Poster-Präsentation zum Forschungsprojekt E-Portfolio PHSG

Erstmals präsentieren Andrea Christen und Martin Hofmann am Internationalen Workshop "ePortfolios in Studium und Lehre - Visionen, Konzepte, Erfahrungen" das neue Poster zum Forschungsprojekt E-Portfolio PHSG. Der ePortfolio-Workshop findet am 18./19. November 2011 statt und wird vom Schreibzentrum an der Pädagogischen Hochschule Freiburg (Deutschland), in Kooperation mit AAEBL (The Association for Authentic, Experiential and Evidence-Based Learning) organisiert. Wir sind gespannt auf die Feedbacks der Teilnehmenden am Poster-Market.

Poster E-Portfolio PHSG

Download Poster E-Portfolio PHSG als PDF (514KB).


Abtract:
Reflexive ePortfolios, group ePortfolios and career ePortfolios at the University of teacher education, Rorschach (Switzerland)

All students of the University of teacher education in St. Gallen write an ePortfolio during each of the three years of their studies (platform: Mahara). In the first year, reflections about the future profession in the field of professional and study skills are posted (reflexive ePortfolio). In the second year, group activities concerning different professional projects are documented (4 to 6 members; for instance: gardening with school classes; group ePortfolio). In the third year, the ePortfolio contains a personal video, a personal profile, personal objectives, experiences, education, qualifications, activities and references (career ePortfolio). The career ePortfolio can be sent with an encoded short link to any employer to access. During the poster session visitors can have a look at different ePortfolios. Information’s about accompanying research results are given.

Speakers
Andrea Christen, Prof. Lic. Phil.
Dozentin in den Studienbereichen Erziehungswissenschaften sowie Berufs- und Studienkompetenzen, ePortfolio Forschung seit 2005.

Martin Hofmann, Prof. Lic. Phil.
Dozent für Mediendidaktik und Medienpädagogik, Leiter Kompetenzzentrum E-Learning. ePortfolio Forschung seit 2005.

Contact
University of teacher education St.Gallen
Pädagogische Hochschule des Kantons St.Gallen
Müller-Friedberg-Str. 34
CH-9400 Rorschach
http://www.eportfolio-phsg.ch

[video] E-Portfolio Zwillinge

Eine kleine Studierendengruppe um Silas Kutschmann hat als selbständige Arbeit ein tolles Video über das E-Portfolio an der Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Gallen (PHSG, Schweiz) erstellt. Zu Wort kommen im Videoclip auch zahlreiche Studierende, die ihre persönlichen Eindrücke mit dem E-Portfolio an unserer Hochschule schildern. Natürlich freut uns dieses positive Feedback zum E-Portfolio ganz besonders, zumal wir auch keinen Einfluss auf die Produktion dieses Videos genommen haben. Wir durften lediglich als Interview-Partner unseren Part spielen. Das Video zum E-Portfolio ist sowohl als deutschsprachige Version, wie auch als englischsprachige Fassung verfügbar - herzliche Gratulation an das Macher-Team!





E-Portfolio Geburtsanzeige
Originelle Ankündigung über die Fertigstellung der Arbeit.

Start des Career-Portfolio auf Mahara

In den letzten Wochen haben wir an der Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Gallen im Studiengang Kindergarten und Primarschule mit zwei Lerngruppen - ca. 50 Studierenden - den Pilot "Career-Portfolio" auf Mahara gestartet.

Im Mittelpunkt des elektronischen Career-Portfolios steht ein Bewerbungsvideo, das die Lehramtsstudierenden mit Unterstützung von geschulten Beratungspersonen in der Medienwerkstatt realisieren können. Das Bewerbungsvideo soll primär als Türöffner für die erhoffte Einladung zum Bewerbungsgespräch dienen. Bewusst wurden die Bewerbungsvideos kurz (>1 Minute) und schlicht gehalten - im Mittelpunkt soll die Bewerberin / der Bewerber stehen. Neben dem Bewerbungsvideo können sich interessierte Schulbehörden auf dem Open Source E-Portfoliosystem Mahara die wichtigsten Fakten der klassischen Papierbewerbung sowie die Hinweise zur Pädagogischen Bewerbung anschauen. Nach wie vor werden allerdings das Bewerbungsschreiben und die üblichen Bewerbungsunterlagen in Papierform an die Schulgemeinden gesandt. Im Bewerbungsschreiben findet sich dann ein motivierender Hinweis auf das elektronische Career-Portfolio mit einer Short-URL zur Mahara-Ansicht. Wir sind gespannt, wie viele Schulbehörden sich die Bewerbungsvideos letztlich wirklich anschauen. Vorausgegangen war diesem Prozess eine Schulung zu Bewerbungsvideos mit dem Video-Spezialisten Dieter Guggenheim, Head of Videoproduction xMedia AG.

Career-Portfolio
Bildquelle: Beispielportfolio - Die Career-Portfolios der Studierenden sind selbstverständlich aus Datenschutzgründen durch eine Geheime-URL gegen aussen geschützt.

