28. Juni 2006
Impulsvortrag "Sicherheit im Internet"
Die Kantonspolizei St. Gallen, Sicherheitsberatung, führt derzeit in zahlreichen Gemeinden im Kanton den Impulsvortrag "Sicherheit im Internet" durch. Dabei sollen die Besucher/innen primär auf das Thema sensibilisiert werden. Ich habe die Veranstaltung in Goldach besucht. Nachstehend einige Notizen, welche ich mir während dem Vortrag auf dem Handy gemacht habe:
- Der Begriff "Medienkompetenz" wird im Vortrag zwar verwendet; es wird jedoch nicht erläutert, was darunter zu verstehen ist.
- Die Referenten gehen "aus Zeitgründen" lediglich auf das Thema "Chatten" ein.
- Bluewin setzt in den öffentlichen Chatrooms für Kids professionelle Überwacher ein; nicht aber in den privaten Chatrooms
- "Cam to Cam" bereitet den Sicherheitsbeauftragten am meisten Sorgen; insbesondere in den privaten Chatrooms.
- Mit Filterprogrammen lassen sich nur ganze Chatrooms und nicht einzelner Content sperren; Software ist daher für den Schutz nur bedingt nützlich.
- Die Kantonspolizei empfehlt daher den Eltern und Lehrpersonen die Kinder im Chatrooms zu begleiten. Indem die Kids den Eltern das Chatten erklären, erhalten die Erwachsenen gleich die hierfür notwendige Medienkompetenz, erfahren den Nickname ihrer Kinder und können auch gleich auf problematische Aspekte eingehen.
- Auf Bundesebene ermittelt die nationale Koordinationsstelle Internet-Kriminalität KOBIK (www.kobik.ch). Sie nimmt Meldungen aus der Bevölkerung über vermutliche Verbrechen im Internet entgegen. Die KOBIK-Spezialisten sind aber auch selber im Internet präsent: Sie gehen in Chatforen oder Tauschbörsen.
- Im Kanton St. Gallen laufen derzeit zwei Kampagnen: Sicher?! Online und Stopp Kinderpornographie im Internet




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