Podiumsdiskussion am EduCamp 2008 zu E-Portfolio

Da Prof. Peter Baumgartener als Referent am EduCamp 2008 in Ilmenau kurzfristig ausgefallen ist, habe ich von Marcel Kirchner die Anfrage erhalten, ob ich für die Podiumsdiskussion zum Thema 6 "Leistungsorientierte Selbstdarsteller oder zukunftsorientierte Networker - Was ist das wirkliche Potenzial von E-Portfolios?" einige Thesen formulieren könne.

Nachstehendes Einleitungsvideo soll gezeigt werden:
CityU ePortfolio: Have you got your ePortfolio created?


Hintergrund:
E-Portfolios werden in der Wissenschaftswelt derzeit heiß diskutiert und für die Chancen im Bereich des informellen und lebenslangen Lernens gelobt. Aber was können E-Portfolios wirklich leisten? Tragen E-Portfolios wirklich dazu bei, sich professionell zu präsentieren? Oft stellen zukünftige Arbeitgeber in Vorstellungsgesprächen die Frage danach, warum man gerade der oder die Richtige für den Job sei und was für Kompetenzen man denn vorweisen könne - gerade auch im Medienbereich. Als Antwort werden zunehmend E-Portfolios genannt, die als wichtige Ressource dienen können, sich proaktiv und kompetent im Netz darzustellen. Aber nimmt sich ein Arbeitgeber wirklich die Zeit, solche Profile im Internet intensiv zu durchstöbern? Sind E-Portfolios dann nicht nur die "Schönfärberei" der Persönlichkeit und dienen egozentrischer Selbstdarstellung?

Als Überleitungsmöglichkeiten zur gemeinsamen Abschlussrunde "Datenschutz und Privatheit im Web 2.0" als Risiken von E-Portfolios sollen folgende zwei Fragen diskutiert werden:
- Sind E-Portfolios ein Datenschutzrisiko?
- Tragen E-Portfolios entscheidend mit dazu bei, Internet-Nutzer in "gläserne Menschen" zu verwandeln?


"Dumme" Studie: Zuviel Medienkonsum macht dumm

Der heutige PCtipp-Newsletter verbreitet gerade die Nachricht, dass laut einer neuen deutschen Studie ein Zusammenhang zwischen Medienkonsum und PISA-Ergebnis bestehe: Zuviel Konsum zu früh macht dumm:

Das Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) vergleicht in einer Studie den Medienkonsum von Jugendlichen mit den Ergebnissen der letzten PISA-Studien. Die Schlussfolgerung der Forscher lautet: Der Medienkonsum beeinträchtigt die schulischen Leistungen. PISA-Verlierer hätten schon als Viertklässler die erheblich grössere Ausstattung im Kinderzimmer gehabt als die erfolgreichere Vergleichsgruppe. Je mehr Zeit sie damit verbringen und je brutaler die Inhalte sind, desto schlechter fallen die Schulnoten aus.

Leider fehlen weitere Angaben zur oben genannten Studie. Die monokausale Aussage "Zuviel Konsum zu früh macht dumm" erinnert mich jedoch stark an Manfred Spitzers Aussagen, der als Forscher immer wieder geflissentlich Kausalität und Kohärenz für seine Zwecke verwechselt.

Zu klären wären wohl zuerst folgende Punkte:
Welcher Medienkonsum: Fernsehen, PC, Computerspiele, Mobiltelefon, Bücher, etc. ;-) ist überhaupt gemeint? Wie viel Medienkonsum pro Tag mit welchen Bildschirmmedien? Wie alt sind die getesteten Kinder? Wie gross ist die untersuchte Zielgruppe und Vergleichsgruppe? Was sind brutale Medieninhalte und wie hängt dies mit schulischen Leistung zusammen? Wurde das soziale Umfeld miteinbezogen? usw.

Winterpause in Obermutten (GR)

[video] Think before you post

Das Video "Think before you post" zeigt, welche Auswirkungen das Read-Write-Participate-Web eben auch haben kann! Weitere Informationen finden sich auf dem Weblog von Wesley Fryer:



Update: 17.1.2008:


Weiterführende Hinweise zum Thema bietet der Beitrag "Sind E-Portfolios ein Datenschutzrisiko" vom Blog E-Learning 2.0.

Test-Video

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Gratis Internetzugang für Studierende an Schweizer Hochschulen

Seit dieser Woche haben Studierende von neun Hochschulen an über 2'000 öffentlichen Plätzen kostenlosen Internetzugang in der ganzen Schweiz. Den gratis Internetzugang an den sogenannten ''Hotspots'' ermöglicht die Stiftung Switch. Um Zugang zum Uninetz zu erhalten, müssen sich die Studierenden natürlich an einem Ort mit Funkverbindung befinden und auf dem Notebook die VPN-Software installiert haben. Zudem muss die entsprechende Hochschule dem Projekt SWITCH PWLAN Hochschulen angeschlossen sein. Bis Ende 2008 soll das Angebot an allen Hochschulen der Schweiz ausgebaut werden. Mit dem kostenlosen Internetzugang auf dem PHSG-Campus, dem kostenlosen Netz in der Stadt St.Gallen und neu mit dem gratis Internetzugang von Switch werden die Studierenden der Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Gallens (PHSG) nun praktisch überall Zugang zum Internet haben. Zumindest können die Studierenden dann an vielen wichtigen Aufenthaltsorten surfen; ob sie dort dann auch studieren und arbeiten, bleibt abzuwarten. Jedenfalls wird der nahezu jederzeit und überall verfügbare Zugang zum Internet dessen Nutzung - hoffentlich positiv fürs Studium - nochmals massiv intensivieren!

Quelle: Switch-News vom 26.11.2007.

