Das Poster zur Diskussion über Digitale Medien im Schulalltag

Am Rigi-Workshop vom 23.09.2011 wurde vom Team des Instituts für Medien und Schule IMS der PHZ Schwyz die erste Version vom Poster "Schule in der Informationsgesellschaft"vorgestellt und auf Basis der Rückmeldungen der Workshop-Teilnehmenden überarbeitet. Das Poster eignet sich hervorragend zur Diskussion über Digitale Medien im Schulalltag und steht nun öffentlich als „creative commons“ zum Download zur Verfügung. Eine Übersetzung ins Englische (und möglicherweise auch ins Französische) ist geplant. Weitere Informationen unter www.schuleinderinformationsgesellschaft.ch .

Poster_Schule in der Informationsgesellschaft

teachdifferent.ch

Auf teachdifferent.ch - Plattform für den kreativen Einsatz von ICT im Unterricht ist eine weitere Plattform online, die sich dem Austausch von Erfahrungen mit Neuen Medien im Unterricht verschrieben hat. Die schweizer Austauschplattform teachdifferent.ch wird von Vertretern aus der Romandie und der Deutschschweiz redaktionell betreut. Diese neue Plattform ist auf alle Fälle einen Eintrag in meinem RSS-Feedreader wert :-)

teachdifferent.ch
Bildquelle: http://www.teachdifferent.ch

TeachDifferent ist eine Plattform für Schweizer Schulen zum kreativen Einsatz der Neuen Medien im Unterricht.

Das Potential ist riesig, aber für Lehrkräfte manchmal schwierig zu erschliessen, und die praktische Umsetzung von Projektideen stellt viele vor vermeintlich unüberwindbare Hürden.

Auf www.teachdifferent.ch kann man jetzt Erfahrungen austauschen und findet Ressourcen und Anregungen, wie sich Informationstechnologien in Schule und Ausbildung konkret nutzen lassen. Die vorgestellten Ideen sind im doppelten Wortsinn nahe liegend: mit lokalem Bezug und ohne grosse Umwege realisierbar.

TeachDifferent bringt News, organisiert Events, Schul- und Projektbesuche, vermittelt Leihgeräte und Expertenrat.

Lehrerinnen und Lehrer sind herzlich eingeladen, Artikel und Kommentare zu verfassen, Themen, Links oder Veranstaltungshinweise vorzuschlagen und ihren Erfahrungsschatz zu teilen. Kreative und innovative Beiträge werden veröffentlicht. ICT ExpertInnen können ihr Angebot in Form eines Profils einstellen.

Redaktionell wird die Plattform betreut von Andrea Werffeli (Deutschschweiz) und Ana-Maria Yrarrazaval (Romandie), unterstützt von der Apple Education Community.

Quelle: Impressum

Spielend Englisch lernen mit Bumblebee

Mit Bumblebee english - Spielen, diagnostizieren, fördern hat der Lehrmittelverlag Schroedel nach dem erfolgreichen Antolin - Mit Lesen punkten! nun wiederum ein tolles Online-Lernangebot für die Schule entwickelt.

Bumblebee

Bumblebee english bietet zurzeit Spiele zum Kennenlernen des Wortschatzes, zum Hörverstehen und Hörsehverstehen an. Weitere Spiele zum Hörverstehen, Lesen und Schreiben kommen hinzu.

Bumblebee ...
- bringt Englisch-Anfängern spielend Englisch bei
- ergänzt das Bumblebee-Workbook
- übt Hörverstehen, Leseverstehen und Schreiben
- passt das Lernniveau für jedes Kind an
- ermittelt Lernstände nach Lehrplanvorgaben
- empfiehlt Förderspiele

Neu lassen sich die Antolin-Zugangsdaten auch für Bumblebee english nutzen. Für Antolin-Lehrkräfte und -Kinder ist Bumblebee english zudem kostenfrei. Wie bei Antolin kann die Lehrperson die Lernstände der einzelnen SchülerInnen online einsehen.

Fazit:
Mit Bumblebee english - Spielen, diagnostizieren, fördern hat Schroedel erneut ein wirklich gelungenes Online-Lernangebot für die Schule entwickelt! Besonders gefällt mir daran, dass die gleichen Zugangsdaten für Bumblebee und Antolin genutzt werden können - eine ernorme Erleichterung für den Einsatz im Unterricht. Die Hummel (englisch: Bumblebee) erinnert mich stark an die Biene Maja.


Weitere Blog-Beiträge zu Antolin:
- Antolin - das Buchportal im Internet zur Leseförderung
- Sprachrohr ohne Ende

Laptops im Unterricht - unnützes Zeug?

