Evaluation einer Open Source E-Learning Plattform

Switch Evaluation LOR

Heute fand in Zürich bei SWITCH der Workshop Evaluation of a national E-Learning Plattform statt. Auf nachstehendem Wiki finden sich die wesentlichen Informationen zum aktuellen Stand des Projekts. Getestet wurden primär nachstehende Open Source Plattformen: Moodle, OLAT, WebCT, other LMS's. Die Test Results of Feasibility Study können über die folgende URL http://www.edutech.ch/lms/2006LOR/ eingesehen werden.

Web 2.0 Applikationen oder Social Software spielten bei dieser Evaluation keine Rolle. Auch Plattformen wie Drupal und dgl. wurden nicht in die Evaluation miteinbezogen. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob die Evaluation of a national E-Learning Plattform so überhaupt noch den Zeitgeist trifft. Ein wichtiges Kriterium für die Arbeitsgruppe war die Austauschbarkeit von Learning Objects - ein Learning Object Respository und eigentlich weniger die Suche nach einer nationalen E-Learning Plattform. Natürlich ist dies aus Ressourcen-Gründen wünschenswert. Besonders dann, wenn es darum geht zwischen den Hochschulen die Learning Objects auszutauschen. Auf der technischen Ebene tönt das alles sehr gut. Ich frage mich aber, ob diese Form des Lernens mit "fremden" Austauschlernmaterialien wirklich Fuss fassen wird. Ist es in der Realität nicht so, dass diese Learning Objects eine massiv kurze Halbwertszeit haben. Selbst dann, wenn ich nun einen Kurs aus einer Vielzahl kleineren Learning Objects zusammenstellen kann, passen die einzelnen "fremden" Kursteile selten wirklich zu einem befriedigenden Ganzen zusammen. In diesem Fall empfehle ich meinen Studierenden wohl besser eine Standardlektüre. Inzwischen stellen ja bereits einige Hochschulen ihren gesamten Wissenspool gratis zur Verfügung. Wäre es also nicht sinnvoller, anstelle eines Learning Object Respository eine entsprechende optimierte Suchmaschine zu entwickeln, die im Internet ausschliesslich nach solchen Learning Objects (Internet = globales Learning Object Respository) sucht?

Letztlich stellt sich für mich auch die Frage, ob die Lernenden diese Form von "Konserven"-Lernen mit E-Learning Plattformen überhaupt annehmen werden. Oder geht es nicht vermehr in Richtung Lernen in Social Networks mit individualisierten Learning Objects?! In diesem Zusammenhang empfehle ich den Blogeintrag von Will Richardson Kids + Social Networks = Learning (?) als Lektüre.

 PS: Ach ja, der technikgeprägte Switch-Workshop fand natürlich in englischer Sprache statt ;-)

Next-Generation E-Learning Environment

E-Learning Environment

Weitere Informationen auf dem weiterbildungsblog.de

Quelle: Ali Jafari, Patricia McGee und Colleen Carmean, EDUCAUSE Review, Vol. 41, No. 4, Juli/ August 2006.

Was ist eLearning? - eine Definitionssuche!

Wir sind auf der Suche nach DER Definition zu eLearning:

E-Learning ist Lernen, bei dem digitale Medien für die Distribution von Lernmaterialien und/oder die Kommunikation zum Einsatz kommen (nach Kerres, zit. nach Wikipedia).
[In diesem Sinne ist Online Learning (oder Online Education) nur ein Teilgebiet von E-Learning.]
Ich bevorzuge eine offene Definition, wie ich sie oben zitiert habe (nach Kerres). Allerdings bin ich mir unsicher, ob diese Definition auch aktuelle Tendenzen wie eLearning 2.0 berücksichtigt!

Was meint Ihr dazu?!
Weitere Definitionen unter Kommentare sind willkommen!

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Prüfstand für E-Learning-Werkzeuge

E-Learning Prüfstand

URL: http://pruefstand.net.ethz.ch/

Das NET - Network for Educational Technology der ETH Zürich bietet mit dem Pruefstand einen neuen Service, der Interessierten die Gelegenheit bietet, neue Werkzeuge auszuprobieren bzw. neue Versionen vorhandener E-Learning Werkzeuge schon im Vorfeld zu testen.