Google Spezialseite zu Goethe

Die Google Spezialseite zu Goethe ist bestimmt für alle Goethe-Freunde eine schöne Bereicherung! Besonders gefällt mir, dass mit Hilfe von Google Maps die wichtigsten Stationen in Johann Wolfgang von Goethes Leben sowie seine Italienreise (1786-1788) erkundet werden können.

Googles Goethe

Quelle: http://www.google.de/googlebooks/goethe/index.html


Eine spezielle Google-Seite rund um Johann Wolfgang von Goethe bietet Zugriff auf seine Werke und einige Zusatzfunktionen.

Anlässlich der Frankfurter Buchmesse hat Google eine Spezialseite zum Schriftsteller Goethe aufgeschaltet. In erster Linie wird die Buchsuche integriert, mit der die Werke durchsucht und auch als PDF heruntergeladen werden können. Der Google-Kartendienst zeigt Stationen aus Goethes Leben und den Verlauf der Italienreise mit entsprechenden Hintergrundinformationen. Wer eine angepasste Google-Webseite mit iGoogle benützt, kann dort für jeden Tag ein neues Goethe-Zitat automatisch einfügen lassen.

Quelle: PCtipp-Newsletter vom Donnerstag, 11. Oktober 2007.

Eröffnungsfeier der Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Gallen (PHSG)

In den vergangenen Monaten wurde intensiv an der Integration der beiden Pädagogischen Hochschulen Rorschach und St.Gallen zur neuen Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Gallen (PHSG) gearbeitet.

Die neue Institution, an der ich nun wirke, will sich klar als eine der führenden Pädagogischen Hochschulen in der Schweiz positionieren. Ich werden versuchen meinen Teil dazu beizutragen. Heute Abend ist es nun soweit: Die Eröffnungsfeier Pädagogische Hochschule des Kantons St.Gallen (PHSG) findet in der Tonhalle St.Gallen statt.

PHSG Logo mit Text

Ist die "Schnürlischrift" wirklich noch zeitgemäss?

Wieder einmal beschäftigt mich die «Schnürlischrift»: Einerseits übt gerade unsere jüngste Tochter Livia - neu in der zweiten Primarschulklasse - mühsam, aber nicht ohne Freude, die neue Schulschrift. Und andererseits hat unsere ältere Tochter Milena - neu in der 3. Primarschulklasse - soeben einen roten "Fülli" (Füllfederhalter) von der Lehrerin erhalten. Mit dem sie nun ganz langsam - damit auch ja nichts verschmiert - in «Schnürlischrift» schöne Sätze in ihr Heft schreibt. Beide Töchter haben hingegen in der Schule trotz vorhandener ICT-Infrastruktur bislang nur sehr selten mit der Tastatur am Computer etwas geschrieben. Ist es im Jahr 2007 für die Schule nicht an der Zeit, die «Schnürlischrift» endlich abzuschaffen und diese Zeit vermehrt für das Tastaturschreiben am Computer oder andere Aktivitäten einzusetzen?! Denn viele tolle Schreibanlässe am Computer mit Schreibplattformen wie myMoment, Wkis, Blogs und E-Portfolios scheitern gemäss Aussage von Lehrkräften häufig an den fehlenden Fertigkeiten der SchülerInnen mit der Computer-Tastatur - sprich an der Zeit!

Schnürlischrift

Die «Schnürlischrift»: Eine Ur-Schweizerische Bezeichnung für jene Schrift, die man in der Primarschule lernt. Die Schrift hat es sogar zu einem Eintrag im Wikipedia geschafft. Trotz aller Berühmtheit soll es der Schnürlischrift aber an den Kragen gehen, denn sie ist mit ihren vielen Verzierungen und Kritzeln alles andere als ideal zum schnell schreiben. Das sagen Fachleute wie der Kalligraph Hans Eduard Meier. Er hat eine Alternative zur Schnürlischrift erfunden, eine zeitgemässe Schulschrift.

Möglicher Schnürlischrift-Nachfolger

Schnürlischrift: So sieht sie aus

Quelle DRS 3 Digital vom 13. August 2007.


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PBL Kongress: Keyaction, Poster-Session und Dampf-Schifffahrt

Interessantes neues Kongress-Format "Keyaction" am Problem Bases Learning (PBL) Kongress in Dornbirn:
Thema 'Lernen und Konstruktivismus'. Die übliche Kongress-Sitzordnung ist aufgehoben. Die Teilnehmenden sitzen an Tischen verteilt im Raum. Ein Flip-Chart liegt auf dem Tisch. ModeratorIn wird bestimmt. Filme als Input. Aufgabe: 'Welchen Nutzen stiften die Erkenntnisse des Konstruktivismus bei der Gestaltung von Lernumgebungen?' Feedback-Schleife 1 der Beobachter (Gruppenprozess, Sichtweisen von zwei Experten). Gruppe muss nach dieser Phase (Feedback-Schleife 1) weiterarbeiten: Diskussion über Nutzen oder Schaden von Irritationen/Störung in Lernprozessen. Feedback-Schleife 2 folgt zu den angewandten Störungen (Interventionen). Gruppe formuliert 'Ein Satz zur Frage' (z.B. Der grösste Lernerfolg liegt in der Irritation: Lernen ist ein aktiver Verwirrungsprozess). Sätze der Gruppen werden mündlich dem Plenum vorgetragen. Insgesamt ist die Keyaction eine sehr aktive und auflockernde Form innerhalb eines Kongresses.

Poster-Session zum Thema "Problem-Based Learning meets Web 2.0". Weitere Informationen zu meiner Poster-Session am PBL-Kongress in Dornbirn gibts hier.

Poster-Session
Poster am PBL-Kongress.

Hohentwiel
Rahmenprogramm: Dampf-Schifffahrt auf der Hohentwiel.
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