* Jürgen Bofinger hat in der Zeitschrift merz. medien+erziehung, Heft 4/2007 einen interessanten Beitrag zu den immer wieder in der Öffentlichkeit auftauchenden Hiobsbotschaften über die Wertlosigkeit des computerunterstützten Unterrichts, speziell mit Schülerlaptops, verfasst:

Das fing mit diversen nationalen Tests an, die fachliches Wissen abfragten und dadurch haarscharf am wichtigsten Nutzen von Laptops vorbei zielten, nämlich überfachliche Schlüsselqualifikationen zu vermitteln, setzte sich fort mit Re-Analysen von PISA-Ergebnissen, die von einer Verdummung durch zu viel Computerumgang sprachen, ohne näher auf die Frage nach der Art des Umgangs mit Computern als Arbeits-, Lern- und Spielgerät einzugehen, und es endete (vorläufig) mit Meldungen aus den USA, nach denen Laptops an einigen Schulen wegen Erfolglosigkeit wieder ageschafft wurden.

* Jürgen Bofinger (2007). Digitale Medien im Fachunterricht. Schulische Medienarbeit auf dem Prüfstand. Auer Verlag Donauwörth, erscheint im September 2007.


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[video] Web 2.0 in der Grundschule

Die Lehrerin Allanah King aus New Zealand berichtet in ihrem Video "One Woman's Wanderings With Web2.0" vom Einsatz von Web 2.0 in der Grundschule:


Quelle: TeacherTube. One Woman's Wanderings With Web2.0

Aus dem Inhalt:
Den GrundschülerInnen von Lehrerin Allanah King von der Appleby School stehen seit 2006 jederzeit 12 Notebooks (Apple Laptops) mit Zugang zum Internet zur Verfügung. Erste Erfahrungen mit einer online Lernumgebung machte Allanah King bereits im Jahr 2005. In einem Workshop lernte Sie das Bloggen kennen und führt seither auch ein sehr lesenswertes EduBlog. Im Video berichtet die Lehrerin davon, dass jede der fünf Schulklassen (1. - 6. Klasse) an der Appleby School inzwischen ein eigenes Class-Blog (Klassen-Blog) führt, in das die Lernenden mindestens einen Beitrag (Post) wöchentlich schreiben. Für das Verfassen des wöchentlichen Blog-Eintrags ist bei Frau King immer abwechselnd jeweils ein(e) Schüler/in verantwortlich. Häufig schreiben die SchülerInnen jedoch mehrere Posts wöchentlich; insbesondere dann, wenn viele Aktivitäten in der Schule oder im Unterricht stattfinden. Alle Kommentare auf den Class-Blogs werden zuerst von den LehrerInnen geprüft, bevor sie frei geschaltet werden (Moderationsmodus). Von den einzelnen Class-Blogs verweisen zahlreiche Links auf weitere nützliche Web 2.0-Tools: Blogmeister Class Blog, Education-Blog der Lehrerin, TeacherTube-Konto der Lehrerin, Klassen-Wiki, Podcast-Plattform, Kalender, Quick Notes, Fotocommunity Flickr, einzelne SchülerInnen-Blogs u.a.m. Besonders beliebt bei den Kindern ist auch die digitale Uhr. Ausserdem besitzt jede Klasse ein del.icio.us-Konto (Social Bookmarking), mit dem die SchülerInnen nützliche URLs sammeln. Allanah King bemerkt, dass del.icio.us zwar nicht sehr häufig genutzt werde, jedoch trotzdem ein sehr nützliches Tool für den Unterricht sei. Alle Class-Blog haben zudem einen Site-Counter (ClustrMap) installiert, damit die Lernenden auf der Weltkarte sehen können, woher die LeserInnen ihrer Blogs stammen...

Antolin - das Buchportal im Internet zur Leseförderung

Antolin ist ein Buchportal im Internet zur Leseförderung, welches sich an SchülerInnen von der ersten bis zur zehnten Klasse richtet.

Antolin

Quelle: www.antolin.ch


Auf Antolin wählen die SchülerInnen selbständig Bücher aus, die sie bereits gelesen haben oder noch lesen möchten. Nach dem Lesen beantworten sie dann am Computer mit Hilfe von Antolin Fragen zum jeweiligen Buch. Ziel von Antolin ist, das sinnentnehmende Lesen zu fördern und die SchülerInnen zu motivieren, sich eigenständig mit den Inhalten der gelesenen Bücher auseinander zu setzen. Antolin unterstützt dadurch auch die selbstbestimmte Entwicklung der eigenen Leseidentität. Für die LehrerIn ist ein Analyseinstrument vorhanden, das einen detaillierten Überblick über die Lesevorlieben und die Leseleistung der SchülerInnen bietet. Antolin enthält eine grosse Auswahl an Klassiker der Kinder- und Jugendbuchliteratur ebenso wie wichtige Neuerscheinungen und englisch- sowie französischsprachige Bücher.

