Neue Broschüre zum CAS Medienpädagogik 2010-11

Seit gestern ist die neue Broschüre des Zertifikatslehrgangs (CAS) Medienpädagogik - Medienkompetenz im Zeitalter der Neuen Medien verfügbar:
CAS Medienpädagogik 2010-11
Zertifikatslehrgangs Medienpädagogik 2010-11, zur Broschuere_CAS_Medienpaedagogik_2010.pdf; zur Anmeldung


Lassen Sie sich zur Fachperson für medienpädagogische Anliegen ausbilden
Bereits zum 3. Mal führen die Pädagogische Hochschule des Kantons St.Gallen (PHSG) und die FHS St.Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Kooperation dieses schweizweit einmalige Angebot in Medienpädagogik durch. Im Fokus der Weiterbildung steht die Medienkompetenz im Zeitalter der Neuen Medien. Der Lehrgang richtet sich an Lehrpersonen aller Stufen, Berufsleute der Sozialen Arbeit, Dozierende an Pädagogischen Hochschulen, Fachhochschulen, Fachleute der Berufs- und Erwachsenenbildung sowie Bibliothekarinnen und Bibliothekare. Die Weiterbildung beginnt im November 2010 und dauert bis September 2011; Anmeldeschluss: 21. September 2010.

Generation X meets Generation i

ROMANSHORN – Die SBW Neue Medien AG und der Zertifikatslehrgang Medienpädagogik (PHSG, FHS St. Gallen) erproben in den nächsten Wochen eine intergenerative Zusammenarbeit. Vergangenen Freitag führten sie sich gegenseitig ein: in die Welt der „digital natives“ und jene der „digital immigrants“. Aus den Notizen eines Zaungastes.
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Mark Riklin

0815 Uhr. Wer die „Alltags-Bühne“ der SBW Neue Medien AG betritt, wird augenblicklich von einer ganz besonderen Atmosphäre erfasst. Ich fühle mich im Reich von Heinzelmännchen, die alle mit einem besonderen Auftrag ausgestattet emsig Vorbereitungen auf den heutigen Tag treffen. Motivierte, strahlende Gesichter verbreiten eine aufgestellte Energie, ich spüre in mir eine positive Nervosität aufkommen.
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0930 Uhr. Nach einer kurzen Eröffnung übernehmen zwei Lernpartner das Zepter. Die SBW Neue Medien AG und das Berufsbild der Mediamatiker werden präsentiert, eine Premiere für Masha Schiltknecht und Sebastian Riedi. Beeindruckend, wie kompetent die beiden auf komplexe Fragen antworten, wie sehr sie sich mit ihrem Ausbildungsbetrieb zu identifizieren scheinen. Nie wäre ich auf die Idee gekommen, dass die beiden erst im vergangenen Sommer ihre Lehre aufgenommen haben.
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1015 Uhr. Nach einem Rundgang durch die Räumlichkeiten eine erste Pause. Die heutigen Gäste – angehende Medienpädagog/innen (PHSG, FHS St.Gallen) –scheinen angetan vom bisher Erlebten. „Ins Gelingen verliebt sein: Nur schon wegen diesem einen Satz, hat es sich für mich gelohnt, hier gewesen zu sein“, sagt Beatus Zumstein, Leiter des Zentrum Alpenblick, einem Durchgangszentrum für Asylsuchende. Und Daniel Britt vom Universitätsspital Zürich fragt sich nicht ohne Bedauern, wo denn all diese tollen Lehrstellen waren, als er jung war?
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1100 Uhr. Zaungast bei den Quicksteps, das wöchentliche Zusammenkommen der Lerngemeinschaft. Bildungsleiter Simon Hefti wird für seine Masterarbeit in „Digital Design and Management“ gewürdigt, die er mit Bestnote bestanden hat. Von Geschäftsführer Ananda Nafzger moderiert geht es Schlag auf Schlag: Abgeschlossene Projekte werden präsentiert, immer wieder applaudiert, viel gelacht. Auffallend, wie viele verschiedene Personen zu Wort kommen – ein Sinnbild für eine auf viele Schultern verteilte Verantwortung.
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1530 Uhr. Nach Blitzlichtern auf medienpädagogische Felder aus den Perspektiven eines Babyboomers, eines Handyprofis und einer Filmschaffenden treffen sich „digital natives“ und „digital immigrants“ in Zweier-Gruppen zum Austausch über die Lenzburger Ausstellung „Nonstop. Über die Geschwindigkeit des Lebens.“, die einem eigenen medienpädagogischen Projekt als Inspirationsfläche dienen soll. Raul Ancora kehrt strahlend zurück von seinem Gespräch mit einem älteren Semester, trotz grossem Altersunterschied hätten sie sich bestens verstanden.

