ISTE's National Educational Technology Standards for Students (NETS-S), Second Edition (2007)

NETS-S 2007

Die International Society for Technology in Education (iste) hat seine National Educational Technology Standards for Students (NETS-S) aus dem Jahr 1998 überarbeitet und in einer Second Edition (2007) neu herausgegeben. Gründe für die Überarbeitung der NETS-S waren, so der Herausgeber Don Knezek, CEO, International Society for Technology in Education: "Advances in technology, changes in students demographics, shifts in economics to a global scale, and transformations in views about the role of technology in daily life are just a few reasons why a refresh of the NETS-S ist appropriate now."

Die ISTE National Educational Technology Standards (NETS-S) für die nächste Generation sind:

1. Creativity and Innovation
2. Communication and Collaboration
3. Research and Information Fluency
4. Critical Thinking, Problem-Solving & Decision-Making
5. Digital Citizenship
6. Technology Operations and Concepts


Spannend wird es nächstes Jahr 2008, wenn iste seine National Educational Technology Standards for Teachers (NETS-T) aus dem Jahr 2000 neu herausgibt. Ein Blick auch in die "alten" Standards lohnt sich für uns MedienpädagogInnen auf alle Fälle. Download: The ISTE National Educational Technology Standards for Teachers (NETS-T), Edition 2000.


Hintergrund:
Warum orientiere ich mich bezüglich Medienkompetenz plötzlich auch an Konzepten aus den USA? Vielleicht ist es die Erkenntnis, dass ICT (Informations- und Kommunikationstechnologien) auch in der Bildung längst ein globales Phänomen sind. Und es daher nicht mehr genügt, ausschliesslich in nationalen Kategorien zu denken! Ausserdem fasziniert mich, wie es iste mit seinen National Educational Technology Standards for Students, Teachers und Administrators geschafft hat, Medienkompetenz in ein Konzept zu fassen, dass trotzdem noch genügend Spielraum offen lässt. Ein vergleichbares, an iste adaptiertes, Medienkompetenz-Konzept für die Next Generation scheint mir dringend notwendig zu sein! Dies gilt ganz besonders für die Ausbildung der Studierenden bezüglich Medienkompetenz an den Pädagogischen Hochschulen!

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Eine Studie zur Informationsbeurteilungsfähigkeit stellt SchülerInnen schlechte Noten aus

In der Pilotstudie "Schulen am Netz - und jetzt? wird untersucht, wie (junge) Menschen mit im WWW gefundenen Informationen umgehen:

Die in den Medien kolportierte These von einer "Generation Google" scheint aufgrund der Resultate unserer Pilotstudie zugleich bestätigt und widerlegt. Denn einerseits sucht die Mehrzahl der von uns befragten Schüler Informationen bevorzugt im WWW und verbringt auch sonst viel Zeit im Internet. Dass die Schüler dass WWW zur Informationsbeschaffung bevorzugen, bedeutet allerdings mitnichten, dass sie es auch sinnvoll zu nutzen wissen - insofern kann das Klischee einer heranwachsenden Generation mit Bits und Bytes im Blut bloss auf der Ebene der Einstellungen bestätigt werden. Was hingegen den Kern unserer Pilotstudie betrifft, muss von einem enttäuschenden Resultat gesprochen werden: Im Bereich der Informationsbeurteilungsfähigkeit werden von 14 möglichen Punkten durchschnittlich nur gerade 7 erreicht (Durchschnitt und Median sind identisch: 7.00). Auch die Einschätzung der befragten Lehrpersonen und unsere teilnehmende Beobachtung bestätigen das Bild, dass die Schüler relativ wenig für die Problematiken sensibilisiert sind, mit denen sie durch die Informationssuche im WWW und die Verwendung der gefundenen Informationen konfrontiert werden.

Die VerfasserInnen der Studie halten fest, dass insbesondere die Gymnasien und (Fach-)Hochschulen sich verstärkt für eine Sensibilisierung ihrer AbgängerInnen im Bereich der Beurteilung von im Internet gefundenen Informationen einsetzen sollten. Ausserdem monieren sie, dass bislang ein Arbeitsbuch sowohl für Lehrende als auch für Lernende fehlt, welches Fähigkeiten wie die themenspezifische Suche, die Bewertung von Recherche-Resultaten und deren Weiterverarbeitung ins Zentrum stellt.

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WikiaSearch - «Menschliche Suchmaschine» soll die Informationssuche verbessern

So wie die Wikipedia das Denken über Wissen und Enzyklopädien revolutioniert hat, soll mit WikiaSearch das Denken bezüglich der Suche nach Informationen revolutionieren. WikiaSearch ist primär ein englischsprachiges Projekt. Bisher ist nur die engl. Hauptseite ins Deutsche übersetzt.

WikiaSearch Quelle: http://search.wikia.com/wiki/Search_Wikia/de


Ein Mitbegründer der Online-Enzyklopädie Wikipedia arbeitet an einer sogenannten Open-Source-Suchmaschine. Anwender sollen helfen, das Internet zu indexieren und die Informationsrecherche damit zu verbessern. 