Bereits haben einige Schulen in der Schweiz, so beispielsweise die Schule im rheintalischen Altstätten SG, Antolin als Qualitäts-Projekt ins eigene Konzept zur Leseförderung integriert!

Digitale Hilfen für Schulanfänger

Unser Projekt Computermaus hat es nun auch ins Radio DRS 3 geschafft. Pünktlich auf den Schulanfang berichtete DRS 3 Digital über digitale Helfer für SchulanfängerInnen. Die nachfolgenden Tipps sind wohl eher für Lehrpersonen geeignet, als für SchulanfängerInnen selber - mit einer kleinen Ausnahme: der Computermaus natürlich ;-)
computermaus

Quelle: DRS 3 Digital vom 13. August 2007.

Kinder rechtfertigen illegale Downloads

Kinder sind sich bewusst, dass Musik- und Filmdownloads illegal sind, rechtfertigen dieses Verhalten aber. Dies besagt eine Studie der Europäischen Kommission. Hier geht es zur Studie (PDF, englisch).

Die Europäische Kommission hat eine Studie durchgeführt, in der Kinder in 29 Ländern im Alter von 9–10 und 12–14 Jahren zu ihrem Gebrauch von Onlinetechnologien befragt wurden. Dabei stellte sich unter anderem heraus, dass die überwiegende Mehrheit sehr wohl weiss, dass Downloads von Musik, Filmen und Games zumeist illegal sind. Doch viele (konkrete Zahlen fehlen) Kinder rechtfertigen ihr illegales Verhalten, unter anderem mit folgenden Argumenten: es sei nicht immer klar, ob etwas illegal sei, andere täten es auch (zum Beispiel die Eltern), der Download sei nur für private Zwecke, Sänger und Schauspieler seien schon reich genug, und die CDs und DVDs seien zu teuer. Insgesamt erschien den Befragten das Risiko einer Vireninfektion wesentlich grösser, als wegen illegaler Downloads zur Rechenschaft gezogen zu werden.

Quelle: PCtipp-Newsletter vom Dienstag, 14. August 2007.

Kids am Compi

Das Projekt Kids am Compi hat es sich zur Aufgabe gemacht die neuesten Technologien und Entwicklungen im Bereich “Kinder, Jugendliche und Internet” im Auge zu behalten, um Eltern und Lehrpersonen zu informieren, Lösungsansätze zu bietet und einen Erfahrungsaustausch zu diesen Themen zu ermöglicht. Entstanden ist Kids am Compi als Abschlussarbeit des Nachdiplomkurses almo; die Arbeit wurde von Uorschla Eicher, Diego Deplazes, Karl Bürki und Rico Puchegger realisiert.

Korrigenda
Schön, dass das Projekt Kids am Compi auch nach Abschluss der almo-Ausbildung weiter gepflegt wird. Ein seltenes Beispiel dafür, dass das vom Bund initiierte Weiterbildungskonzept der F3-Ausbildungen für Lehrpersonen (PPP-Sin) auch wirklich nachhaltig ist!


Kids am Compi

Quelle: www.kidsamcompi.ch

minibooks.ch - die kleine Schwester von myMoment

Das Zentrum Lesen der Pädagogische Hochschule FHNW (Institut Forschung und Entwicklung) hat minibooks.ch entwickelt, mit dem kleine Bücher am Computer (Minibooks à 8 Seiten) produziert werden können. Ein weiteres Projekt zur Lese- und Schreibförderung am Computer ist myMoment.

minibooks.ch


Was sind minibooks?
minibooks.ch sind kleine Bücher, die aus einem A4-Papier gefaltet werden. Sie haben 8 Seiten zum Beschreiben. Damit nach der Faltung ein minibooks.ch entsteht, müssen die Seiten richtig angeordnet werden. Mit Hilfe dieser Website ist es möglich, ein minibooks.ch am Computer zu schreiben und dann ein PDF zusammenstellen zu lassen. Die Seiten werden automatisch in der richtigen Reihenfolge generiert und angeordnet. Mit Hilfe der Faltanleitung lässt sich danach problemlos ein minibooks.ch herstellen.

Viel Spass beim Ausprobieren

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