Aktuelle Installationen auf dem Prüfstand:
  • BSCW 4.3.3
  • ILIAS 3.7 pre alpha
  • Moodle 1.6.2
  • OLAT 4.1.4
  • WebCT CE 6 (Application Pack 1)


Tipp: via Beats Blog

Transferleistung bei E-Learning in der Lehrerbildung

An der GMW06-Tagung hat Jäger Hans Dietmar, Informatik, Universität München, D-80538 München, das Poster Transferleistung bei E-Learning in der Lehrerbildung präsentiert.

Gerne würde ich mehr über das bevorstehende Forschungsprojekt erfahren; zumal die Transferleistung bei E-Learning natürlich auch unsere Pädagogische Hochschule in Rorschach und St. Gallen, Switzerland, stark interessiert!


Abstract:
Dieses Forschungsprojekt (in Planung) fokussiert auf den Einsatz und die Nutzung von Neuen Medien (E-Learning) im Lernprozess der Studierenden in der Lehramtsausbildung und im später folgenden Lehrprozess in der Schülerbildung.

Hintergrund: Wenn man neben den traditionellen Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen als vierte Kulturtechnik den Umgang mit Computer, Internet und Software begreift, muss man ein ausreichendes Maß an Medienkompetenz sicherstellen. Dies ist zuvorderst Aufgabe der allgemeinen Schulbildung. Um Neue Medien sinnvoll im Lehr-/Lernprozess einsetzen zu können, müssen Lehrende um deren Ziele und Möglichkeiten wissen. Verknüpft mit dem Wissen, dass Lernen immer auch ein sozialer und vor allem kommunikativer Prozess ist, erscheint ein traditionelles Lehr-/Lernkonzept mit einer Anreicherung durch Medien zum Arbeiten und Kommunizieren als sinnvoll.

Lernprozess des Lehramtsstudierenden/ Lehrers in der universitären Aus-/Weiterbildung
Einsatz und Nutzung von E-Learning

Transfer




Einsatz und Nutzung von E-Learning
Lehrprozess des Lehrers in der Schule


Das Projekt ist zweistufig geplant: Zuerst sollen Erfahrungen gesammelt und ausgewertet werden, die Studierende mit E-Learning während ihrer Ausbildung gemacht haben. Diese Ergebnisse sollen in Beziehung gesetzt werden zum tatsächlichen Einsatz und zur Nutzung von E-Learning in ihrem Schulunterricht. Danach sollen Thesen (in Abhängigkeit von Medienkompetenz, Einstellung Rahmenbedingungen, etc.) formuliert und evaluiert werden, die von einem wirkungsvollen Einsatz von E-Learning in der Lehrerbildung auf eine nachhaltige Nutzung in der Schülerausbildung schließen lassen. Das Forschungsvorhaben ist damit weder auf rein universitären noch auf rein schulischen Einsatz von E-Learning beschränkt; vielmehr soll es den Einsatz von E-Learning im Lehr- und Lernprozess verzahnen und rückkoppeln.Das Projekt ist zweistufig geplant: Zuerst sollen Erfahrungen gesammelt und ausgewertet werden, die Studierende mit E-Learning während ihrer Ausbildung gemacht haben. Diese Ergebnisse sollen in Beziehung gesetzt werden zum tatsächlichen Einsatz und zur Nutzung von E-Learning in ihrem Schulunterricht. Danach sollen Thesen (in Abhängigkeit von Medienkompetenz, Einstellung Rahmenbedingungen, etc.) formuliert und evaluiert werden, die von einem wirkungsvollen Einsatz von E-Learning in der Lehrerbildung auf eine nachhaltige Nutzung in der Schülerausbildung schließen lassen. Das Forschungsvorhaben ist damit weder auf rein universitären noch auf rein schulischen Einsatz von E-Learning beschränkt; vielmehr soll es den Einsatz von E-Learning im Lehr- und Lernprozess verzahnen und rückkoppeln.

