Trotz hohen Investitionen in die ICT rangiert die Schweiz bestensfalls im Mittelfeld was E-Government, E-Health und E-Learning betrifft (von Markus Fischer).

Wir sind darauf angewiesen, dass sämtliche Akteure unserer Volkswirtschaft gemäss ihren Funktionen (Eltern, Erziehende, Lehrpersonen, Lehrmeister, ...) und in ihren verschiedenen Kontexten (privat, beruflich, politisch, gesellschaftlich, ...) ihre Beiträge leisten, indem sie aus eigenem Antrieb für sich und für ihnen anvertraute Personen Verantwortung übernehmen sowie selber Zeit und Mittel in den Prozess 'ICT-Kompetenz' investieren mit dem Ziel, die bestehenden Schwierigkeiten und Engpässe zu überwinden und unser Land in die Spitzengruppe moderner Informationsgesellschaften zu führen.

Quelle: http://www.infoweek.ch/archive/ar_single.cfm?ar_id=18933

In diesem Zusammenhang sei wieder mal auf eine der drei Kategorien von Schlüsselkompetenzen - "Interaktive Anwendung von Medien und Mitteln" - hingewiesen, welche die Bildungsforscher der OECD unlängst für ein erfolgreiches Leben und eine gut funktionierende Gesellschaft für die Zukunft definiert haben:

Erstens sollten Menschen in der Lage sein, verschiedene Medien, Hilfsmittel oder Werkzeuge (Tools) wie z.B. Informationstechnologien oder die Sprache wirksam einzusetzen. Sie sollten diese „Tools“ gut genug verstehen, um sie für ihre eigenen Zwecke anpassen – interaktiv nutzen zu können. Zweitens sollten Menschen in einer zunehmend vernetzten Welt in der Lage sein, mit Menschen aus verschiedenen Kulturen umzugehen und innerhalb sozial heterogener Gruppen zu interagieren. Drittens sollten Menschen befähigt sein, Verantwortung für ihre Lebensgestaltung zu übernehmen, ihr Leben im größeren Kontext zu situieren und eigenständig zu handeln.

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