Die Entwicklung der Open-Source-Suchmaschine namens «Wikia Search» wird vom Wikipedia-Mitbegründer Jimmy Wales und dem Erfinder des Instant Messengers Jabber, Jeremie Miller, vorangetrieben. Nutzer der Suche werden die Möglichkeit haben, Webseiten positiv oder negativ zu bewerten, Bookmarks zur Verfügung zu stellen und an der Indexierung des Internets teilzunehmen. Die Macher schreiben auf ihrer Webseite, dass zur Zeit die Suche nach Informationen im Internet eingeschränkt ist. Unter anderem sei der Mangel an Transparenz oder an gemeinschaftlicher Arbeit dafür verantwortlich. Da vor allem die Community diese Suchmaschine mitgestaltet, kann sie Dinge tun, die Algorithmen nicht leisten können, schreiben die Autoren weiter. (rv)

Quelle: PCtipp-Newsletter vom Mittwoch, 2. Mai 2007

 

ICT als Schlüsselkompetenz der Informationsgesellschaft Schweiz

Trotz hohen Investitionen in die ICT rangiert die Schweiz bestensfalls im Mittelfeld was E-Government, E-Health und E-Learning betrifft (von Markus Fischer).

Wir sind darauf angewiesen, dass sämtliche Akteure unserer Volkswirtschaft gemäss ihren Funktionen (Eltern, Erziehende, Lehrpersonen, Lehrmeister, ...) und in ihren verschiedenen Kontexten (privat, beruflich, politisch, gesellschaftlich, ...) ihre Beiträge leisten, indem sie aus eigenem Antrieb für sich und für ihnen anvertraute Personen Verantwortung übernehmen sowie selber Zeit und Mittel in den Prozess 'ICT-Kompetenz' investieren mit dem Ziel, die bestehenden Schwierigkeiten und Engpässe zu überwinden und unser Land in die Spitzengruppe moderner Informationsgesellschaften zu führen.

Quelle: http://www.infoweek.ch/archive/ar_single.cfm?ar_id=18933

In diesem Zusammenhang sei wieder mal auf eine der drei Kategorien von Schlüsselkompetenzen - "Interaktive Anwendung von Medien und Mitteln" - hingewiesen, welche die Bildungsforscher der OECD unlängst für ein erfolgreiches Leben und eine gut funktionierende Gesellschaft für die Zukunft definiert haben:

Erstens sollten Menschen in der Lage sein, verschiedene Medien, Hilfsmittel oder Werkzeuge (Tools) wie z.B. Informationstechnologien oder die Sprache wirksam einzusetzen. Sie sollten diese „Tools“ gut genug verstehen, um sie für ihre eigenen Zwecke anpassen – interaktiv nutzen zu können. Zweitens sollten Menschen in einer zunehmend vernetzten Welt in der Lage sein, mit Menschen aus verschiedenen Kulturen umzugehen und innerhalb sozial heterogener Gruppen zu interagieren. Drittens sollten Menschen befähigt sein, Verantwortung für ihre Lebensgestaltung zu übernehmen, ihr Leben im größeren Kontext zu situieren und eigenständig zu handeln.

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Musik kopieren und herunterladen: Was ist erlaubt?

Die neue Handlungshilfe des Konsumentenschutz zum Thema Musik herunterladen und kopieren, sollte eigentlich eine obligatorische Bettlektüre für alle Musikbegeisterten sein. Fragen wie "Darf ich Musik von einer CD, von einer Tauschbörse oder von einem kostenpflichtigen Download-Portal auf meinen mp3-Spieler oder mein Musikhandy laden? Welche Schwierigkeiten können entstehen?" werden kurz und bündig im der 5-seitigen Bröschüre beantwortet.

Die Stiftung für Konsumentenschutz informiert über drängende juristische Fragen zum Thema Musik herunterladen und kopieren. Nicht nur das geltende Urheberrecht, sondern auch das zukünftige wird in Betracht gezogen.

Über die Rechtslage in Sachen Musikdownload und -vervielfältigung herrscht in vielen Fragen Unsicherheit in der Bevölkerung. Hinzu kommt, dass sich das geltende Recht ohnehin bald ändern wird: Zurzeit wird im Parlament über ein neues Urheberrechtsgesetz debattiert.

Die Stiftung für Konsumentenschutz SKS informiert in einer Broschüre, was Sie im Alltag dürfen und was verboten ist. Sie gibt präzise Antworten auf Fragen wie: «Darf ich Musik aus Tauschbörsen herunterladen?» Oder: «Darf ich Kopiersperren von CDs und DVDs umgehen?» Dabei wird nicht nur die heutige Rechtslage geschildert, sondern auch, was sich mit dem neuen Urheberrechtsgesetz (voraussichtlich) ändern wird. Die Broschüre lässt sich auf der Webseite der SKS herunterladen. (lee)

Quelle: PCtipp-Newsletter vom Mittwoch, 11. April 2007.

Download: Handlungshilfe der SKS ; Handlungshilfe (pdf, 59kb)

EPICT - The European Pedagogical ICT Licence

Ist EPICT eine Alternative zu ECDL?!