Strategische Ziele der SKPH und deren Umsetzung

Neu wurde ich in die Kerngruppe der AG SKPH eLearning gewählt. Darin werde ich neben der Pädagogischen Hochschule Rorschach PHR (ab 2007 PHSG) auch die weiteren Pädagogischen Hochschulen der Ostschweiz (PH St. Gallen ab 2007 PHSG; PHThurgau; PHChur) vertreten. Zudem möchte ich im laufenden Jahr ein Netzwerk eLearning Ostschweiz mit weiteren Partnern wie mit dem Learning Center am Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität St. Gallen (Frau Prof. Andrea Back) und Prof. Dieter Euler vom Institut für Wirtschaftspädagogik sowie mit einzelnen IBH-Hochschulen (z.B. mit der Fachhochschule Vorarlberg) und Teilschulen der FHO Fachhochschule Ostschweiz (z.B. FHS St.Gallen) knüpfen.

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Toolfinder des E-Learning Center der Universität Zürich

Neben dem E-Learning Baukasten der ETH (ELBA) bietet nun auch das E-Learning Center der Universität Zürich einen Toolfinder. Übersicht zu Lerntechnologien an der Universität Zürich.

Toolfinder

Quelle: http://www.elc.unizh.ch/static/toolfinder/

12. FNMA-Tagung an der FH Vorarlberg

Leider konnte ich wegen einer Terminüberschneidung nicht an der 12. FNMA-Tagung vom 8./9. Juni 2006 an der FH Vorarlberg teilnehmen. Ein herzliches Dankeschön geht an Horst O. Mayer, der mich zur Tagung eingeladen hat und nun auch den Link zu den Vortragsfolien liefert.

E-Teaching-Portal (D)

E-Teaching-Portal

Neues E-Learning-Portal
Um den Austausch zwischen engagierten Lehrenden, aber auch Beraterinnen und Beratern aus dem Hochschulbereich zum Thema E-Learning und E-Teaching zu unterstützen, startet das Portal "e-teaching.org" mit dem Angebot umfangreicher Community-Funktionen.

Das Portal ist ein Informations- und Qualifizierungsangebot, das sich explizit an Hochschullehrende im deutschsprachigen Raum wendet. Auf 1000 Seiten wird das Thema E-Learning in der Hochschullehre in all seinen Facetten beleuchtet. Das Portal ging im August 2003 mit einer Pilotversion online und wird derzeit vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. Die redaktionelle Betreuung und Weiterentwicklung ist am Institut für Wissensmedien in Tübingen angesiedelt.

Die Funktionen der Community sind darauf ausgelegt, die personalisierte Nutzung der Portalfunktionen und den Kontaktaufbau zu anderen Mitgliedern zu unterstützen. Einloggen kann sich jeder Interessierte unter "Mein E-Teaching" auf der Homepage des Portals. Hier gelangt man neben der Community auch zu den Inhalten der Partnerhochschulen. Bislang kooperieren insgesamt knapp 40 Hochschulen mit e-teaching.org und nutzen die Möglichkeit, das Portal an den Einsatz in ihrer Institution anzupassen.

Quelle: Newsletter E-Learning 5/2006, 6. Jahrgang.

E-Learning für alle

Die Online-Lernplattform lernmodule.net ist ein wirklich interessantes Angebot; nicht nur weil es kostenlos ist. Allerdings existieren erst sehr wenige Lernmodule. Ich habe mir das Lernmodul "Olympia: Das Zentrum Griechenlands" mal kurz angeguckt.

lernmodule.net bietet für Lehrerinnen und Lehrer lernplattformgestützte Unterrichtsmodule. Diese sind attraktiv, da sie schnell und bedarfsgerecht auszuwählen und einfach einzusetzen sind. Durch die Einbindung in eine Lernplattform eröffnen sie die Nutzung neuer methodischer Möglichkeiten. Autorinnen und Autoren unterstützt lernmodule.net bei der Erstellung und Veröffentlichung von Lernmodulen. Ihre Inhalte erfahren einen zusätzlichen Mehrwert durch die Lernplattform. Und wir sorgen dafür, dass Ihr Engagement eine Anerkennung erhält. lernmodule.net stellt das Angebot kostenlos zur Verfügung und finanziert sich durch Bildungssponsoring.
Neue Wege in der Bildung tun sich auf. Innovative Technologien und das Zusammenwirken kreativer und engagierter Menschen führen zu Synergien, die es ermöglichen, Vorteile computergestützter Medien auch für Schulen stärker nutzbar zu machen. Ganz nach dem Motto: Bildung zusammen bringen.
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