Safe Exam Browser – Die Browserapplikation zur sicheren Durchführung von Online-Prüfungen

Safe Exam Browser (SEB)

Der Safe Exam Browser ist eine auf Firefox basierende, abgesicherte Browser-Applikation, um Online-Prüfungen auf Learning-Management-Systemen (LMS) zuverlässig durchführen zu können. SEB ist mit dem Ziel einer nachhaltigen Entwicklung seit Mitte 2008 ein Open-Source-Projekt, getragen von der Universität Gießen, der Universität Zürich und der ETH Zürich. Der Safe Exam Browser unterstützt derzeit die Learning-Management-Systeme Moodle und ILIAS. Mit der Installation der AAI-fähigen Windows XP-Applikation wird ein herkömmlicher Computer in einem studentischen Computerarbeitsraum oder das Notebook eines Studenten zur temporär abgesicherten Arbeitsstation.

Quelle: Brigitte Schmucki, Dirk Bauer; ETH Zürich, Schweiz

Nachstehende Funktionen bietet der Safe Exam Browser:
- Full Screen Display
- No browser navigation elements
- Various disabled shortcuts
- Controlled use of other applications

Vorteile des Safe Exam Browser sind:
- No data gathering
- No unauthorized leaving of the test
- just safe exams

Der Safe Exam Browser wird an der diesjährigen GMW'10 Konferenz in Zürich als Posterpräsentation vorgestellt. Neu hinzugekommen ist zudem die Möglichkeit, mit einem Macintosh-Computer den Safe Exam Browser zu nutzen.

Fazit:
Mittlerweile führen wir an der Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Gallen (PHSG) seit drei Jahren erfolgreich in mehreren Modulen Onlineprüfungen mit rund 200-250 Studierenden durch. Die Onlineprüfungen absolvieren unsere Studierenden verteilt in drei grösseren Räumen (Aula, Seminarräume) mit dem LMS OLAT (Online Learning And Training) auf dem persönlichen Notebook. Bislang haben wir allerdings noch keine sichere Browserapplikation eingesetzt. Auch hatten wir während den Onlineprüfungen noch keine Betrugsfälle. Die Studierenden sind nämlich dermassen mit dem Lösen der Aufgaben beschäftigt, dass sie schlichtwegs auch keine Zeit finden, verbotenerweise andere Browser-Seiten bzw. Zusatzmaterial auf den persönlichen Notebook zu öffnen. Ich bin zudem etwas skeptisch, ob die Installation des Safe Exam Browser nicht unnötig technische Probleme bei den Studierenden verursachen wird; zumal sie diese Installation vorgängig selber vornehmen müssten und wir keine Ressourcen haben, dies auch zu kontrollieren. Selbstverständlich werde ich den Safe Exam Browser sehr gerne austesten; sobald er auch mit unserem Testsystem OLAT nutzbar ist.

OOo4Kids (OpenOffice for Kids)

Das Software-Packet OOo4Kids (OpenOffice for Kids) eignet sich vor allem für Kinder im Grundschulalter (bis 12 Jahre). Ab der Oberstufe empfiehlt es sich dann auf ein Office-Programm für Erwachsene umzusteigen: OpenOffice.org oder Microsoft Office oder Google Docs.


EducOOo präsentiert OOo4Kids! from Jean-Marie LAFON on Vimeo.


Tipp von René Scheppler

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Schul-Suchmaschine für gratis Online Lernprogramme

Andres Streiff, Reallehrer und Schweizer Schul-Wiki-Pionnier hat in Zusammenarbeit mit Google unter www.lernklick.ch eine Schul-Suchmaschine erstellt, die gezielt nach kostenlosen Online-Lernangeboten sucht und alle vom Bildungserver empfohlenen Webseiten durchkämmt.

Viele Lehrpersonen und SchülerInnen kennen das Problem, wenn es darum geht im Internet ein passendes Lernprogramm zu einem schulrelevanten Thema zu finden. Häufig scheitern wir an der Informationsflut, da die Suchmaschinen zu einem bestimmten Begriff hunderte von Treffern liefern; die meisten davon sind leider für den Unterricht häufig unbrauchbar. Gibt man nun beispielsweise den Begriff "Römer" in die Suchmaschine lernklick.ch ein, dann findet diese sofort interessante Online Lernprogramme. Die Liste mit den Webseiten, welche die Suchmaschine durchforstet, ist hier zu finden. Zudem lässt sich das Suchfenster einfach auf der eigenen Schulhomepage einbauen; Andres Streiff stellt den Code hier gratis zur Verfügung.

