Der App-Boy. Kindern braucht man das iPad2 nicht zu erklären

Anfangs Woche erschien im St.Galler Tagblatt der Zeitungsartikel "Der App-Boy" von Bruno Knellwolf, einem befreundeten Journalisten. Dabei durfte ich eine Stellungnahme zur Frage "Ist das iPad2 vor allem ein gutes Spielzeug?" abgeben und gleich auch auf die Vorzüge des iPads für die Schule und das Lernen eingehen. Weil es sich um ein unvorbereitetes Telefon-Interview zwischen Tür und Angel handelte - ich war wirklich gerade dabei das Haus zu verlassen-, hatte ich keine Zeit mir alle Argumente im Vornherein zu überlegen. Deshalb findet sich im Text die eine oder andere Passage, die ich im Nachhinein sicherlich etwas differenzierter formulieren würde. Auch fehlt im Text ein wichtiger Hinweis auf die Bedeutung des iPads für das Lernen und Arbeiten mit dem Internet. Der Kerngedanke bleibt aber bestehen: Das iPad ist ein sehr geeignetes Werkzeug für die Schule und das Lernen. Meine Argumente hierzu können hier im Zeitungsartikel nachgelesen werden...

App-Boy
Kindern braucht man das iPad2 nicht zu erklären. (Bild: Kn.)

Mit dem neuen iPad2 lässt sich vortrefflich spielen, nicht nur Kinder schätzen das. Doch für den Medienpädagogen ist das flache Gerät von Apple mehr als nur ein schmucker «Game Boy».

Google Chromebook ab 15. Juni 2011

Das Chromebook kommt am 15. Juni in den USA und in mehreren europäischen Ländern auf den Markt. Hierzu gehören neben Deutschland auch noch UK, Frankreich, Spanien, Italien und die Niederlande. Leider ist über das Erscheindatum in der Schweiz mir nichts bekannt.





Löst das Chrombook die Notebooks/Netbooks in den Schulen ab?! Ein grosser Vorteil des Chrombook und seiner Nachfolger dürfte sein, dass fast kein technischer Support mehr notwendig sein wird. Gehören dann die endlosen Hardware- und Softwareprobleme in den Schulen der Vergangenheit an?!



Weitere Informationen unter http://www.google.com/chromebook

u:book & Neptun - Studium und Wissenschaft on (lap)top

Mit dem Programm u:book - Studium und Wissenschaft on (lap)top bieten die österreichischen Universitäten und Hochschulen ihren Studierenden zu Studienbeginn ein tolles Angebot an Laptops und neu auch unter dem Link "Zusätzliche Aktionen" Smartphones wie das iPhone 4, Nokia 6700 und Mobiles Internet zu Vorzugskonditionen an.
u:book
Bildquelle: http://www.ubook.at/zusaetzliche-aktionen/

Für Studierende an Universitäten und Fachhochschulen in der Schweiz gibt es ein vergleichbares Angebot unter dem Namen "Projekt Neptun"; allerdings (noch) ohne Smartphones und mobiles Internet im Angebot.
Neptun
Bildquelle: https://www1.ethz.ch/neptun/

Apples iPad - mehr als nur ein überdimensioniertes iPhone

Zuerst die wichtigste Antwort auf die Frage: Ja, ich möchte natürlich auch einen Apple iPad haben, obwohl ich erst anfangs Woche ein neues Notebook X200 Tablet von Lenovo erhalten habe :-)


Ist Apple's iPad mehr als nur ein überdimensioniertes iPhone, ausgerüstet mit einer E-Reader-Applikation und ein paar anderen neuen Besonderheiten? Ich meine ja! Besonders überzeugend fand ich das gewohnt sensationelle Design sowie die bereits vertrauten Touch-Funktionen. Sensationell gelöst ist auch die Möglichkeit, Fotos und Videos in einer angenehmen Grösse und super Ausflösung gemeinsam betrachten zu können. Ich denke aber, dass besonders die Möglichkeit den iPad als eBook (iBook) nutzen zu können viele Käufer/innen anlocken wird. Hinzu kommt der doch recht moderate Preis von $499 Wi-Fi mit 16GB bis Wi-Fi+3G mit 32 GB. Weniger überzeugend ist die eher hässliche Touch-Tastatur, die zudem einen grossen Teil des Touch-Bildschirms verdeckt und nachweislich schwieriger zu bedienen ist. Ausserdem fehlt dem iPad noch Multitasking, eine eingebaute Kamera, ein HDMI-Ausgang und nach wie vor leider auch Flash. Kritisiert wird von Gizmodo zudem, dass für viele Peripheriegeräte wie Kameras zusätzliche Adapter verwendet werden müssen, der fehlende Widescreen für Videos und das von Apple gewohnte ins sich geschlosse Software-Ökosystem. Allerdings mit sagenhaften 140'000 Apps, die im Apple-Store zur Verfügung stehen.

