Podcasts wird grösste Bedeutung beigemessen - Lernplattformen für Experten kein Zukunftsthema mehr

Eine Umfrage auf der Learntec hat ergeben:

Unter den neuen Lernformen und Lerntools werden Podcasts in den kommenden drei Jahren in deutschen Unternehmen eine wichtige Rolle spielen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Institutes für Medien- und Kompetenzforschung Essen bei 40 Experten.
Aus einer Liste von Methoden, Inhalten und Systemen des Lernens mit neuen Lerntechnologien geben die Branchenkenner allen genannten Innovationen in den deutschen Unternehmen eine Zukunft. 80 Prozent der Experten rechnen mit einer steigenden Nutzung von Podcasts. Auch Weblogs und Wikis als Mittel des informellen Lernens, werden eine bedeutende Rolle spielen.
Die Fachspezialisten hatten auch Gelegenheit, die drei wichtigsten E-Learning-Trends für die Zukunft sowie Themen mit dem stärksten Bedeutungsverlust zu nennen. Das wichtigste Trendthema ist für 35 Prozent der Experten das informelle Lernen, was sich bereits in der Einschätzung der Lerntechnologien widerspiegelt. Ein Viertel der Befragten äussert spontan "Content Sharing", also den Austausch von Inhalten zur Zweitverwendung. Ebenfalls hoch bewertet werden von 23 Prozent die Verknüpfung von Lernen und Ar-beitsprozessen.
An Bedeutung verlieren wird nach Einschätzung der Experten das Thema Lernplattformen beziehungsweise Lernmanagementsysteme. Weiterhin bestätigen die Experten den schon länger eingeläuteten Abschied vom "reinen E-Learning" wie CBTs und WBTs. Auch die Zeit des Themas "massgeschneiderte Inhalte", also der aufwändigen Content-Entwicklung im Auftrag eines Unternehmens, ist abgelaufen.

Quelle: http://www.mmb-institut.de

«Ich will schreiben lernen»

Das Projekt «Ich will schreiben lernen» - ein Beitrag gegen die Analphabetisierung - hat den Europäischen E-Learning-Award 2006 gewonnen. Das Projekt hat als primäre Zielgruppe Erwachsene, welche zu den funktionalen Analphabeten zäheln. Gemeint sind damit Menschen, die so grosse Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben haben, dass sie nicht wirklich erfolgreich am Arbeitsplatz oder im privaten Leben handeln können. Die Zahl der funktionalen Analphabeten wird in Deutschland auf ca. 4-7 Mio. geschätzt; für die Schweiz sind mir die Zahlen leider nicht bekannt.

GMW-Tagung 06 in Zürich

E-LEARNING - ALLTAGSTAUGLICHE INNOVATION?
11. Europäische Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft
19. bis 22. September 2006, Zürich


An der GMW-Tagung 06 werden folgende drei Themenschwerpunkte diskutiert:

1. Reformen, Strategien, Konzepte: Welche Rahmenbedingungen, Konzepte und Prozesse unterstuetzen eine innovationsfreudige Kultur in Didaktik, E-Learning und Hochschulorganisation?

2. Innovationen im Alltag: Welche augenfälligen, «grossen» Innovationen und welche «kleinen», unauffälligeren, im Alltag ohne viel Aufwand einsetzbare Bildungstechnologien beeinflussen die Lehrentwicklung.

3. Qualitätsaspekte: Welchen Beitrag leisten didaktische, technische und organisatorische Innovationen zur Qualitätsentwicklung in der Lehre?


MEDIDA-PRIX 2006 AN DER GMW06 IN ZUERICH
Anlässlich der GMW-Tagung wird der Hochschulpreis MEDIDA-PRIX vergeben, in den zwei Kategorien “Digitale Medien in der Hochschullehre" und “Hochschulentwicklung mit digitalen Medien". Die Preise sind mit insgesamt ¤ 100.000.- dotiert. Eingaberichtlinien und Auswahlkriterien finden Sie zu gegebener Zeit unter www.medidaprix.de

Quelle: eLearningNews 2005/12/23 von Edutech, FNL und ZHW.

10. NET ELC Jahrestagung

E-Learning Campus Schweiz

Besonders in Erinnerung geblieben ist mir das Referat von Prof. Dr. Pierre Dillenbourg, CRAFT, EPFL zum Thema Environments for structuring collaborative learning. Dabei stellt er den "Integrate Learning"-Ansatz vor, in dem beim Kollaborativen Lernen das Lernszenario und nach wie vor auch die Aktivitäten der Lehrperson (teacher centric) von grosser Bedeutung sind; eTools spielen dabei eine eher untergeordnete eben integrierte Rolle.

