SFEM 2009: Workshop zu "Interaktive Whiteboards im Klassenzimmer"

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Am diesjährigen Swiss Forum for Educational Media (SFEM 2009) werde ich einen Workshop zum Thema "Interaktive Whiteboards" leiten. Die Konferenz findet am 19./20. November 2009 in Bern statt und steht unter dem Motto "Lernen mit Web-Medien". Nach kurzen Präsentationen am Interaktiven Whiteboard soll gemeinsam mit den anderen Workshop-Teilnehmenden an den nachstehenden Fragestellungen und Zielen gearbeitet werden. Ich wünsche mir viele vielseitig am Thema interessierte Personen im Workshop.

Thema: Das «Interaktive Whiteboard» im Klassenzimmer
Fragestellung: Was bedeutet der Einsatz von «Interaktiven Whiteboards» konkret im Hinblick auf den Unterricht? Welches sind die Vorteile und Nachteile? Wie sehen konkrete Einsatzszenarien im interaktiven Klassenzimmer aus? Welche interaktiv-tauglichen Lehrmittel gibt es auf dem Markt? Ist damit individualisiertes Lernen in einer Web-Community möglich? Welche Möglichkeiten bieten sich für das Web-Lernen? Welches Training benötigen Lehrende und Lernende? Welche didaktischen Potentiale bieten solche elektronischen Wandtafeln?
Ziel: Als Ergebnis des Workshops liegen ein Beschrieb von technischen und didaktischen Funktionen sowie Hinweise zur Ausstattung von Klassenzimmern mit «Interaktiven Whiteboards» vor. Es werden Einsatzszenarien im interaktiven Klassenzimmer sowie ein Grobkonzept für das Training von Lehrenden und Lernenden beschrieben. Heutige und zukünftige Einsatzszenarien für das Web-Lernen mit «Interaktiven Whiteboards» runden den Bericht ab.
Workshop-Leitung: Prof. lic. phil. Martin Hofmann, PHSG

Quelle: Swiss Forum for Educational Media (SFEM)

ePortfolio 2009 - After Conference

Die diesjährige 7. internationale ePortfolio-Konferenz in London gehört seit ein paar Tagen schon wieder der Vergangenheit an. Zeit, um eine kurze Rückschau zu halten:

Die ePortfolio conference 2009 und das zeitgleich stattfindende Learning London Forum waren gemäss dem Veranstalter Serge Ravet von EIfEL ein voller Erfolg: Insgesamt haben 240 Teilnehmer/innen aus 25 Ländern 17 Workshops, 17 Parallel Sessions and 3 Plenaries besucht.

Ich persönlich war während der ePortfolio Konferenz häufig enttäuscht vom Gebotenem. Besonders die amerikanischen und englischen Keynote-Speakers und einige ReferentInnen der Workshop hatten meist wenig zu sagen: sehr viel Selbstdarstellung und wenig Konkretes. Auch Helen Barretts Auftritt war einmal mehr eine Enttäuschung: viele Schlagworte mit wenig Tiefgang (Google Waves - wowww....); ihr einziger persönlicher Zugang waren erneut die "veralteten" E-Portfolio-Videos ihrer Grosskinder. Belohnt wurden wir dann allerdings von jenen ReferentInnen, die insbesondere aus nordischen Ländern (Belgien, Holland, etc.) stammen. Hier scheint sich eine E-Portfolio-Kultur etabliert zu haben. Glücklich waren Andrea und ich natürlich auch nach dem erfolgreichen Ende unserer E-Portfolio Presentation, die bei den ZuhörerInnen auf gute Resonanz stiess. Um den Konferenz-Teilnehmenden einen konkreten Einblick zu geben, haben wir Auszüge aus den E-Portfolios unserer Studierenden ins Englische übersetzt - vielen Dank Tim für deine Unterstützung. Alle weiteren Informationen gibt es wie immer auf unserem E-Portfolio Network. Im Nachhinein stelle ich fest, dass ich doch noch den einen oder anderen wichtigen Hinweis von der ePortfolio Konferenz aus London mit nach Hause genommen habe. Die Teilnahme am E-Portfolio Kongress 2009 in London hat sich auf alle Fälle gelohnt!

Nachstehender Photostream gibt einen visuellen Einblick zu unserem London-Aufenthalt
London - Fotostream 2009
Weitere Fotos unter: http://photo.kaywa.com/Martin/album/145

Videoaufnahme zu unserer Präsentation (folgt in Kürze)

ePortfolio 2009 - Day 3

Key Notes
Gràinne Conole von der Open University (UK) spricht zu "Personalisation thought technology-enhanced learning". Helen Barrett (USA) fokusiert das Thema "Lifelong ePortfolios: Creating your Digital Self". Simon Grant (UK) thematisiert "E-Portfolio values". John Pallister, Wolsingham School and Community College (UK), meint "Ready or not, the Personal Learning environment is coming with the ePortfolio Process as the Keystone".