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1630 Uhr. Bei einem gemeinsamen Apéro stossen die angehenden Mediamatiker/innen und Medienpädagog/innen an auf das gemeinsame Projekt „Overkill“. Beschwingt verlasse ich mit der SBW Neue Medien AG einen Ort, wo Gastfreundschaft, gegenseitiger Respekt, Eigeninitiative und Humor gelebt werden. „Mit denen möchte ich gerne mehr zu tun haben“, denke ich mir, als ich in den Abend hinaustrete. In Vorfreude auf die bevorstehende Zusammenarbeit.
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Fotos: Martin Hofmann und eine Mediamatikerin der SBW Neue Medien AG

Die kreative Unruhe trägt Orange

Ungekürzte Fassung des Tagblatt Artikels vom 25. Januar 2010

RORSCHACH, 25. Januar 2010.

Am Freitag fand das dreiteilige Mediengezwitscher des Zertifikatslehrgangs Medienpädagogik – von PHSG und FHS St. Gallen veranstaltet – seinen Abschluss. Letzter Talkgast: Stefan M. Seydel, Betreiber des Internet-Magazins rebell.tv.

MARK RIKLIN
Wie es dazu gekommen sei, dass er immer die gleiche Hose trage, und ob er nur dieses eine Stück oder mehrere davon besitze, wird Stefan M. Seydel immer wieder gefragt. Das Orange leuchtet so auffällig, dass auch dieser Bericht nicht darum herumkommt, der Sache mit den Hosen nachzugehen. Die Antwort ist simpel: Eines Tages war es Seydel ganz einfach leid, sich jeden Morgen als erstes Gedanken über seine Garderobe zu machen. Immer die gleichen Hosen zu tragen, sei bequem und praktisch.

Seydel
Der Mann mit den orangen Hosen: Talkgast Stefan M. Seydel, exzessiver Blogger, Vlogger und Betreiber des Internet-Magazins rebell.tv. Bild: Corina Tobler

Internet-Aktivist
Ob gewollt oder nicht: Die orange Hose ist zu einer Marke mit beachtlichem Irritationserfolg geworden. Was für die Hose gilt, gilt für die ganze Persönlichkeit: Seydel löst Neugier aus, polarisiert, regt an und auf – ein lebendiges Fragezeichen. Voller Leidenschaft stellt sich der Internet-Aktivist und Betreiber von rebell.tv den Fragen von Moderator Martin Hofmann, des Publikums und externer Twitterer, die den Talk aus fernen Städten oder dem fahrenden Zug mitverfolgen.

Neugieronautisches Labor
Soeben erscheint auf der Twitterwall im Hintergrund ein neuer Tweet, ein externer Twitterer schaltet sich in die Diskussion ein: «Handelt es sich bei rebell.tv um Kunst, Philosophie, Soziale Arbeit, Politik oder Parallelwelt?» – Von allem ein bisschen, antwortet Seydel. Das Internet-Magazin rebell.tv, ein «Zettelkasten» aus über 3000 Videobeiträgen, 600 Podcasts und über 10 000 Blog-Einträgen, sei ein Denkraum, ein neugieronautisches Labor zur Methoden- und Theorieentwicklung. «Kann ich verstehen und begreifen lernen, was hier – in unserer Gesellschaft – abgeht?», fragt sich Seydel. Sich selbst versteht er als teilnehmender Beobachter, als sozialräumlich agierender Sozialarbeiter, der sich nicht um die Anzahl Klicks oder Zuschauer kümmere, um es mit Christoph Schlingensief zu sagen, sondern einzig und allein um das, was er sende.

Soziale Metamorphosen
Nicht immer wollen Seydels Antworten zu den Fragen passen. Spannend sind sie allemal, gerade deshalb. Fehlende Antworten können in der Publikation «Die Form der Unruhe» (Herbst 2009), einem zwei Kilo schweren Wälzer, nachgelesen werden. Mit den rasanten Entwicklungen der Kommunikationstechnologien habe auch die Geschwindigkeit und Radikalität sozialer Veränderungen zugenommen. Technische Innovationen hätten schon immer zu sozialen Metamorphosen geführt, sagt Seydel. Diese verstörende wie kreative Unruhe sei das Feld und Interesse von rebell. tv, verkörpert in der Persönlichkeit von Stefan M. Seydel.