Moreganize oder Doodle: Terminplaner und Koordinator im Vergleich

Doodle ist wohl der am meisten verbreitete Terminplaner und Koordinator, wenn es darum geht, auf einfache und schnelle Weise einen idealen Termin für eine Vereinsversammlung, eine Teamsitzung, einen Filmabend, eine Pokerrunde oder für sonst einen Gruppenanlass zu finden. Doodle erhält nun von Moreganize Konkurrenz!

Mit Moreganize lassen sich ähnlich wie mit Doodle bequem und einfach Termine, Umfragen, Tod-do-Listen und Meinungsumfragen organisieren. Registrierte Mitglieder können zudem wie mit MyDoodle ihre Umfragen online verwalten, Kontakte ins Adressbuch importieren oder sich den E-Mail-Versand von Moreganize abnehmen lassen. Moreganize verträgt sich angeblich auch mit Outlook, Google Calendar und Lotus Notes; was ich aber ich noch nicht ausgetestet habe.

Als Promo-Aktion haben sich die Macher von Moreganize etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Die Benutzer/innen können nämlich ihr eigenes EM-Tippspiel einrichten.


Fazit:
Moreganize ist wirklich eine gelungener Clone von Doodle. Mir persönlich gefällt Moreganize vom look&feel sogar um einiges besser. Zudem lassen sich mit Moreganize einige persönliche Einstellungen vornehmen. Ob es Moreganize allerdings gelingt, Doodle den Rang abzulaufen, scheint mir doch eher fraglich. "Doodeln" ist jedenfalls in meinem privaten Umfeld beinahe so geläufig wie "Googeln".
Von Fussball (siehe meine Tipps) habe ich ehrlich gesagt wirklich nicht viel Ahnung ;-)

Plagiatserkennung - Wer liest schon gerne zweimal dasselbe?

Das Mittelschul- und Berufsbildungsamt des Kantons Zürich hat zusammen mit fri-tic - L'intégration des TIC dans l'école fribourgeoise eine Website mit drei Dienstleistungen zur Plagiatserkennung aufgeschaltet: www.digithek.ch (Recherchierwebsite), www.copy-stop.ch (Plagiatprävention) und www.sinapsis.ch (schulinterner Austausch von Unterrichtsmaterialien).

Dabei wird die Plagiaterkennung mit Hilfe der Antiplagiats-Software Docolog automatisiert, wobei auch alle Semester- und Abschluss-Arbeiten in eine Datenbank eingespiesen und mit früheren Jahrgängen und andern Schulen auf Voll-Plagiate verglichen werden.


Nachstehend noch ein Hinweis auf den Online-Kurs über Plagiat "Fremde Federn Finden", der von Prof. Dr. Debora Weber-Wulff entwickelt wurde und auf den Spiegel-Online Artikel "Plagiat 2.0: Was taugen die Anti-Abschreiber-Programme ...".

Online Kurs Plagiat

Quelle: http://plagiat.fhtw-berlin.de/ff/startseite/fremde_federn_finden


Weitere Ressourcen zu Plagiate
- http://www.e-teaching.org/didaktik/recherche/plagiat/index_html

Webbasierte Schulplattform S i L - ein Arbeitsmittel für individualisierenden Unterricht

Die Webbasierte Schulplattform S i L wurde an der Zürcher Privatschule Schule für individuelles Lernen S i L entwickelt und wird dort bereits im dritten Jahr praktisch erpobt. Dabei handelt es sich um ein modular aufgebautes, umfangreiches Schul-Management-Informationssystem, welches über die Steuerung von individualisierten Lern- und Lehrprozessen hinaus eine Bibliothek mit Lerninhalten zur Verfügung stellt und die direkte Interaktion zwischen Lernenden, Lehrenden und Eltern unterstützt.

Die Lernjob-Bibliothek ist eine auf Kompetenzrastern und Checklisten beruhende umfangreiche Sammlung von Lernaufgaben, Übungen und Tests, welche von den Lehrer/innen im Team erstellt wird. Die webbasierte Schulplatform S i L scheint eine zeitgemässe Antwort auf heterogene Lerngruppen und die deutlich gestiegenen Anforderungen an Selbständigkeit, Selbstorganisation und Kommunikationsfähigkeit zu sein. Kinder und Jugendliche sollen dadurch lernen, ihren individuellen Lernprozess eigenverantwortlich zu organisieren.