Presentation
Nachstehend einige Eindrücke aus unserer Präsentation "Process and product assessment with e-portfolios in the first academic year at the university of teacher education", Andrea Christen, Martin Hofmann, University of teacher education, St.Gallen, Switzerland:

ePortfolio 2009 - Day 2

Heute am E-Portfolio-Kongress in der Session "ePortfolio in schools and pre-schools":

Die türkische Lehrerin Burcu Orenturk berichtet über eine Fallstudie zu E-Portfolios an der Enka Primary School in Istanbul. Dabei zeigt sie sehr viele Artefakte der Schüler/innen aus ihren E-Portfolios; zum ersten Mal sehe ich an diesem E-Portfolio Kongress auch mal ein E-Portfolio von Lernenden und nicht nur Folien. Es fällt auf, dass die Kinder eine Vielfalt von Tools (Powerpoint, Mapping-Tools, Animationen, Google Sites, ...) nutzen, um ihre E-Portfolios mit Artefakten zu füllen.

Eileen Elizabeth Brennan vom Mercy College Dobbs Ferry New York (USA) referiert zum Thema "ePortfolios for Early Child Teacher Education Certification Program". Leider berichtet Frau Brennan weniger über das Programm selbst, sondern teilt uns ihre Erfahrungen zum Programm mit.

Wolfgang Helmeth vom EDEJU - International Institute for the Promotion of the Development of Youth (Germany) spricht zum Thema "ePortfolios for kids in social networks across Generations, competencies and cultural backgrounds". Sehr spannend zu sehen, wie Kinder sich und ihre Projekte präsentieren (Cleverle anklicken).
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Marjan Van de maele aus Belgien spricht zum "The C-Stick project: innovative practices for assessing key competencies". Dabei werden alle Artefakte vom E-Portfolio der Lernenden zuerst auf dem USB-Stick gespeichert und anschliessend übers Internet mit dem Server synchronisiert. Der Vorteil dieser C-Stick-Lösung ist, dass der Lernende stets seine Artefakte aus dem E-Portfolio bei sich hat - mir gefällt dieser Ansatz!
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C-Stick (2)


ePortfolio 2009 - Day 1

Über die 7. internationale E-Portfolio Konferenz in London habe ich bereits vorinformiert. Neben Live-Blogging von der E-Portfolio-Konferenz auf diesem Blog erprobe ich parallel dazu auch Twitter: #eportfolio2009.
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An der City University London startet das diesjährige ePortfolio Forum mit Präsentationen zum Thema "Schlüsselkompetenzen (Key Competencies)". Fabrizio Cardinali spricht zu "Blended New Generation Skills, Portfolio and Learning Content Management Systems for personalizing learning in Europe (and surviving global crisis and competition)". Leider ist seine Präsentation nicht sehr ergibig; schlechte Folien, wenig konkrete Aussagen. Chris Yapp fokusiert in seinem Referat "E-Portfolios for All? Technology Push vs. User Pull. Dabei macht Chris Yapp die folgenden spannenden Aussagen:
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Serge Ravet betont in seinem Referat, dass "Managing one's identity is a key skill": "Key competency for digital ID is the ability to interweave our digital stories."
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ePortfolio 2009 - Ankunft in London

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[video] The Evolution of Google

Sagen Ihnen die Begriffe Google Latitude, Human Latitude, Brain Latitude, Eyeavatar, NeuroNet etwas? Wenn nicht, dann schauen Sie sich doch das nachstehende Video: The Evolution of Google an. Ob es Google im Jahr 2045 noch geben wird?

[video] A week with no technology - could you do without?

Eine Arbeitswoche ohne Internet, ohne E-Mail, ohne Handy - können Sie es?



Beim Betrachten dieses Videos kommt mir unweigerlich Mark Riklins Idee "Das Glück der Unerreichbarkeit". Eine Installation zu Miriam Meckels Buch in den Sinn:
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Eine Klanginstallation im öffentlichen Raum, die Menschen in einer Art Selbstversuch zu einer Kommunikationspause verführt. Ein schwer bewachter Glas-Kubus, wo man sein Handy, Blackberry, iPhone für eine gewisse Zeit einschliessen kann. Eine Art Tempel der digitalen Welt, wo die "Schweizer Messer des digitalen Zeitalters" in aller Ruhe vor sich hinklingeln.

[video] The Essay about the future

Martin Ebners eLearning Blog ist wahrlich eine tolle Fundgrube: Während dem Studium seines eBooks "Technology Enhanced Learning" bin ich auf das Youtube-Video "The Essay" gestossen. Als ehemaliger Historiker gefallen mir solche Geschichten natürlich ganz besonders.

[video] What is Next Generation Learning?!

Für mich durchaus kein Schreckensgespenst! Im nachstehenden Youtube-Video What is Next Generation Learning? werden einfach alle (heutigen) Möglichkeiten der Mediennutzung in der Schule miteinander kombiniert dargestellt: Interaktive Whiteboards und Abstimmungssysteme, Notebooks und Videokameras, virtuelle Lernumgebungen sowie Mobiltelefone.

Erfrischen, wenn auch unsere SchülerInnen (und Studierenden) doch sagen würden "My school is cool!" Und warum höre ich diesen Ausspruch so selten bei mir am Mittagstisch?!


Tipp via eLearning-Blog
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