Einführung ins Forum 10: "E-Portfolio: Jeder Lernende erstellt sein eigenes Portfolio"

Das letzte Forum des Projektes “Educational Trendspotting” hat heute begonnen. Das Thema heisst: "E-Portfolio: Jeder Lernende erstellt sein eigenes Portfolio."

Hier sind die Zugangs-Daten: Wer die Beiträge in den Foren lesen und selber Beiträge verfassen möchte, muss sich mit einem Passwort registrieren. Hier der Link: http://comict.ycampus.net/login/index.php Nachdem Sie sich registriert haben, erhalten Sie eine E-Mail mit einem Link. Nach dem Klick auf diesen Link müssen Sie bei „clé d’inscription“ eingeben: „SFEM2010“. Dieser Schlüssel wird nur beim ersten Einloggen gebraucht. Bereits registrierte Personen gelangen mit diesem Link direkt zum Forum 10: http://comict.ycampus.net/mod/forum/view.php?id=1492

Einführung ins Forum 10: "E-Portfolio: Jeder Lernende erstellt sein eigenes Portfolio" (Moderator: Martin Hofmann).
"E-Portfolio for all!" Seit mehreren Jahren werden vom EIfEL (European Institute for E-Learning) große Anstregungen unternommen, jeder europäischen Bürgerin / jedem europäischen Bürger ein eigenes E-Portfolio (Electronic Portfolio, Digital Portfolio) zur Verfügung zu stellen. Während sich in Neuseeland, Holland, Wales oder in Teilen der USA im Bildungsbereich eine Portfolio-Kultur entwickeln konnte und elektronische Portfolios zunehmend auf allen Schulstufen von Lernenden eingesetzt werden, stehen die deutschsprachigen Länder (D-A-CH) erst am Anfang dieser Entwicklung. Erst seit wenigen Jahren werden an deutschsprachigen Hochschulen vermehrt E-Portfolios in der Aus- und Weiterbildung eingesetzt.. Zunehmend macht sich auch in der Schweiz sowie im nahen deutschsprachigen Ausland die Forderung nach einem Portfolio für jeden Lernenden breit. Das Forum 10 "E-Portfolio: Jeder Lernende erstellt sich sein eigens Portfolio" setzt sich mit dieser Entwicklung und u.a. mit den nachfolgenden Fragestellungen auseinander:

  • Wie sieht die aktuelle Situation bezüglich Portfolios und insbesondere betreffend E-Portfolios in der Schweiz aus?

  • Welche technischen, institutionellen, pädagogischen und kulturellen Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

  • Welches sind die Potentiale und Stolpersteine, wenn jeder Lernende sein eigenes (E-)Portfolio erstellt?

  • Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit sich auch in der Schweiz eine Portfolio-Kultur entwickeln kann?

Unser Impulsreferat an der ersten schweizer E-Portfolio-Tagung in Bern

Im Rahmen des Switch eduhub organisierte heute die e-learning Community die erste schweizer E-Portfolio-Tagung in Bern. Ein wesentliches Ziel der Veranstaltung ist den Teilnehmenden die Möglichkeit zu einem intensiven Informationsaustausch zu bieten. Alle TeilnehmerInnen bestimmen wesentlich den Inhalt der Tagung und sind zu einer aktiven Beteiligung aufgerufen.

Nachstehend das Impulsreferat "Strukturelle, inhaltliche und technische Entwicklung. E-Portfolio im 1. Studienjahr an der Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Gallen (PHSG) im Studiengang Kindergarten und Primarschule", das ich gemeinsam mit meiner Kollegin Prof. Andrea Christen halten durfte.

Weitere Informationen finden sich auf der Tagungs-Website unter: http://www.eduhub.ch/events/praxis/2010-eportfolio/

ePortfolio 2009 - After Conference

Die diesjährige 7. internationale ePortfolio-Konferenz in London gehört seit ein paar Tagen schon wieder der Vergangenheit an. Zeit, um eine kurze Rückschau zu halten:

Die ePortfolio conference 2009 und das zeitgleich stattfindende Learning London Forum waren gemäss dem Veranstalter Serge Ravet von EIfEL ein voller Erfolg: Insgesamt haben 240 Teilnehmer/innen aus 25 Ländern 17 Workshops, 17 Parallel Sessions and 3 Plenaries besucht.