Fazit:
Apple's iPad ist wirklich ein toller Tablet-Computer, der neue Standards bezüglich Design und Touchfunktionalität setzen wird, technisch aber wie viele Produkte von Apple noch Potential nach oben hat! Bedenkenswert finde ich die Aussage von Wissenschaftspublizist Nicholas Carr in der FAZ: "Das Zeitalter des PC ist zu Ende." Ich glaube nämlich, dass ähnlich wie das iPhone das Arbeiten mit Mobiltelefonen revolutioniert hat, auch der iPad die Art wie wir Personal Computer verwenden, revolutionieren wird - und genau deshalb muss ich auch einen iPad haben!


Nachtrag:
Interessante Begründung von Andreas Göldi, weshalb der Apple iPad trotz heftiger Kritik dennoch ein Erfolg werden dürfte.

Early Majority
Bildlegende: Apple möchte mit seinen Produkten nicht primär die Zielgruppe der Innovators und Early Adopters erreichen, sondern fokusiert sich von vornherein auf den Massenmarkt mit den Early Majority und Late Majority.

Neuer Tablet-PC Thinkpad-X60

Eigentlich bin ich mit meinem Tablet-PC Thinkpad-X41 ziemlich zufrieden. Störend ist aber, dass die Akku-Leistung im Normalbetrieb - bei mir heisst das eben nicht im Sparmodus - nicht viel länger als 2h anhält.

Sobald Windows Vista (Home Premium oder Ultimate?) auf dem neuen Tablet-PC Thinkpad-X60 verfügbar ist, werde ich auf das neue Modell umsteigen. An Windows Vista interessieren mich neben dem Windows-Mobilitätscenter und der Unterstützung für Tablet PCs besonders die Funktionalitäten von Media Center Extendern, Windows Movie Maker HD und Windows DVD Maker für den (Hoch)Schulgebrauch.

Tablet PC X60

Der Tablet-PC Thinkpad-X60 verfügt über einen Bewegungsmelder, der den Bildschirm je nach Haltung rotieren lässt. Über die integrierte UMTS-Karte können die Anwender beispielsweise auf das Funknetz von Mobile Unlimited der Swisscom zugreifen. Das Gerät ist am Mitte Februar für 2799 Franken erhältlich.

Quelle: PCtipp-Newsletter vom Dienstag, 6. Februar 2007.

 

Weitere Quellen:

 

AppleTV holt Videos, Musik, Podcasts und Fotos vom Mac/PC ins Fernsehgerät

AppleTV

Ihr Computer bildet den Mittelpunkt Ihrer digitalen Welt, Ihr Fernsehgerät den Mittelpunkt Ihrer Unterhaltungswelt. Aber was machen Sie, wenn Sie Filme, Filmtrailer, Podcasts und Fotos von Ihrem Computer auf Ihrem Fernseher ansehen möchten? Bühne frei für Apple TV! Die neue Apple TV Set-Top-Box bringt iTunes Inhalte auf Ihren Fernsehbildschirm - und ist für nur CHF 429.- erhältlich.

Quelle: http://www.apple.com/chde/appletv

Eigentlich eine wunderbare Erfindung! Doch, was mache ich nur mit all meinen weiteren Multimedia-Dateien, die ich auf meinen Community-Plattformen wie Flickr, YouToube, MySpace oder den E-Learning Plattformen bzw. meinen Blogs gespeichert habe? Ach ja, was ist eigentlich mit den weiteren Dateien auf meinen Computern (Powerpoint, Word, etc.), die ich vielleicht auch mal gerne am Breitbild-Fernseher - ich habe leider noch keinen - betrachten möchte? Ausserdem, wie wärs mit einem Zugang aufs Web von meinem Fernseher?! Ich werde also mein Geld noch nicht investieren - AppleTV ist erst auf dem Weg.

