[presentation] Interaktive Wandtafeln - wo ist die Interaktion?

Jason de Nys, ICT Teaching and Learning Coordinator at the Australian International School Hong Kong, hat letztes Jahr an der ESF 21st Century Learning @ Hong Kong Conference eine spannende Präsentation zum Thema "Interaktivität bei Interactive Whiteboards (IWBs) gehalten. Seine Kernaussage "It's not the Tool that makes the learning experience, it's the pedagogy!" dürfte zwar den LeserInnen dieses Blogs bekannt sein. Trotzdem erfahren wir viel Wissenswertes über Interaktive Wandtafeln.


Tipp via Networking-Sigi

Spielend Englisch lernen mit Bumblebee

Mit Bumblebee english - Spielen, diagnostizieren, fördern hat der Lehrmittelverlag Schroedel nach dem erfolgreichen Antolin - Mit Lesen punkten! nun wiederum ein tolles Online-Lernangebot für die Schule entwickelt.

Bumblebee

Bumblebee english bietet zurzeit Spiele zum Kennenlernen des Wortschatzes, zum Hörverstehen und Hörsehverstehen an. Weitere Spiele zum Hörverstehen, Lesen und Schreiben kommen hinzu.

Bumblebee ...
- bringt Englisch-Anfängern spielend Englisch bei
- ergänzt das Bumblebee-Workbook
- übt Hörverstehen, Leseverstehen und Schreiben
- passt das Lernniveau für jedes Kind an
- ermittelt Lernstände nach Lehrplanvorgaben
- empfiehlt Förderspiele

Neu lassen sich die Antolin-Zugangsdaten auch für Bumblebee english nutzen. Für Antolin-Lehrkräfte und -Kinder ist Bumblebee english zudem kostenfrei. Wie bei Antolin kann die Lehrperson die Lernstände der einzelnen SchülerInnen online einsehen.

Fazit:
Mit Bumblebee english - Spielen, diagnostizieren, fördern hat Schroedel erneut ein wirklich gelungenes Online-Lernangebot für die Schule entwickelt! Besonders gefällt mir daran, dass die gleichen Zugangsdaten für Bumblebee und Antolin genutzt werden können - eine ernorme Erleichterung für den Einsatz im Unterricht. Die Hummel (englisch: Bumblebee) erinnert mich stark an die Biene Maja.


Weitere Blog-Beiträge zu Antolin:
- Antolin - das Buchportal im Internet zur Leseförderung
- Sprachrohr ohne Ende

Teilnahme an der 7. internationalen ePortfolio-Konferenz in London

Vom 22. bis 24. Juni 2009 findet die 7th International ePortfolio conference zum Thema "Innovation, Creativity and Accountability" statt. Diese Veranstaltung möchte primär die Möglichkeiten und Fortschritte in Richtung "ePortfolio für alle" aufzeigen. Auf dieses Ziel ist auch die Agenda 2010 und die folgenden Jahre fokusiert. Organisiert wird diese wohl grösste europäische Konferenz zum Thema E-Portfolio vom European Institute for E-Learning (EIfEL). Jährlich treffen sich hier zahlreiche ExpertInnen und Entscheidungsträger aus Bildung und Politik aus mehr als 25 Ländern der ganzen Welt zum wissenschaftlichen Austausch. Während die International ePortfolio conference die letzten 2 Jahre in Maastricht NL stattfand, ist der Austragungssort dieses Jahr die City University London UK.

Natürlich freuen wir uns ganz besonders an dieser wichtigen Konferenz erstmals unser E-Portfolio-Projekt der Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Gallen vorstellen zu können. Meine Kollegin Prof. Andrea Christen wird zum Thema PROCESS AND PRODUCT ASSESSMENT WITH E-PORTFOLIOS IN THE FIRST ACADEMIC YEAR AT THE UNIVERSITY OF TEACHER EDUCATION, ST.GALLEN (PHSG, SWITZERLAND) referieren, während ich anschliessend einen konkreten Einblick in einzelne E-Portfolios unserer Studierenden geben werde. Seit gut einem Jahr setzen wir an unserer Hochschule das Open Source ePortfolio-Tool Mahara ein. Der Call for Papers kann hier heruntergeladen werden. Weitere Informationen finden sich wie immer unter http://www.eportfolio-phsg.ch.


ePortfolio 2009

Super Teacher

Mit grosser Freude habe ich den humorvollen, etwas sarkastischen Mediensplitter von Daniel Ammann in der Zeitschrift ph akzente 2/2009 gelesen:

