Resolution zur Integration von ICT in den Schulunterricht

Zuerst ein Blick in die Vergangenheit: Im Juni 1997 verabschiedete die Delegiertenversammlung des LCH (Dachverband Schweizer Lehrerinnen und Lehrer) erstmals eine Resolution zur Integration der Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) und forderte den Bund darin auf, ein Impulsprogramm zu starten und 100 Millionen Franken zu investieren. Im 2002 startete dann die vom Bund lancierte Initiative "Public Private Partnership - Schule im Netz" (PPP-SiN) mit den ersten Aus- und Weiterbildungsprojekten. Es bleibt zu hoffen, dass bis zur Realisierung der neuen Resolution nicht nochmals 5 wertvolle Jahre verstreichen!

Doch nun zur aktuellen Resolution der DV LCH zur Integration von Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) in den Schulunterricht:

Ende Juli 2007 die Bundesinitiative PPP-SiN aus - ohne dass eine kohärente Nachfolgestrategie aller Akteure in Sicht ist. Um die erreichten Fortschritte zu sichern und noch bestehende Lücken zu schliessend, bedarf es weiterer Anstrengungen auf allen Ebenen:

Die Delegierten des LCH fordern mit dieser Resolution alle Akteure auf, im Sinne der oben aufgeführten Handlungsfelder die Nachhaltigkeit des Bundesprogramms „PPP-Schulen im Netz“ zu garantieren und mit der Lancierung eines neuen nationalen Impulsprogramms den erreichten Stand der schulischen Integration von ICT zu sichern und weiter auszubauen.

Download: Resolution der DV LCH zur Integration von Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) in den Schulunterricht vom 9. Juni 2007.

Problem Based Learning Kongress in Dornbirn (A)

PBL Kongress

Vom 3.-6. Juli 2007 findet an der Fachhochschule Vorarlberg der erste internationale deutschsprachige Kongress zu Problem Based Learning (PBL) in Dornbirn (A) statt. Der PBL-Kongress 2007 wurde von der Fachhochschule Vorarlberg (A) in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Rorschach (CH) organisiert; finanzielle Unterstützung bieten die Vorarlberger Kraftwerke und die Internationale Bodensee Hochschule.

Ich werde am PBL-Kongress am Donnerstag, 5. Juli, mit einer Poster-Session zum Thema "Problem Based Learning meets Web 2.0" aktiv sein.

Problem Based Learning meets Web 2.0
Prof. Martin Hofmann, Pädagogische Hochschule Rorschach, CH

Während der Blockwoche zum Vertiefungsstudium »Schule und Computer« haben die Lehramts-Studierenden an der Pädagogischen Hochschule Rorschach (CH) bereits im 2. Jahr Erfahrungen mit dem Ansatz des Problem Based Learning (PBL) sammeln können. Thematisch haben sich die Studiernden während der Blockwoche mit den zurzeit aktuellen Trends im Internet Web 2.0 / Social Software in der Schule auseinandergesetzt. In Referaten, Workshops und im Selbststudium (SOL = Selbstorganisiertes Lernen) haben die Studierenden die notwendige Medienkompetenz im Umgang mit Wikis, Blogs als E-Portfolios, Podcasts, den Community Plattformen Flickr und YouToube sowie mit dem Social Bookmarking Tool »Mister-Wong« erworben.

Download: Paper PBL meets Web 2.0; Poster PBL meets Web 2.0

[publication] SchoolNetGuide Nr. 10 "Online bin ich Rebell_3000"

Die Swisscom hat vor kurzem den SchoolNetGuide Nr. 10 "Online bin ich Rebell_3000". Jugendliche im Internet herausgegeben. Erneut eine wirklich sehr gelungene Broschüre, welche in seiner 10. Ausgabe das Thema Chancen und Risiken virtueller Identitäten aufnimmt. Erstmals erhalten die LeserInnen in der online Ergänzung SchoolNetGuide Online auch Hintergrundinformationen in Form von Tipps, kommentierten Links sowie einen Lektionenvorschlag zum Thema "Virtuelle Identität" (siehe unten).

SchoolNetGuide Nr. 10

Quelle: www.swisscom.com/schoolnetguide

Lektion zum Thema Virtuelle Identität (90 Min)

Um Schülerinnen und Schüler für die Risiken des Internets zu sensibilisieren, kann mit der ganzen Klasse eine praktische Online-Übung gemacht werden. So erleben Jugendliche, dass unvorsichtiges Verhalten im Internet problematisch ist. Eine anschliessende Diskussion zeigt den Schülerinnen und Schülern Möglichkeiten auf, wie sie den Gefahren des Internets begegnen können.

Download: SNG10_Lektionenvorschlag_de


PS: Wer kennt die wahre Identität des Motorradfahrers?


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Strategie für die Integration der ICT und Medien in das Bildungswesen der Schweiz

Ich habe schon einmal kurz hier von der aktualisierten Strategie der EDK im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) und Medien berichtet. Nun folgt eine schematische Übersicht:
Strategie für die Integration

Quelle: ICT und Bildung in der Schweiz, Ausgabe 2007, S. 11.