Twitter als zusätzlicher Kanal
Seydel untersucht die Welt, unsere Gesellschaft und vor allem auch sich selbst. Der experimentelle Charakter von rebell.tv passt bestens zum Abschluss der dreiteiligen Reihe Mediengetwitter, selbst ein medienpädagogisches Experiment. Welches die Take- aways der Mediengetwitter seien, fragt ein Twitterer. Der Versuch, Twitter während eines realen Talks als zusätzlichen Kanal einzusetzen, habe sich als reizvoll und anspruchsvoll zugleich erwiesen, sagt Hofmann, Leiter des Zertifikatslehrgangs Medienpädagogik. Die mehrmalige Durchführung habe Anpassungen erlaubt, so die Erweiterung des Rollenspektrums der Teilnehmenden in Moderatoren, Live-Berichterstatter, Prozessbeobachter, Tweet-Hüter, Techniker etc.

Verzögerte Tweets
Die grösste Herausforderung aber sei wohl das verzögerte Erscheinen der Tweets
auf der Twitterwall gewesen, sagt Hofmann, was zwei zeitlich verschobene
Diskussionen habe entstehen lassen, eine reale und eine virtuelle. Nichtsdestotrotz,
das medienpädagogische Experiment mit ungewissem Ausgang scheint Spass
gemacht zu haben, wie ein letzter Eintrag auf der Twitterwall bestätigt: „Ich werde
das Mediengetwitter als sozialen Event vermissen.“

Box: Rush-Hour bei Twitter?
"Kurz vor 16 Uhr kommen wir im Kornhausbräu an. Ich beginne fleissig zu twittern. Wie ich bald entdecken muss, lassen meine Multitasking-Fähigkeiten jedoch zu wünschen übrig. Ich bleibe immer wieder am virtuellen Geschehen hängen und verpasse den realen Talk. Als die zweite Hälfte des Talks beginnt, herrscht plötzlich totales Chaos auf der Twitterwall. Die Tweets erscheinen mit Zeitverzögerung von bis zu 12 Minuten. Rush-Hour bei Twitter? Die Ereignisse auf der Twitterwall und der reale Talk weichen immer mehr voneinander ab und bei mir macht sich ein gewisser Frust bemerkbar. Ich bin erleichtert, als der Talk um 17 Uhr zu Ende geht und sich mein Gehirn wieder auf eine Welt konzentrieren kann. Die Frage eines Gastes, ob die Begleitung des Talks vor Ort mit Twitter wirklich Sinn macht, kann ich nicht beantworten. Ich finde das Experiment spannend, denke aber, dass es weiterhin Verbesserungspotenzial hat. Erst wenn die Methode optimiert ist, lässt sich sagen, inwiefern sie geeignet ist.“
Auszug aus einem Blog-Eintrag von Nadine Wagner, angehende Medienpädagogin

http://cas-medienpaedagogik.blogspot.com/

Vorschau auf das 3. Mediengetwitter

Bloggen als Lebensform

RORSCHACH
Zum dritten und vorläufig letzten Mal ist das Kornhausbräu kommenden Freitag zwischen 16 und 17 Uhr Schauplatz eines Mediengetwitters, ein Pingpong-Spiel zwischen Twitterwall und Live-Gespräch unter Leitung von Martin Hofmann. Talkgast ist Stefan M. Seydel (sms), ein über die Landesgrenzen hinaus bekannter Internet-Aktivist, leidenschaftlicher Blogger und Vlogger, Betreiber des Internet-Magazins rebell.tv, auch bekannt als „Mann mit den orangen Hosen“. Nach Abschluss des dreiteiligen Mediengetwitters soll das Experiment im Zertifikats-Lehrgang „Medienpädagogik“ (PHSG und FHS St.Gallen) ausgewertet werden.

Kostenloses Mediengetwitter mit Stefan M.Seydel. Freitag 22. Januar 2010, 16 bis 17 Uhr, Brauerei Kornhausbräu, Industriestrasse 21 in Rorschach.

