12. Oktober 2009
Start des Zertifikatslehrgang Informatikverantwortliche
Heute startete an der Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Gallen (PHSG, Schweiz) der Zertifikatslehrgang Informatikverantwortliche an der Volksschule. Unser Gastreferent Dr. Vincent Tscherter, Co-Autor des educaguide Infrastruktur. Beschaffung und Betrieb von ICT-Infrastruktur an allgemeinbildenden Schulen, lieferte einen spannenden Impuls zur Thematik "Einbinden von privaten Geräten in die IT-Schulinfrastruktur".
Anschliessend fand neben den üblichen allgemeinen Informationen zum Lehrgang die Vorstellungsrunde unter den Teilnehmenden ("Aus dem Alltag einer für Informatik verantwortlichen Person") mit Hilfe der Methode "Speedgeeking" statt. Das Speedgeeking bietet sich als partizipative Alternative zum frontalen Informationsaustausch in plenarer Form insbesondere für das Wissensmanagement an. Selber hatte ich das Speedgeeking an der Microlearning Konferenz in Innsbruck vor 2 Jahren kennen gelernt. Folgender Video-Link gibt einen kurzen Einblick in die Methode.
In vielen kleinen Gruppen von 3 - 6 Personen werden parallel mehrere Minivorträge von 4 Minuten + 1 Minute für Diskussion abgehalten. Nach jedem Vortrag rotieren dann alle ZuhörerInnen zum nächsten Referenten. Nach drei Durchgängen Speedgeeking à 30 Minuten (in unserem Fall 6 Runden à 5 Minuten), verteilt über den ganzen Tag, erfuhren die Teilnehmenden in komprimierter Form enorm viel über alle anderen Kursteilnehmenden. In den anschliessenden Pausen konnten die begonnen Gespräche vertieft werden. Diese Methode auch mal an einer Weiterbildung für die sonst so öden Vorstellungsrunden zu verwenden, war wirklich eine gute Erfahrung.
Der Zertifikatslehrgang Informatikverantwortliche an der Volksschule - eine Kooperation mit dem St.Galler Bildungsdepartement, Amt für Volksschule - richtet sich vorwiegend an Lehrpersonen, die in ihrer Schulgemeinde bereits die Aufgabe als Informatikverantwortliche Person innehaben bzw. künftig diese Aufgabe übernehmen werden. Im Rahmen der Weiterbildung erwerben die Teilnehmenden Kenntnisse und einen umfassenden Überblick zum technischen und pädagogischen Informatiksupport in einer Schulgemeinde. Dabei werden in folgenden Bereichen die Kompetenzen erweitert:
Praesentation Tscherter 20091012
Korrigenda: Auf der Folie 4 sollte es natürlich richtig heissen: 86% der 12-13 Jährigen in Deutschland besitzen ein Phone (Mobiltelefon, nicht iPhone)View more presentations from Hofmann Martin.
Anschliessend fand neben den üblichen allgemeinen Informationen zum Lehrgang die Vorstellungsrunde unter den Teilnehmenden ("Aus dem Alltag einer für Informatik verantwortlichen Person") mit Hilfe der Methode "Speedgeeking" statt. Das Speedgeeking bietet sich als partizipative Alternative zum frontalen Informationsaustausch in plenarer Form insbesondere für das Wissensmanagement an. Selber hatte ich das Speedgeeking an der Microlearning Konferenz in Innsbruck vor 2 Jahren kennen gelernt. Folgender Video-Link gibt einen kurzen Einblick in die Methode.
In vielen kleinen Gruppen von 3 - 6 Personen werden parallel mehrere Minivorträge von 4 Minuten + 1 Minute für Diskussion abgehalten. Nach jedem Vortrag rotieren dann alle ZuhörerInnen zum nächsten Referenten. Nach drei Durchgängen Speedgeeking à 30 Minuten (in unserem Fall 6 Runden à 5 Minuten), verteilt über den ganzen Tag, erfuhren die Teilnehmenden in komprimierter Form enorm viel über alle anderen Kursteilnehmenden. In den anschliessenden Pausen konnten die begonnen Gespräche vertieft werden. Diese Methode auch mal an einer Weiterbildung für die sonst so öden Vorstellungsrunden zu verwenden, war wirklich eine gute Erfahrung.
Der Zertifikatslehrgang Informatikverantwortliche an der Volksschule - eine Kooperation mit dem St.Galler Bildungsdepartement, Amt für Volksschule - richtet sich vorwiegend an Lehrpersonen, die in ihrer Schulgemeinde bereits die Aufgabe als Informatikverantwortliche Person innehaben bzw. künftig diese Aufgabe übernehmen werden. Im Rahmen der Weiterbildung erwerben die Teilnehmenden Kenntnisse und einen umfassenden Überblick zum technischen und pädagogischen Informatiksupport in einer Schulgemeinde. Dabei werden in folgenden Bereichen die Kompetenzen erweitert:
- Informatikkonzept
- Pädagogischer Support
- Anschaffung, Verwaltung
- Betrieb, Wartung, Installation
- Support, Information
- Sicherheit
- Medienrecht und Ethik