[publication] ICT und Bildung in der Schweiz, Ausgabe 2007

Wie bereits hier erwähnt, hat die Schweizerische Koordinationskonferenz ICT und Bildung (SKIB) die Neuauflage der Publikation «ICT und Bildung in der Schweiz» publiziert. Realisiert wurde «ICT und Bildung in der Schweiz» von der Schweizerischen Fachstelle für Informationstechnologien im Bildungswesen (SFIB).
Besonders hilfreich sind auch die zahlreichen weiterführenden Internetadressen; ein wirklich gelungenes Werk!

ICT und Bildung Schweiz

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Microlearning Conference - Day Two

Spannende Keynote "Classroom WithoutWalls" von David Smith (UK)
David Smith

Blog: http://preoccupations.org/

Classroom WithoutWalls
How schools and curricula have to change in a world of microcontent-based media.
What is the future of courses and guided learning in Higher Education and
Universities? Martina A. Roth (GER) interrogating and commenting.


Spannende Keynote "Microcontent Media Environments" von Teemu Leinonen (FIN)
Blog: http://www2.uiah.fi/~tleinone/
Microcontent Media Environments
Emerging »microcontent environments« (web, mobile, ubiquituous) and the
consequences for information workers and learners. Arnaud Leene (F)
interrogating and commenting.

Microlearning Learning 2007 - Post-Conference


Ausblick Bergisel, Innsbruck (A)

Bergisel1

Bergisel2

Microlearning Conference 2007 - unsere Micro Café Session

Gemeinsam mit Roger Fischer habe ich heute an der Microlearning Conference in Innsbruck die Micro Café Session for Track 1: Mobile Web 2.0 & Education zum Thema Mobile Tagging the City of Innsbruck gehalten.

Weitere Fotos:

Micro Session1

Micro Session2

Micro Session6

Micro Session3

Micro Session4

Micro Session7

Micro Session5


Während den Präsentationen sind mir einige weitere Anwendungsmöglichkeiten von Mobile Tags für den Bildungsbereich in den Sinn gekommen:
  • Lehrmittel mit Mobile Tags: Tags welche im Lehrmittel auf multimediale Inhalte (Videos, Podcasts, etc.) verweisen, die dann mit dem Mobiltelefon abgerufen werden könnnen

  • Hausaufgaben mit Mobile Tags

  • Mobile Tags zum Einschreiben in eine Lehrveranstaltung

  • ...

Microlearning 2007 (Pre-Conference) - Workshop mit Martin Lindner

My Twitter

Microlearnig Conference 2007 in Innsbruck

Vom 21.-22. Juni (Pre-Conference am 20. Juni) findet zum dritten Mal die Microlearnig Conference in Innsbruck (Austria) statt. Schwerpunkt der diesjährigen internationalen Microlearning Konferenz ist das Thema "Micromedia und Corporate Learning". Ich werde dieses Jahr erstmals als Workshop- und Session-Leiter die Microlearning Konferenz aktiv mitgestalten:

Microlearning Conference 2007
Download: Programm ML2007


Abstract: Problem Based Learning meets Web 2.0
(Workshop an der Pre-Conference, 20. Juni)
Referent: Martin Hofmann, Prof. PHR

Wie lassen sich Web 2.0 und Social Software konkret im Unterricht einsetzen und sinnvoll als Lernmedien nutzen? In Referaten, Workshops und im Selbststudium haben die Studierenden an der Pädagogischen Hochschule Rorschach (CH) die notwendige Medienkompetenz im Umgang mit Tools wie Wiki, Blog als E-Portfolio, Podcast, den Community Plattformen Flickr und YouToube sowie mit dem Social Bookmarking-Tool „Mister-Wong“ erworben. Der Workshop zeigt an konkreten und aktuellen Beispielen auf, wie dies im Rahmen des Problem Based Learning - einem didaktischen Modell mit dem selbstgesteuert, transfer- und problemorientiert gelernt werden kann - umgesetzt wurde.

Weitere Informationen unter:
http://elbanet.ethz.ch/wikifarm/wikihofmann



Abstract: Mobile Tagging the City of Innsbruck
(Micro Café Session for Track 1: Mobile Web 2.0 & Education, 21. Juni)
Referenten: Roger Fischer, CEO Kaywa und Martin Hofmann, Prof. PHR

Die Mobilfunktechnologie gepaart mit dem Konzept der 2D Barcodes (zweidimensionalen Barcodes) wie dem QR Code und DATAMATRIX Code bzw. Semacode haben das Potential, die Art und Weise wie wir künftig Informationen über Objekte und Gegenstände gewinnen, nachhaltig zu verändern. Am Beispiel des Projekts «Mobile Tagging the City of Innsbruck» wird vermittelt, wie Objekten aus der realen Welt mit Hilfe des Mobiltelefons mit Informationen aus der digitalen Welt verknüpft werden.
An der Session erfahren die Teilnehmenden, welche Tools für das Mobile Tagging notwendig sind und welche weiteren mobilen Anwendungen mit 2D Barcodes heute schon möglich sind. Es besteht an der Session zudem die Möglichkeit, das Mobile Tagging selber auszutesten. (Abstract in Englisch)

Weitere Informationen unter:
http://innsbruck-mobile.kaywa.ch
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