Cloud Computing - Willkommen in der Wolke

Als Beilage zur Coopzeitung, Nr. 44 vom 1. November 2011, ist diese Woche der einfach verständliche und sehr lesenswerte Beitrag "Cloud Computing - Willkommen in der Wolke" von Matthias Zehnder erschienen.

Facebook, Twitter & Co. Die Macht des Schwarms

Von Reto Eugster wurde ich via Twitter darauf aufmerksam, dass in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift stern, Nr. 22 vom 26.5.2011, sich die Titel-Story "Facebook, Twitter & Co. Die Macht des Schwarms. Massenproteste, Aufstände und Jagd nach Plagiaten: Wie soziale Netzwerke die Welt verändern." findet. Nachdem ich mir gestern die Zeitschrift am Kiosk gekauft hatte, sah ich anschliessend, dass es zur Zeitschrift stern nun auch eine passende kostenlose iPad-App stern eMagazine gibt. Eine Ausgabe des stern eMagazine kostet hingegen CHF 4.40 (EURO 2.99) und ist gute 220MB schwer. Der Kauf hat sich gelohnt. Spannende, hochauflösende Fotos und ein interessanter Artikel zieren meinen iPad-Bildschirm. Ich vermisse einzig, dass der Text im stern eMagazine sich nicht wie bei anderen E-Books individuell in der Grösse anpassen lässt. Zudem scheint mir die Schriftart (mit Serifen) eher wenig geeignet, um am Bildschirm zu lesen. Die App selber ist noch verbesserungsfähig, der Inhalt aber hingegen absolut top!
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«Das Zeitalter des Schwarms. Aufstände in Nordafrika, Wutwellen in Spanien, Lügenjagd auf Politiker: Dank FACEBOOK, ZWITTER UND CO. können sich Menschen im Netz spontan verbünden und so die Welt verändern - im Guten wie im Bösen (Stern 22/2011, S. 30).»

Die nachstehende Abbildung zeigt Twitternachrichten von Aktivisten der Demokratiebewegung in Ägypten. Jeder Kreis bezeichnet eine Person oder Organisation, die in den Tagen der Revolution Anfang des Jahres Meldungen über die Nachrichtenbörse Twitter auf Englisch (blau) oder Arabisch (rot) versandten. Die Abbildung stammt vom Computerexperten Kovas Bogota.

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«Jeder konnte mitmachen. Keiner stach heraus, keiner suchte nach Anerkennung.» Wael Ghonim, 30, Kairo, Marketingexperte von Google, Symbolfigur der ägyptischen Revolution


Das nachfolgende Abbildung zeigt die Kommunikationsströme der Internetplattform Facebook, der mittlerweile über 600 Millionen Menschen angehören. Auffallend, dass Chinas Internetnutzer, weite Teile Russlands, Brasiliens und Afrikas fast keine Trafic aufweisen, während etwa Tunesien und Ägypten, wo die Menschen ihre Diktaturen stürzten, wie Leuchttürme aus der Dunkelheit hervorleuchten.
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«Alles ist denkbar. Wir ahnen nicht mal, was noch auf uns zukommt.» Professorin Debora Weber-Wulff, 54, Medieninformatikerin, im Internet "Wise-Woman"


Die folgende Grafik gibt einen Einblick in den Schwarm von "Gutenplag", wo nach verdächtigen Passagen in der Doktorarbeit von Karl-Theodor zu Guttenberg gefahndet wird. Farbig markiert sind auf dieser Homepage jene Absätze und Seiten, die Guttenberg nicht genannt hatte. Insgesamt hat "Guttenplag (www.gutenplag.wikia.com) auf 371 Seiten 135 verheimlichte Quellen und 1218 plagiierende Fragmente festgestellt.

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In der folgenden Grafik haben Forscher des Max-Planck-Instituts Saarbrücken die Verbreitung einer Twitternachricht unter mehr als 14'000 Nutzern nachgebildete. Der türkisfarbene Kreis zeigt den Start der Verbreitung; jede Farbe kennzeichnet eine Ausbreitungsstufe.

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«Wenn man seine Stimme mit anderen verbindet, wird das ein mächtiger Chor.» Christoph Bautz


Zu sehen ist im folgenden Schaubild das Netzwerk von 500 nichtsahnenden Haustierfreunden, die sich während zwei Wochen regelmässig via Twitter mit einem Roboter ("JamesMTitus" - kein Mensch, sondern der Tarnname einer von Neuseeländern programmierten Software) unterhalten haben. In dieser Zeit erhielt das künstliche Profil fast 200 Antworten von anderen Nutzern und konnte 107 "Follower" gewinnen. Soziale Netzwerke lassen sich demnach effektiv unterwandern.

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«Das Vertrauen ins Kollektiv hat sich in der Geschichte als fatal erwiesen.» Jaron Lanier, 51, Informatiker, Essayist und Professor an der Eliteuniversität Berkley, USA


Die letzte Abbildung zeigt die "Geburt" eines Schwarms. Diskussionen via Twitter entstehen rasch, wie die nachstehende Visualisierung "revisit" von Moritz Stefaner aus Worpswede aufzeigt. Jedes Kästchen steht für eine Twitter-Nachricht, je weiter es in der Mitte zu finden ist, desto öfter wurde der Tweet weitergeleitet.

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[video] Herausforderung WEB 2.0

Ist das WEB 2.0 nun endlich auch in den deutschen Hochschulen angekommen?
Zumindest vermitteln nachstehendes Video und die gleichnamige HRK-Handreichungen "Herausforderung WEB 2.0" (Download) der Hochschulrektorenkonferenz in Deutschland diesen Eindruck.