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Im webbasierten Wochenplan wird für alle Beteiligten ersichtlich, wo die Lernenden stehen, wie und was sie gearbeitet haben und woran sie arbeiten werden.

Dominik Petko weist in seinem Artikel "Das virtuelle Klassenbuch" auf die Problematik von solchen webbasierten Schulplattformen hin. SchülerInneninformationssysteme können für Lehrpersonen und Lernende einen erhöhten Leistungsdruck bedeuten, wobei die pädagogischen Potenziale möglicherweise ungenutzt bleiben. Eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen der Implementierung einer webbasierten Schulplattform ist, dass sich die gesamte Schule auf eine ICT-gestützte, transparente Schulkultur einlässt.

Weiter Informationen zur Schulplattform S i L
- Webbasierte_Schulplattform_S_i_L.pdf
- Das_virtuelle_Klassenbuch.pdf
- Die_Toolbox_fuer_die_Schule_mit_Zukunft.pdf

Onlinegame «Fussball Challenge 08» gestartet

Seit heute lässt sich das Onlinegame «Fussball Challenge 08» im Internet hier herunterladen. Die Anbieterfirma SPORT1 hofft natürlich, dass das Online-Spiel «Fussball Challenge 08» zum gleichen Renner wird wie die Ski Challenge. Fussball-Matches lassen sich sowohl im Single- oder Multiplayer-Modus als auch offline spielen. Fussball und die EURO08 wird in den nächsten Wochen bei Kindern und Jugendlichen das grosse Thema sein. Auch wenn ich selber kein Fussballfan bin - ich spiele lieber Handball - werde ich das Onlinegame natürlich selber testen :-)

Onlinegame «Fussball Challenge 08

Download unter: http://www.sport1.de/de/sport/artikel_2199551.html

PlaceSpotting - das Schweizer Google Maps Game

Das Ziel von PlaceSpotting (http://www.placespotting.com) ist es, anhand einer Satellitenaufnahme zu erraten, um welchen Ort auf der Welt es sich handelt.

Placespotting1
Placespotting2

PlaceSpotting basiert auf Google Maps und erfordert gute Geografiekenntnisse. Dabei müssen die Spieler/innen mehr oder weniger bekannte Orte auf der Landkarte finden. Eine Satellitenaufnahme zeigt beispielsweise ein historisches Gebäude, einen See oder irgendeine Wegkreuzung. Nun zoomen und drehen Sie die Weltkarte so oft, bis Sie das gesuchte Objekt gefunden haben. In manchen Fällen erleichtern Hinweise das Raten.

PlaceSpotting bietet zudem die Möglichkeit, Rätsel selbst zu kreieren und anderen Personen zur Verfügung zu stellen. Sie können auch nach bestimmten Aufgaben suchen - beispielsweise nach Rätseln, die noch nie gelöst wurden oder deren Hinweise in deutscher Sprache sind. Zurzeit befinden sich 3800 Aufgaben auf placeSpotting.ch. «220 davon wurden noch nie gelöst», weiss der Walliser Martin Fussen (28), der das Geo-Rätsel erfunden hat. PlaceSpotting ist seit Juli 2007 online und befindet sich noch in der Beta-Phase.

Quelle: PCtipp-Newsletter vom 13. März 2008.

Unterstreichen in Webseiten: The Awesome Highlighter

Der Awesome Highlighter (http://www.awesomehighlighter.com) ist eine wirklich geniale Online-Anwendung für Menschen wie mich, die sehr häufig Texte online Lesen. Mit dem Highlighter (Textmarker) kann man auf einfache Weise in Webseiten Textpassagen unterstreichen; wie mit einem Leuchtstift in Papier-Texten. Die gelb unterstrichenen Webseiten können dann als Link an andere Personen versandt werden. Zudem besteht die Möglichkeit, die unterstrichenen Textpassagen direkt auf das eigene Twitter-Konto zu publizieren. Somit kann ich nun auf einfachste Weise meine Twitter-Community wissen lassen, sobald ich online eine wissenswerte Textpassage gefunden habe. Twitter bekommt allmählich für mich einen echten Nutzen!


Highlighter1

Highlighter2

Highlighter3

Interessant dürfte der Highlighter auch für Online-Leseübungen mit Schülerinnen und Schülern sein.

Tipp via http://www.unterrichtsmedien.ch

Hinweis: Es wird als Browser Moxilla Firefox empfohlen.
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