Mediensplitter - SUPER-TEACHER
Eigentlich hat der Unterricht schon begonnen. Aber von Anfangen kann keine Rede sein. Vor fünf Minuten hat es zum zweiten Mal geläutet. Das haben wahrscheinlich nicht alle gehört. Die neuesten iPod-Stöpsel verfügen über ein spezielles Dolby-Surround-Filtersystem, das störende Aussengeräusche optimal abschirmt. Wenn ein heulender ICE durchs Klassenzimmer braust, würde man das nur am heftigen Windstoss merken. Sobald irgenwo ein Klingelton abgeht, lass ich deshalb die Deckenbeleuchtung ein paarmal aufflattern. Dann schauen alle aufs Handy-Display. Allerdings kommt das nicht oft vor, weil der Empfang nur an den Fensterplätzen gut ist.
Im hinteren Teil des Klassenzimmers läuft noch eine Balgerei. Das hat mit Gewalt nichts zu tun. Da muss man schon differenzieren. Die Jugendlichen brauchen ein gewisses Mass an Körpereinsatz. Damit gleichen sie die Wirklichkeitsdeprivation von Schulbüchern und virtuellen Lernumgebungen aus. Ausserdem werden hier aktuelle Medienerlebnisse aufgearbeitet. Die haben am Wochenende den WBC-Boxkampf oder die Wrestling-Championship geschaut.
Ich gehe es ruhig an, lasse mir Zeit. Sind sowieso noch nicht alle da. Die Hip-Hopper stehen noch auf dem Pausenplatz, rauchen eine Zigarette fertig und tauschen sich mit den Peers aus der Partnerclique aus.
Auf dem Stundenplan stehen heute Neue Medien. Da kann ich bestimmt wieder viel von den Kids lernen. Ich habe mir ein paar Fragen notiert. Irgendjemand hat sich neulich bei mir ins System gehackt und die Notenblätter manipuliert. Ein paar Cracks in der Klasse können mir sicher helfen. Bis es losgeht, putze ich noch die Tafeln und sammle die leeren Energy-Drink-Dosen ein.
Dann schicke ich ein Räuspern in die Runde. Die meisten dämpfen ihre Stimme auf ein Flüstern und gehen an ihren Platz. ein Mädchen hat zum Glück ein blutstillendes Pflaster dabei und verarztet einen der Jungs.
"Wollen wir anfangen?", frage ich mit freundlicher, aber bestimmter Stimme. Die Überraschung bleibt nicht ohne Wirkung. Leere Gesichter zeugen von angespannter Konzentration und höchster Aufnahmebereitschaft. Zur Stärkung der Entscheidungskompetenz stelle ich gleich die erste Aufgabe:
"Okay, starten wir mit einem Tele-Voting!" Ich notiere die zehnstellige Zahl auf dem Whiteboard. "Wer dafür ist, schickt eine SMS an diese Zielnummer."
Tatsächlich haben wieder zwei oder drei ihr Handy vergessen. Ich drücke ein Auge zu. Die haben sich eben noch nicht an die neuen Regeln gewöhnt.
"Leute", sage ich mit gespielter Empörung, "morgen muss das mit dem Handy klappen. Ihr wisst doch, das Fernesehen dreht bei uns die erste Folge der neuen Doku-Soap Super-Teacher. Da wollte ihr mich doch nicht in der ersten Runde schon auflaufen lassen."

Gigantisches Wachstum des digitalen Universums

In der aktuellen Ausgabe der netzwoche 10/2009. Das Schweizer ICT-Magazin für Business-Entscheider habe ich folgende Meldung über das Wachstum des digitalen Universums gelesen:

amo. Eine vom Storage-Spezialisten EMC gesponsorte IDC-Studie („The Expanding Digital Universe“) zeigt, dass die Wirtschaftskrise auf das Wachstum des digitalen Universums keinen Einfluss hat. So hat das Datenvolumen 2008 um beinahe 4 Trilliarden Bit oder umgerechnet 487 Milliarden Gigabyte zugenommen. Diese Informationsmenge entspricht 4,8 Billiarden Onlinebanking-Transaktionen, 3 Billiarden Twitter-Feeds, 162 Billionen digitalen Fotos oder 19 Milliarden DVDs. Würde man die Informationen auf Buchseiten drucken und die Seiten übereinanderstapeln, dann ergäbe das einen Papierturm, der zehnmal von der Erde bis zum Planeten Pluto reichte. Die derzeitige Wachstumsgeschwindigkeit des digitalen Universums liesse den Stapel zudem zwanzigmal schneller wachsen, als die schnellste je hergestellte Rakete fliegen kann, so die Studienautoren.
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