Ein absoluter Hit war zudem die Präsentation DMA, eine E-Learningplattform für die Medienausbildung von Dr. Gerhard Funk, Kunstuniversität Linz, Österreich. Die preisgekrönte Lernplattform (Mediaprix 2005) enthält öffentlich zugängliches Lernmaterial für die digitale Medienbildung - eine wahre Fundgrube für alle!

Am Ausstellungsstand E-Learning Baukasten (ELBA) des NET habe ich Herrn Andreas Reinhardt getroffen. Er wird mir noch Unterlagen zukommen lassen, in denen die Konditionen für die Teilnahme an ELBA für andere Hochschule definiert sind. Vielleicht lässt sich ja auch ein Spezialpreis für alle Schulen der SKPH aushandeln.

ELBA - E-Learning-Baukasten

Mit ELBA - E-Learning Baukasten machen es uns die ETH und Universität Zürich vor! Genau so stelle ich mir eine zukünftige "offene Lernlandschaft" für die Dozierenden und Studierenden der PHSG vor, in die vorhandene und zukünftige (Lern-)Werkzeuge eingebunden werden können. Auch in Zukunft wird wohl keine Lernplattform die Gesamheitheit aller Lehr- und Lernaktivitäten abbilden und alle erforderlichen Werkzeuge in einer Weise integrieren, wie sie für die verschiedenen Studienfächer erforderlich sind. Wir benötigen also einen Rahmen (Baukasten), in dem verfügbare und zukünftige Werkzeuge angedockt werden können.

Eine wesentliche Voraussetzung für die Umsetzung einer solchen Lösung ist jedoch ein zentraler Verzeichnisdienst, der die verschiedenen Verzeichnisse der PHSG verwaltet, und einen campusweiten single sign on (Single Sign-On kurz SSO bedeutet, dass ein Benutzer nach einer einmaligen Authentifizierung auf alle Rechner und Dienste, für die er berechtigt ist, zugreifen kann, ohne sich jedesmal neu anzumelden) ermöglicht. Dieser Verzeichnisdienst ist das vermittelnde Glied zwischen den Anwendungen und ermöglicht es, Benutzerdaten konsitent zu halten.

(vgl. Michael Kerres, Marco Kalz, Jörg Stratmann, Claudia de Witt (Hrsg.): Didaktik der Notebook-Universität. Waxmann 2004, S. 23f.).
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Im E-Learning-Baukasten finden Dozierende der ETH und Universität Zürich einfache, von einander unabhängig einsetzbare E-Learning-Applikationen, welche mit wenig Mehraufwand die Interaktion im Unterricht verbessern können:

Was ist ELBA?
ELBA ist ein Dienstleistungsprojekt des NET - Network for Educational Technology für alle in der Lehre tätigen Personen der ETH und der Universität Zürich. Das Projekt wird vom Fonds Filep unterstützt. ELBA steht für E-Learning-Baukasten und bietet in erster Linie eine Auswahl an E-Learning-Applikationen für den Unterricht an. Diese Applikationen sind sehr einfach zu bedienen und erfordern einen minimalen Aufwand beim Einsatz. Der Kauf von Hard- und Software entfällt. ELBA bietet Support und schlägt didaktisch sinnvolle Einsatzszenarien vor. Regelmässige Infoveranstaltungen zu neuen Applikationen und zu deren Einsatz im Unterricht runden die ELBA-Dienstleistungen ab.

Ziel
ELBA soll Dozierende motivieren, mit wenig Mehraufwand einfache E-Learning-Komponenten didaktisch sinnvoll im Unterricht einzusetzen und damit den Unterricht aufzuwerten.

IBH "Gross"-Projekt eLearning/TeleTeaching

Sitzung der IBH-Mitgliedschulen vom 13.7.2005 in Buchs, NTB:
- FH Furtwangen (Dr. Thomas Jechle)
- PH Rorschach (Martin Hofmann)
- FH Winterthur (Andreas König)
- FH Ravensburg-Weingarten (Dr. Michael Pfeffer; Dr. Ing. Wolfgang Engelhardt)
- FH Albstadt Sigmaringen
- Uni Konstanz
- FH Vorarlberg (Dr. Horst O. Mayer)
- PH Weingarten
- NTB (Dr.-Ing. Claus P. Keferstein)

Ziele der IBH
Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Bodenseeregion zwischen mehereren Hochschulen (Lehre) und mehreren Unternehmen (F&E) aus mehreren Ländern (Deutschland, Österreich, Schweiz).

Historie IBH 2004/05
In der Vergangenheit wurden "viele, kleinere" Projekte gefördert, z.B. Entwicklung Master-Studiengänge, F&E zu Einzelthemen, uvm. In der Regel mit wenigen Partnern zur Erreichung konkreter Einzelziele.