Ich persönlich war während der ePortfolio Konferenz häufig enttäuscht vom Gebotenem. Besonders die amerikanischen und englischen Keynote-Speakers und einige ReferentInnen der Workshop hatten meist wenig zu sagen: sehr viel Selbstdarstellung und wenig Konkretes. Auch Helen Barretts Auftritt war einmal mehr eine Enttäuschung: viele Schlagworte mit wenig Tiefgang (Google Waves - wowww....); ihr einziger persönlicher Zugang waren erneut die "veralteten" E-Portfolio-Videos ihrer Grosskinder. Belohnt wurden wir dann allerdings von jenen ReferentInnen, die insbesondere aus nordischen Ländern (Belgien, Holland, etc.) stammen. Hier scheint sich eine E-Portfolio-Kultur etabliert zu haben. Glücklich waren Andrea und ich natürlich auch nach dem erfolgreichen Ende unserer E-Portfolio Presentation, die bei den ZuhörerInnen auf gute Resonanz stiess. Um den Konferenz-Teilnehmenden einen konkreten Einblick zu geben, haben wir Auszüge aus den E-Portfolios unserer Studierenden ins Englische übersetzt - vielen Dank Tim für deine Unterstützung. Alle weiteren Informationen gibt es wie immer auf unserem E-Portfolio Network. Im Nachhinein stelle ich fest, dass ich doch noch den einen oder anderen wichtigen Hinweis von der ePortfolio Konferenz aus London mit nach Hause genommen habe. Die Teilnahme am E-Portfolio Kongress 2009 in London hat sich auf alle Fälle gelohnt!

Nachstehender Photostream gibt einen visuellen Einblick zu unserem London-Aufenthalt
London - Fotostream 2009
Weitere Fotos unter: http://photo.kaywa.com/Martin/album/145

Videoaufnahme zu unserer Präsentation (folgt in Kürze)

ePortfolio 2009 - Day 3

Key Notes
Gràinne Conole von der Open University (UK) spricht zu "Personalisation thought technology-enhanced learning". Helen Barrett (USA) fokusiert das Thema "Lifelong ePortfolios: Creating your Digital Self". Simon Grant (UK) thematisiert "E-Portfolio values". John Pallister, Wolsingham School and Community College (UK), meint "Ready or not, the Personal Learning environment is coming with the ePortfolio Process as the Keystone".


Presentation
Nachstehend einige Eindrücke aus unserer Präsentation "Process and product assessment with e-portfolios in the first academic year at the university of teacher education", Andrea Christen, Martin Hofmann, University of teacher education, St.Gallen, Switzerland:

ePortfolio 2009 - Day 2

Heute am E-Portfolio-Kongress in der Session "ePortfolio in schools and pre-schools":

Die türkische Lehrerin Burcu Orenturk berichtet über eine Fallstudie zu E-Portfolios an der Enka Primary School in Istanbul. Dabei zeigt sie sehr viele Artefakte der Schüler/innen aus ihren E-Portfolios; zum ersten Mal sehe ich an diesem E-Portfolio Kongress auch mal ein E-Portfolio von Lernenden und nicht nur Folien. Es fällt auf, dass die Kinder eine Vielfalt von Tools (Powerpoint, Mapping-Tools, Animationen, Google Sites, ...) nutzen, um ihre E-Portfolios mit Artefakten zu füllen.

Eileen Elizabeth Brennan vom Mercy College Dobbs Ferry New York (USA) referiert zum Thema "ePortfolios for Early Child Teacher Education Certification Program". Leider berichtet Frau Brennan weniger über das Programm selbst, sondern teilt uns ihre Erfahrungen zum Programm mit.

Wolfgang Helmeth vom EDEJU - International Institute for the Promotion of the Development of Youth (Germany) spricht zum Thema "ePortfolios for kids in social networks across Generations, competencies and cultural backgrounds". Sehr spannend zu sehen, wie Kinder sich und ihre Projekte präsentieren (Cleverle anklicken).
edeju (1)

edeju (2)

Marjan Van de maele aus Belgien spricht zum "The C-Stick project: innovative practices for assessing key competencies". Dabei werden alle Artefakte vom E-Portfolio der Lernenden zuerst auf dem USB-Stick gespeichert und anschliessend übers Internet mit dem Server synchronisiert. Der Vorteil dieser C-Stick-Lösung ist, dass der Lernende stets seine Artefakte aus dem E-Portfolio bei sich hat - mir gefällt dieser Ansatz!
C-Stick (1)

C-Stick (2)


ePortfolio 2009 - Day 1

Über die 7. internationale E-Portfolio Konferenz in London habe ich bereits vorinformiert. Neben Live-Blogging von der E-Portfolio-Konferenz auf diesem Blog erprobe ich parallel dazu auch Twitter: #eportfolio2009.
eportfolio2009 (1)


An der City University London startet das diesjährige ePortfolio Forum mit Präsentationen zum Thema "Schlüsselkompetenzen (Key Competencies)". Fabrizio Cardinali spricht zu "Blended New Generation Skills, Portfolio and Learning Content Management Systems for personalizing learning in Europe (and surviving global crisis and competition)". Leider ist seine Präsentation nicht sehr ergibig; schlechte Folien, wenig konkrete Aussagen. Chris Yapp fokusiert in seinem Referat "E-Portfolios for All? Technology Push vs. User Pull. Dabei macht Chris Yapp die folgenden spannenden Aussagen:
eportfolio2009 (2)
eportfolio2009 (3)
eportfolio2009 (4)

Serge Ravet betont in seinem Referat, dass "Managing one's identity is a key skill": "Key competency for digital ID is the ability to interweave our digital stories."
eportfolio2009 (5)

ePortfolio 2009 - Ankunft in London

(no title)
Beiträge 1 - 10 / 67