Medienpädagogisches Experiment „Mediengetwitter“

Mitteilung PHSG

13. Januar 2010; Das war für viele eine echte Herausforderung: Auch am zweiten Mediengetwitter im Rorschacher Kornhausbräu galt es, eine Diskussion auf zwei Kanälen gleichzeitig zu verfolgen, das Thema war „Internetkriminalität“. Im Brauerei-Restaurant wurde live diskutiert, gleichzeitig wurden auf einer Leinwand Fragen und Kommentare von externen Zuhörenden projiziert, welche sich per „Twitter“ übers Internet an der Diskussion beteiligten. Eine ungewohnte Erfahrung, nicht nur für die Studierenden des CAS Medienpädagogik, für die die Veranstaltung Teil ihrer Ausbildung war. Das nächste Mediengetwitter findet am 22. Ja-nuar 2010 mit Talkgast Stefan M. Seydel (((rebell-tv))), dem „Mann mit den orangen Hosen" statt.


2. Mediengetwitter
Bild: 2. Mediengetwitter zum Thema Internetkriminalität mit den beiden Kriminalbeamten Bruno Metzger und Martin Mühlemann.

Der vollständige Artikel, publiziert am 13. Januar auf der PHSG Homepage, kann hier heruntergeladen werden.

Die Schattenseiten des Internets

Schattenseiten_Bild

Der vollständige Zeitungsartikel, publiziert am 7. Januar 2010 im St.Galler Tagblatt (Region Rorschach), kann hier heruntergeladen werden.

[Vorschau] 2. Mediengetwitter zu "Internetkriminalität"

Am Freitagabend, 8. Januar 2010, findet ab 16 Uhr das nächste Mediengetwitter zum Thema "Internetkriminalität" im Kornhausbräu Rorschach statt. Talkgäste sind die Kriminalbeamten Bruno Metzger (Chef Sicherheitsberatung) und Martin Mühlemann (Ermittler), beide Fachpersonen der Kantonspolizei St.Gallen in der Abteilung Kriminalpolizei.


Im Mittelpunkt des medienpädagogischen Talks stehen für ein Mal die Schattenseiten des Internets. Unter Internetkriminalität sind Straftaten zu verstehen, die auf dem Internet basieren oder mit den Techniken des Internets geschehen. Zur Internetkriminalität gehören Erscheinungsformen wie verbotene Pornografie, Anbahnung zur Verführung Minderjähriger (beispielsweise über Chatrooms), Internet- und Computerbetrug, Identitätsdiebstahl, Urheberrechtliche Delikte (z.B. Verbreitung von Raubkopien), Cyber-Terrorismus, Spionage sowie Äusserungsdelikte wie Volksverhetzung oder Beleidigung. Der zunehmende technische Fortschritt führt dazu, dass sich Kriminelle und Sicherheitsexperten ein Hase- und Igel-Duell auf den unterschiedlichsten Feldern liefern, das bislang meist mit einem „positiven Patt" für die Sicherheit ausging. In jüngster Zeit werden die Methoden der Cyberverbrecher aber zusehends raffinierter, was sich in einer stetigen Zunahme von Strafbestandtaten mit dem Tatmittel Internet äussert.

Wie sollen wir Erwachsenen reagieren, wenn die minderjährige Tochter während dem abendlichen Chat mit einer vermeindlichen Freundin zunehmends zu obszönen und sexuellen Handlungen aufgefordert wird? Wie können wir uns gegen Betrügereien, Datenmissbrauch, Mobbing, Stalking und Beleidigungen aus dem Internet wehren? Wie werden Kriminelle im Internet von den Fahndern der Kriminalpolizei gejagt? Wie können wir unsere Jugend vor Cyperverbrechern schützen (Opfer-Perspektive) und sie von eigenen kriminellen Aktivitäten im Internet abhalten (Täter-Perspektive)? Sind die Kriminalfachleute technisch in der Lage, jederzeit und überall die Internetaktivitäten - Stichwort "Überwachung" - der "braven" Bürgerinnen und Bürger nachzuvollziehen. Solche und weitere Fragen der anwesenden Teilnehmenden des Zertifikatslehrgangs Medienpädagogik und Gäste sowie jene der Twitterer sollen zur Sprache kommen.

