28. Januar 2010
Apples iPad - mehr als nur ein überdimensioniertes iPhone
Zuerst die wichtigste Antwort auf die Frage: Ja, ich möchte natürlich auch einen Apple iPad haben, obwohl ich erst anfangs Woche ein neues Notebook X200 Tablet von Lenovo erhalten habe :-)
Ist Apple's iPad mehr als nur ein überdimensioniertes iPhone, ausgerüstet mit einer E-Reader-Applikation und ein paar anderen neuen Besonderheiten? Ich meine ja! Besonders überzeugend fand ich das gewohnt sensationelle Design sowie die bereits vertrauten Touch-Funktionen. Sensationell gelöst ist auch die Möglichkeit, Fotos und Videos in einer angenehmen Grösse und super Ausflösung gemeinsam betrachten zu können. Ich denke aber, dass besonders die Möglichkeit den iPad als eBook (iBook) nutzen zu können viele Käufer/innen anlocken wird. Hinzu kommt der doch recht moderate Preis von $499 Wi-Fi mit 16GB bis Wi-Fi+3G mit 32 GB. Weniger überzeugend ist die eher hässliche Touch-Tastatur, die zudem einen grossen Teil des Touch-Bildschirms verdeckt und nachweislich schwieriger zu bedienen ist. Ausserdem fehlt dem iPad noch Multitasking, eine eingebaute Kamera, ein HDMI-Ausgang und nach wie vor leider auch Flash. Kritisiert wird von Gizmodo zudem, dass für viele Peripheriegeräte wie Kameras zusätzliche Adapter verwendet werden müssen, der fehlende Widescreen für Videos und das von Apple gewohnte ins sich geschlosse Software-Ökosystem. Allerdings mit sagenhaften 140'000 Apps, die im Apple-Store zur Verfügung stehen.
Fazit:
Apple's iPad ist wirklich ein toller Tablet-Computer, der neue Standards bezüglich Design und Touchfunktionalität setzen wird, technisch aber wie viele Produkte von Apple noch Potential nach oben hat! Bedenkenswert finde ich die Aussage von Wissenschaftspublizist Nicholas Carr in der FAZ: "Das Zeitalter des PC ist zu Ende." Ich glaube nämlich, dass ähnlich wie das iPhone das Arbeiten mit Mobiltelefonen revolutioniert hat, auch der iPad die Art wie wir Personal Computer verwenden, revolutionieren wird - und genau deshalb muss ich auch einen iPad haben!
Nachtrag:
Interessante Begründung von Andreas Göldi, weshalb der Apple iPad trotz heftiger Kritik dennoch ein Erfolg werden dürfte.

Bildlegende: Apple möchte mit seinen Produkten nicht primär die Zielgruppe der Innovators und Early Adopters erreichen, sondern fokusiert sich von vornherein auf den Massenmarkt mit den Early Majority und Late Majority.
Ist Apple's iPad mehr als nur ein überdimensioniertes iPhone, ausgerüstet mit einer E-Reader-Applikation und ein paar anderen neuen Besonderheiten? Ich meine ja! Besonders überzeugend fand ich das gewohnt sensationelle Design sowie die bereits vertrauten Touch-Funktionen. Sensationell gelöst ist auch die Möglichkeit, Fotos und Videos in einer angenehmen Grösse und super Ausflösung gemeinsam betrachten zu können. Ich denke aber, dass besonders die Möglichkeit den iPad als eBook (iBook) nutzen zu können viele Käufer/innen anlocken wird. Hinzu kommt der doch recht moderate Preis von $499 Wi-Fi mit 16GB bis Wi-Fi+3G mit 32 GB. Weniger überzeugend ist die eher hässliche Touch-Tastatur, die zudem einen grossen Teil des Touch-Bildschirms verdeckt und nachweislich schwieriger zu bedienen ist. Ausserdem fehlt dem iPad noch Multitasking, eine eingebaute Kamera, ein HDMI-Ausgang und nach wie vor leider auch Flash. Kritisiert wird von Gizmodo zudem, dass für viele Peripheriegeräte wie Kameras zusätzliche Adapter verwendet werden müssen, der fehlende Widescreen für Videos und das von Apple gewohnte ins sich geschlosse Software-Ökosystem. Allerdings mit sagenhaften 140'000 Apps, die im Apple-Store zur Verfügung stehen.
Fazit:
Apple's iPad ist wirklich ein toller Tablet-Computer, der neue Standards bezüglich Design und Touchfunktionalität setzen wird, technisch aber wie viele Produkte von Apple noch Potential nach oben hat! Bedenkenswert finde ich die Aussage von Wissenschaftspublizist Nicholas Carr in der FAZ: "Das Zeitalter des PC ist zu Ende." Ich glaube nämlich, dass ähnlich wie das iPhone das Arbeiten mit Mobiltelefonen revolutioniert hat, auch der iPad die Art wie wir Personal Computer verwenden, revolutionieren wird - und genau deshalb muss ich auch einen iPad haben!
Nachtrag:
Interessante Begründung von Andreas Göldi, weshalb der Apple iPad trotz heftiger Kritik dennoch ein Erfolg werden dürfte.

Bildlegende: Apple möchte mit seinen Produkten nicht primär die Zielgruppe der Innovators und Early Adopters erreichen, sondern fokusiert sich von vornherein auf den Massenmarkt mit den Early Majority und Late Majority.




Kommentare
Aber mit einigen Argumenten kann ich mich nicht so richtig anfreunden:
Die Tastatur finde ich gut, und die Grösse ist genau richtig wenn man es im hochformat hält.
Das iPad als eReader zu verwenden ist Schwachsinn. Bis jetzt habe ich die Bücher die ich lesen wollte nicht auf dad iPad gekriegt. Entweder sind sie in iTunes nicht verfügbar (und für deutsche Bücher wird es sowieso extrem schwierig) oder es gibt keine App die entsprechenden Formate zu lesen. Nur PDFs, aber die kann man nicht vernünftig zoomen bezw mit eigenen Kommentaren versehen.
Abgesehen davon, im Sommer mit viel Sonnenlicht wird das Lesen zur Tortur!
Multitasking? Braucht kein Mensch!!! Ernsthaft, seit es das Pseudo(!) Multitasking gibt, habe ich es wirklich gebraucht! Ausser vielleicht jemand setzt auf Skype...
Aber ich stimme dem zu, dass die Interaktion mit anderen Geräten, z.B. der Digicam oder dem Drucker, nicht oder nur sehr sehr umständlich möglich ist. Das nervt! Insbesondere wenn man sich mal das soeben geschossene Foto als Hintergrund einrichten möchte.
Für den Einsatz in der Schule als Lernhilfe bezw als Ersatz für das Papier gibt es auch Einschränkungen. Nicht alle Dozierenden bereiten Ihre Unterlagen im gleichen Format, z.B. PDF oder ppr auf. Zudem wird es schwierig eigene Notizen (Handschrifterkennung, keine Stifte) dazu zu machen. Und das absolute Killerargument: bei Openbook Prüfungen sind nach wie vor nur gedruckte Unterlagen zugelassen - wieso also nicht gleich von Beginn an alles ausdrucken?
Mit dem iPad2, iOS5 und iCloud wird spätestens ab Herbst eine neue Dimension des Lesens von digitalen Inhalten (Zeitungen, Zeitschriften eBooks, ...) auf dem Bildschirm stattfinden. Alleine schon der Zeitungskiosk wird zu einer neuen Ära einläuten, wie wir künftig unsere Zeitungen lesen. Doch warten wirs ab...