Vorgaben der IBH 2006/2007
Die IBH will in Zukunft mehr Zusammenarbeit / Netzwerkgedanke "Bodensee" fördern:
kein Giesskannenprinzip
Die IBH will drei in sich geschlossene so genannte "Grossprojekte" zu folgenden Themen unterstützen:
- E-Learning / Teleteaching
- Mikro- / Nanotechnologie
- Medizintechnik und Life Science Technologies

Organisatorische Rahmenbedingungen
Anträge an IBH und gleichzeitig an Interreg III-A
Eingabefrist: 31. Juli 2005
Laufzeit: 2 Jahre (2006/2007)
Finanzierung: Summe für drei Grossprojekte ca. EURO 270'000.-/pro Jahr (IBH 150'000.-; Interreg III-A: 120'000.-)
pro Projekt ca. EURO 90'000.-

Vorschlag Projektantrag
Projekttitel: IBH E-Learning Netzwerk (mit Pilotprojekten)
Es werden 4x 1/2 Stellen à EURO 30'000.- geschaffen für:
a) Koordination (Allgemeine Organisation, Erfassung vorhandener Infrastruktur, Workshops zum Informationsaustausch, Koordination von Teilprojekten, Betrieb einer Kommunikationsplattform (z.B. http://www.e-teaching.org)
b) Didaktik (PH Weingarten mit Leadfunktion, PH Rorschach & PH Vorarlberg als Kooperationspartner mit je EURO 5'000.-)
c) Technik
d) Umsetzung (Pilotprojekte à je EURO 10'000.-: E-Praktikum/Lab; Plattformen/Blended Learning; TeleTeaching/Medienserver)
Für Spesen sollen EURO 10'000.- und für Hardware/Software/Tool-Gebüren EURO 20'000.- zur Verfügung stehen.

Mein Fazit
Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Bodenseeregion ist nach wie vor stark geprägt von den Einzelinteressen der Mitgliedhochschulen. Ein gemeinsames Content-Projekt zu realisiseren, scheitert anscheinend an den unterschiedlichen Interessen/Ausrichtungen von Pädagogischen Hochschulen, Fachhochschulen und Universitäten. Die Sitzung hat auch gezeigt, dass dieses Projekt den Namen "Grossprojekt" nicht verdient; zumal für ein grösseres Content-Projekt viel mehr Mittel zur Verfügung stehen müssten (z.B. EUKOM: European Training for Coordinate Metrology: Förderbeitrag: CHF 670'000.-). Aus diesem Grund hat man sich für ein gemeinsames Struktur-Projekt entschieden, welches zum Ziel hat den Netzwerkgedanken zu stärken. Zudem hatte ich den Eindruck, dass einzelne Hochschulen bereits im Vorfeld sogenannte "Päckli" für ihr Pilotprojekt vereinbart hatten. Für ein eigenes Pilotprojekt müssten einerseits mehr Mittel zur Verfügung stehen und andererseits bereits vorher Kooperationspartner gefunden werden.
Der Mehrwert für die PHR in diesem Projekt besteht darin, dass sie aktives Mitglied dieses neuen "E-Learning-Netzwerks" ist und zugleich als Anbieterin von Didaktik-Knowhow die Zusammenarbeit mit der PH Weingarten und PH Vorarlberg stärken kann; das Netzwerk würde geknüpft.

eLearning in der LehrerInnenbildung

Für Lehrerinnen und Lehrer ist E-Learning eine grosse Herausforderung. Neben den notwendigen technischen Kenntnissen erfordert es besondere didaktische und pädagogische Kompetenzen. Die Vorbereitung von Unterricht in einer elektronischen Landschaft ist aufwändig, setzt gute Medienkenntnisse voraus und erfordert methodisch-didaktische Kreativität. Die Lehrpersonen erfahren sich bei dieser Form der Lernanregung und der medialen Lernprozess-Begleitung in ganz neuen Rollen. An Stelle von Anleitung und Belehrung treten Coaching, gemeinsames Problemlösen und teilnehmende Lehr-Lern-Interaktionen, aber auch Offenheit gegenüber Unvorhersehbarem. Gerade darin liegen die Chancen des Einsatzes neuer Technologien in der LehrerInnenbildung.

aus Klappentext. E-Learning. Journal für lehrerinnen- und lehrerbildung. 3/2002.

IW Einführungskurs für Dozierende der PHZ und PHR

Kurs-Terminplan:
Grundkurs:
Kurs A 15. Juni 19-21 Uhr
Kurs B 23. Juni 19-21 Uhr
Selbstorganisiertes virtuelles Treffen bis Ende Juli

Aufbaukurs
1. Kursabend: 24. August 19-21 Uhr
2. Kursabend: 31. August 19-21 Uhr
3. Kursabend: 7. September 19-21 Uhr
4. Kursabend: 14. September 19-21 Uhr
Eigene Live-Lektion bis Ende Oktober

SGL-Tagung in Luzern vom 8.+9. März 2005

Kontakt mir Ernst Elsener betreffend Kooperation im synchronem e-Learning intensivieren.
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