EPICT

Quelle: http://www.epict.org/

 

The European Pedagogical ICT Licence (EPICT) ist im Gegensatz zur European Computer Driving Licence (ECDL) eher für Lehrkräfte gedacht, um technische Kenntnisse in pädagogische Konzepte im Unterricht umzusetzen. Anscheinend wird EPICT bereits in Dänemark, Ungarn und United Kingdom oder auch in Ungarn verpflichtend in der Lehrerfortbildung eingesetzt. Gemäss medienpaedgogik.at soll nun dieses Modell auch in Österreich in die Lehrkräfteaus- und Fortbildung integriert werden.

Neuer Educaguide "Ergonomie" ist erschienen

Vor einigen Tagen ist ein weiterer Educaguide "Ergonomie" erschienen. Bereits vorhanden waren bisher die Guides zu Ethik, Literacy und Infrastruktur.

educaguide Ergonomie

 

Die AutorInnen des Educaguide "Ergonomie" schreiben in der Anleitung:

Computer und Menschen mit besonderen Bedürfnissen
Jede Benutzerin und jeder Benutzer eines Computers geht mit dem Gerät auf individuelle Weise um. Einige arbeiten mehrheitlich mit der Maus, andere lieber mit der Tastatur, einige lassen die Einstellungen so, wie sie bei der Installation auf dem Gerät erscheinen, andere verändern Erscheinungsbild, Auflösung und Struktur. Einige dieser Anpassungen werden vorgenommen, um das Erscheinungsbild gefälliger zu machen, um wiederkehrende Abläufe zu vereinfachen oder auch um eine gewünschte Arbeitsweise und Systematik zu unterstützen.
Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Einstellungsmöglichkeiten und Hilfsmitteln, welche die Nutzung eines Computers für Benutzer mit besonderen Bedürfnissen erleichtern können.

Computermaus.ch zur Förderung der Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen

Die neue Homepage der Computermaus ist online. Die Computermaus - ehemals ICT-Abzeichen - wird von Studierenden der Pädagogischen Hochschule Rorschach, Switzerland entwickelt, um die Medienkompetenz von Kindern (4-8 Jahren) und Jugendlichen (8-12 Jahren) in den Lernbereichen Information/Kommunikation, Lernen & Üben und Kreatives Arbeiten zu fördern. Die Computermaus wird als good pr@ctice Projekt - Kreative Nutzung von ICT zum Lernen vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie BBT unterstützt.

computermaus.ch

Quelle: http://www.computermaus.ch

Jetzt geht's los
Hier erkläre ich dir, wie du in 3 Schritten zu deinem Diplom und deinem Überraschungsgeschenk kommst.

Wähle unten eine Maus aus.
Computermaus-Tipp: Die oberen drei Mäuse haben Aufgaben für Kinder zwischen 4 bis 8 Jahren ausgetüftelt,
die unteren drei Mäuse für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren.

Klick die Maus an und löse alle 6 Aufgabenblätter zu dieser Maus. Nach jedem gelösten Aufgabenblatt zeigst du deine Lösungen einer erwachsenen Person. Gib dieser Person auch deinen Computermaus-Pass, damit sie ihn unterschreiben kann.

Wenn du alle Unterschriften auf deinem Computermaus-Pass hast, dann legst du ihn in einen Briefumschlag und sendest ihn mir per Post zu. Damit bist du auch automatisch für den Computermaus-Wettbewerb angemeldet!


Liebe Erwachsene
Ich, die Computermaus, habe zusammen mit den Lehramtsstudierenden der Pädagogischen Hochschule Rorschach ein Lernangebot für Kinder der Vor- und Primarschulstufe geschaffen.
Mit mir zusammen zeigen die Kinder, wie sie den Computer als Hilfsmittel einsetzen können.

Zu jeder Maus (Lernbereich) gehören sechs Aufgabenblätter. Jedes Aufgabenblatt steht für eine bestimmte Kompetenz („Ich kann ...“). Diese sechs Aufgabenblätter zu einer Maus werden von den Kindern gelöst. Ihr müsst jeweils die gelösten Aufgaben anschauen und – wenn sie richtig gelöst wurden – den Computermaus-Pass an der entsprechenden Stelle unterschreiben. Wenn das Kind alle sechs Aufgabenblätter richtig gelöst und somit die Kompetenzen zu einem Lernbereich erreicht hat, sollt ihr mir den Computermaus-Pass per Post zusenden.

Video "Because change happenz"

Google Video




MySpace Video

Posted By:Martin

Get this video and more at MySpace.com

Quelle: http://video.vividas.com/CDN1/4077_Zurich/web/german.html

good pr@ctice: Projektpräsentation «ICT-Abzeichen zur Förderung der Medienkompetenz»


Am Kick-Off Meeting good pr@ctice vom vergangenen Samstag, den 1. April 2006, in Zürich haben wir erstmals öffentlich unser Projekt «ICT-Abzeichen zur Förderung der Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen» präsentiert:

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