 

Notebook-Aktion für SchülerInnen

Eine Notebook-Aktion auf Weihnachten ist ja wirklich eine tolle Sache! Nur, benötigen die meisten Schüler/innen ein neues und aktuelles Notebook auf Schuljahresbeginn und nicht erst am Ende des Jahres. Vermutlich werden auch alle anderen Hersteller auf Jahresende versuchen ihre "Ladenhüter" loszuwerden - Windows Vista steht ja vor der Türe. Auch etwas unglücklich ist natürlich, ein Angebot anzukündigen, das noch gar nicht auf der Homepage von Educashop.ch verfügbar ist; wie schnell überliest man doch den Einführungstermin 1. Dezember 2006. So, nun genug gemeckert: Mal schauen, was dieses Angebot dann wirklich taugt!

Die Schweizerische Fachstelle für Informationstechnologien im Bildungswesen (SFIB) lanciert auf ihrer Website ab dem 1. Dezember 2006 ein Projekt, um Gymnasiasten sowie Berufs- und Mittelschüler günstig mit mobilen Rechnern zu versorgen.
Unter dem Motto «Be mobile – learn anywhere» zeigt die SFIB auf Educashop.ch günstige Notebook-Bundles mit Software und Zubehör zu Einkaufskonditionen. Die SFIB will damit dem Umstand Rechnung tragen, dass das mobile Lernen zwar zunehmend an Bedeutung gewinnt, sich die meisten Schüler aber kaum einen mobilen Rechner leisten können. Unterstützt wird die SFIB bei ihrem Projekt von verschiedenen Anbietern, darunter auch Norman mit Hauptsitz in Basel. Die Firma stellt ihre Antiviren-Software zur Verfügung.

Quelle: PCTipp-Newsletter vom 22.November 2006.

Links über Tablet PC Blogs

Die Hinweise auf die nachstehenden Blogs zu Tablet PCs stammen von Michele Notari:

Wann soll ich die Schulaufgaben machen?

GAST-BLOGGERIN:
MIRJAM RUTZ, STUDENTIN PHR

Wann soll ich die Schulaufgaben machen, wenn ich das Haus um 6 Uhr verlasse und um 9 Uhr abends nach Hause komme?
Rezept: Nutze den TABLET-PC im Zug oder Bus und das Problem ist gelöst!!!



Ich komme aus der Nähe von Winterthur und habe einen langen Schulweg der je nach Zugverbindung 1.5 -2 Stunden dauern kann. Das heisst also ich bin pro Tag mindestens 3 Stunden mit dem Zug unterwegs. Was soll ich in dieser Zeit anfangen? Soll ich mich über die lange Wegstrecke grün und blau ärgern? Nein - ich habe ein neues Produkt entdeckt, mit dem ich im Zug sehr gut alle meine Arbeiten, die sich anhäufen, erledigen kann. Nehmen wir an ich muss zum den Praktikumsmorgen vorbereiten: Auf jedem anderen Laptop wäre es nicht möglich eine handschriftliche Skizze einfach so auf den Bildschirm zu zeichnen. Der Bildschirm des Tablet-PCs ist nämlich speziell. Er regiert nicht auf Handberührungen sondern lediglich auf solche, die mit der Spitze eines speziellen Stiftes ausgeführt werden. Man kann bedeutlich schneller mit diesem speziellen Pencilo auf dem Bildschirm navigieren als mit dem Mausfeld. Dadurch gewinnt man also beträchtlich an Zeit. Auf diesem besonderen Laptop kann man aber nicht nur Zeichnungen machen, sondern auch schreiben. Im Praktikum zum Beispiel wollte ich nicht die ganze Zeit mit der Tastatur klimpern und die Kinder nervös machen, so habe ich den Bildschirm 180 Grad gedreht, ihn auf die Tastatur geklappt und dann das flache Tabletbündel auf meine Knie gelegt, als wäre es einen etwas dickeren Schreibblock. Ohne dass die Kinder etwas bemerkt hätten, habe ich so meine Notizen gemacht, diese abgespeichert und dann im Zug auf der Heimfahrt noch einmal abgerufen. Im speziellen Programm „Windows Journal“ gibt es ein Menü „Aktionen“. Kreist man das Handgeschriebene mit der Lassofunktion ein und geht dann im Menü Aktionen auf „Handschrift in Text konvertieren“, dann wird die Handschrift in Computerstandartschrift umgeschrieben. Ich staune immer wieder, wie gut, dass der Tablet-PC programmiert ist, denn er kann meine Schrift lesen, wobei doch immer alle Lehrer über meine Handschrift genörgelt hätten, sie können diese nicht lesen.