Parallel zu diesem Talk findet nun zum 2. Mal das medienpädagogische Experiment "Mediengetwitter" statt. Während dem Talk zum Thema "Internetkriminalität" werden Teilnehmende aus dem Zertifikatslehrgang Medienpädagogik sowie externe Twitterer aus dem In- und Ausland (Twitterer aus Basel, Berlin, Lindau, ...) einen Parallel-Diskurs führen und für alle Beteiligten sichtbar über eine Twitterwall ihre Tweets in Form von Gedanken, Fragen und dgl. in den Talk einbringen. Eine besondere Herausforderung besteht für uns darin, dass auch die nicht im Kornhausbräu in Rorschach anwesenden Personen über Twitter, sozusagen via Live-Berichterstattung, dem Talk folgen können. Den medienpädagogischen Talk moderiere ich zusammen mit Mark Riklin, der insbesondere auf die Fragen aus dem Publikum und auf die Tweets der Twitter eingehen wird.

Wir freuen uns auf einen spannenden Freitagabend. Das "Mediengetwitter" im Kornhausbräu Rorschach ist öffentlich und kostenlos. Twitterer (#mediengetwitter) sind herzlich willkommen!

Multitasking beim Feierabendbier

Es war ein anderer Auftakt ins Wochenende als gewohnt; ein Mediengetwitter. Der Lehrgang Medienpädagogik von FHS und PHSG Rorschach lud zum medienpädagogischen Event. Erster Talkgast: Handyromanautor Oliver Bendel.

KATRIN SUTTER
RORSCHACH
Wer ins «Kornhausbräu» kommt, trifft auf eine seltsame Szenerie. Etwa ein Dutzend Personen sind an Tischen verteilt, alle mit Laptops oder iPhones ausgerüstet. Die Studierenden des Lehrgangs Medienpädagogik unterhalten sich kaum miteinander. Tippend laufen sie sich warm für das anstehende Mediengetwitter. Und schreiben sogenannte Tweets, also Kurznachrichten, die man über die Internetplattform www.twitter.com live mitverfolgen kann.

feierabendbier

Martin Hofmann im Gespräch mit Handyromanautor Oliver Bendel (rechts); Rückmeldungen dazu gibt's live auf twitter.com im Hintergrund. Bild: Rudolf Hirtl

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[print] Mediengezwitscher an der längsten Bar der Stadt

Im Rahmen des Lehrgangs Medienpädagogik veranstalten FHS St. Gallen und PHSG im «Kornhausbräu» das medienpädagogische Experiment «Mediengetwitter»; medienpädagogische Talks in Form von Tischgesprächen, Interviews und Lesungen.

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Der vollständige Zeitungsartikel von Mark Riklin, publiziert am 16.12.2009 im St.Galler Tagblatt, Region Rorschach, kann hier als PDF heruntergeladen werden.

Vorschau: 1. Mediengetwitter mit Handyroman-Autor Oliver Bendel

Am Freitagnachmittag, den 18. Dezember 2009, findet von 16 bis 17 Uhr das 1. Mediengetwitter mit Wissenschaftler und Handyroman-Autor Oliver Bendel statt.

An der längsten Bar in Rorschach, in der Brauerei Kornhausbräu, findet erstmals das medienpädagogische Experiment "Mediengetwitter" im Rahmen des Zertifikatslehrgangs (CAS) Medienpädagogik statt. Die Teilnehmenden des CAS Medienpädagogik haben während des medienpädagogischen Talks mit Oliver Bendel über den Handyroman die Möglichkeit via Twitter Ihre Gedanken, Fragen und Bemerkungen (Tweets) zum Talk einzubringen. Diese Tweets werden auf Twitterfall (Searches: #mediengetwitter) gesammelt und für alle Anwesenden über eine Leinwand sichtbar gemacht. Dabei entsteht ein mehrschichtiger Dialog, eben ein sogenanntes "Mediengetwitter". Die Teilnahme am Mediengetwitter in der Brauerei Kornhausbräu in Rorschach ist kostenlos und öffentlich. Herzlich eingeladen sich via Twitter aus der Ferne unter #mediengetwitter an diesem medienpädagogischen Talk zu beteiligen, sind natürlich alle interessierten Twitterer.

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Erster Gast am Mediengetwitter ist am kommenden Freitag der Handyroman-Autor Oliver Bendel, am 8. Januar 2010 folgt Bruno Metzger (Kapo Chef Sicherheitsberatung) zum Thema Internet-Kriminalität, am 22. Januar 2010 Stefan M. Seydel (rebell.tv).
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