Und, welche Meinung bezüglich WEB 2.0 vertreten wohl die Hochschulrektoren der Schweiz?!

WBT Social Software. Web 2.0-Dienste

Hansruedi Tremp vom Institut für Informations- und Prozessmanagement der FHS St.Gallen (IPM-FHSIPM-FHS) hat die überarbeitete Version 2010 seines WBT Social Software. Web 2.0-Dienste fertig gestellt. Das WBT darf unter der CC-License und Quellenangaben frei verwendet werden. Für CHF 100.– kann das WBT als SCORM-Paket zum freien Gebrauch im eigenen LMS angefordert werden.

Das WBT kann hier eingesehen und frei bearbeitet werden.
WBT Social Software
Bildnachweis: https://morpheus.fhsg.ch/wbt_Web_2_v2010/player.html

The New Media Workout Plan – Fitness für mich

The New Media Workout Plan

Bildnachweis: Patrick Moberg The New (Media) Workout Plan

Did You Know 4.0

Eine Video-Antwort auf das Video "Did You Know 2.0". Das Video beschreibt den aktuellen Wandel in der Medienlandschaft, wobei der Konverenz der Medien eine grosse Bedeutung zukommt:


[video] Social Media Revolution

Das bekannteste Video zum Thema "Social Media" jetzt auch mit deutscher Übersetzung aus dem Michael Ehlers Verlag erschienen:



Nachstehend gleich auch noch das Video Social Media in Plain English von commoncraft:


Poken - per Handschlag zu meinen Social Networks

Seit heute habe auch ich ein eigenes Poken, ein kleines Social Network Monster.
Poken
Mein Poken Monsterchen

Poken - Die kleinen Social Network Monster
Sammeln Sie Online-Freunde in der realen Welt dank den Poken! Mit diesen kleinen Social Network Monstern können Sie leicht Kontakt-Details austauschen: Eine Berührung reicht und schon erweitert sich Ihr Freundeskreis!


Eine schweizer Firma aus Lausanne hat diesen Schlüsselanhänger entwickelt, der mittels RFID soziale Daten mit anderen austauscht und diese später mit sozialen Communitys wie Facebook, XING, Twitter, Netlog etc. vernetzt. Funk statt Visitenkarte. "Poken lässt den Handschlag wiederaufleben," lautet der dazugehörige Slogan.




Erworben habe ich mein kleine Social Network Monster bei Geschenkidee.ch (CHF 19.- plus Versandkosten).

Wie baue ich mir eine Web 2.0-Lernumgebung?

Seit längerer Zeit beschäftigt mich die Frage, wie unsere Studierenden an der Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Gallen ihre persönliche Web 2.0-Lernumgebung bauen könnten. Auf der Suche nach einem neuen geeigneten E-Portfolio-System schaue ich mir immer wieder mögliche Web 2.0-Lernumgebungen an. Das Hauptproblem dieser Ansätze ist die fehlende Datensicherheit, zumal bei all diesen Lösungen die Daten bei externen Softwarefirmen lagern. Bei den meisten Nutzer/innen fehlt (noch) das Vertrauen, persönliche Artefakte einer Firma und nicht dem Schulserver anzuvertrauen. Hinzu kommt, dass bei kleineren Anbieterinnen von Social Software man nie weiss, wie lange es geht, bis das Licht ausgeht oder sie von einer grösseren Firma übernommen werden. Die grösseren Player wie Google, Yahoo und Microsoft stehen hingegen unter Verdacht, dass sie die ihnen anvertrauten Daten scannen. Die erforderliche Software für eine Web 2.0-Lernumgebung steht seit längerer Zeit bereit; das Problem mit der Datensicherheit muss noch befriedigend gelöst werden!

In der nachstehenden Präsentation zeigt Joachim Quant mit seiner Bauanleitung für eine Web 2.0 Lernumgebung auf, wie eine solche Lernumgebung 2.0 realisiert werden könnte:

Acrobat.com - 5 Tools für eine bessere Zusammenarbeit im Web

Adobe startet mit Acrobat.com ein ganzes Packet von kollaborativen webbasierten Anwendungen und möchte damit die Art und Weise, wie wir Dokumente erstellen und an diesen zusammenarbeiten, revolutionieren.


Acrobat.com besteht aus fünf Komponenten:
  • Buzzword – ein webbasierter und kollaborativer Texteditor.
  • ConnectNow – Web-Konferenzen für bis zu drei Teilnehmern, u.a. mit Screensharing, Chat und Whiteboards.
  • Create PDF – zum Konvertieren von Dokumenten nach PDF. Allerdings ist die Anzahl pro User auf 5 beschränkt, es ist also eher als kleine Werbung für Acrobat 9 bzw. künftige Premium-Versionen zu verstehen.
  • Share – Dokumente verwalten und austauschen. Die jeweiligen Files lassen sich auch an anderer Stelle einbetten oder via URL verschicken, sind also auch als Ersatz für Email-Attachements geeignet.
  • My Files – Persöhnlicher Speicherplatz für bis zu 5 GB.

Weitere Informationen zu Acrobat.com finden sich hier und hier.

Fazit:
Entscheidend für den Durchbruch von Acrobat.com wird sein, wie viele Nutzer/innen bereit sind, sich auf den neuen Service im Web einzulassen. Neben Google, Microsoft und Adobe buhlen nämlich eine ganze Heerschar von Firmen, um die kollaborationswilligen User.
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