So erledige ich viele Schreibarbeiten dank des Tablet-PCs in der Schule während dem Unterricht, im Praktikum selber oder in Zug und Bus. Zu Hause muss ich lediglich dann noch arbeiten, wenn mir die Zeit im Zug nicht gereicht hat, oder wenn ich noch Bilder aus dem Internet irgendwo in eine Textdatei einfügen muss. Natürlich sind auch Druckarbeiten nicht
unterwegs möglich, doch diese sind zu Hause dann noch schnell erledigt.

Ein Notebook für Afrika

OLPC

Please note that the $100 laptops—not yet in production—will not be available for sale. The laptops will only be distributed to schools directly through large government initiatives.
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Die geniale Idee - welche hoffentlich mithelfen kann, den "Social Gap" teilweise zu überwinden - wurde erstmals am World Economic Forum in Davos (Switzerland) im Januar 2005 vorgestellt. Die ersten $100 Notebooks sollen Ende 2006 / Anfang 2007 herauskommen. Die Produktion durch Quanta Computer Inc. of Taiwan wird allerdings erst dann beginnen, wenn rund 5-10 Millionen $100 Notebooks von den Regierungen China, India, Brazil, Argentina, Egypt, Nigeria, Thailand... im Voraus bestellt und bezahlt wurden. Parallel zum $100 Notebook soll eine kommerzielle Version für Nationen wie die Schweiz entwickelt werden - darauf bin ich natürlich sehr gespannt!
Nur zu gerne würde ich meinen Studentinnen und Studenten an der Pädagogischen Hochschule Rorschach (PHR) ein $100 Notebook als innovative Zukunftsentwicklung demonstrieren. Was wir zukünftig für den Bildungsbereich brauchen, sind neue Ideen und Konzepte im Hardware- und Softwarebereich und nicht jedes Jahr noch mehr Bites und Bytes! «Ein Notebook für Afrika» wäre m.E. auch bei uns eine sinnvolle Alternative zu den unzähligen Kinder-Notebooks, welche derzeit im Handel besonders jetzt in der Weihnachtszeit angeboten werden. Neben dem sehr kindgerechten farbigen Design gefällt mir vor allem die Handkurbel, die Strom für den Betrieb liefern soll. Ideal für den Schulgebrauch ist auch die Möglichkeit das Notebook zusammen zu klappen - das $100 Notebook ausgestattet mit Tablet-PC-Funktionalität wäre mein Wunsch-Notebook für den Bildungsbereich. Ach ja, natürlich müsste mein Wunsch-Notebook auch in ganz vielen Farben erhältlich sein. Weitere Informationen sowie zahlreiche Fotos zu «Ein Notebook für Afrika» finden sich auf der Website des MIT Media Lab: $100 Laptop.


Nicolas Negroponte, Guru der digitalen Welt, Gründer und Direktor des Media Lab am renommierten Massachussets Institute of Technology (MIT), hat ein 100-Dollar-Notebook entwickelt. Der Rechner ist Teil seines Projekts «One Laptop Per Child» (OLPC) (Ein Notebook für jedes Kind). Erklärtes Ziel war dabei von anfang an, mit Hilfe neuer Techniken und Open-Source-Programme ein möglichst günstiges und robustes Gerät zu entwickeln. Negroponte wollte dabei die Dritte Welt nicht in eine neue Abhängigkeit von westlichen Konzernen treiben und schlug sogar eine Offerte von Steve Jobs aus: Der bot an, Apple könne ein robustes Betriebssystem für das Billignotebook entwickeln. Weil das nicht Open Source gewesen wäre, nahm Negroponte diese Offerte ebenso wenig an wie andere angebotene Industrieprogramme. Auch die Hardware des Geräts steckt voller Innvovationen. So hat OLPC ein neuartiges Display entwickelt, das sich viel billiger produzieren lässt als ein normales Notebookdisplay. Der Computer ist zudem mit einer Handkurbel ausgestattet: Eine Minute Kurbeln verschafft ihm Strom für zehn Minuten Betrieb. Das Geräte kommt mit wenig Energie aus, denn es hat weder Festplatte noch CD-Laufwerk. Alle nötigen Daten speichert es wie eine Digitalkamera auf einem Flash-Speicher. Im Klassenzimmer nimmt es drahtlos per WLAN Kontakt mit dem Internet oder dem Zimmerserver auf.

Quelle: anthrazit. dezember 2005 / januar 2006.
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