[referat] Der Computer im Kinderzimmer

Morgen Donnerstagabend werde ich am Fraueobe des Evangelischen Frauenvereins und der Frauengemeinschaft Niederuzwil-Uzwil einen Vortrag zum Thema "Der Computer im Kinderzimmer. Surfen, Chatten, Gamen, Simsen" halten:


Nachstehende Pressmitteilung zu diesem Anlass wurde im Regionalteil Uzwil des St.Galler Tagblatt publiziert:

Der Computer im Kinderzimmer
niederuzwil. Der Evangelische Frauenverein und die Frauengemeinschaft Niederuzwil-Uzwil greifen in ihrem gemeinsamen Fraueobe ein brisantes Thema auf: «Der Computer im Kinderzimmer». Professor Martin Hofmann ist am Donnerstagabend, 15. Mai, um 20 Uhr im evangelischen Kirchgemeindehaus Niederuzwil zu Gast. Der verantwortliche Computerfachmann der Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Gallen informiert über den kritischen, aber offenen Umgang mit dem neuen Medium. Das Referat gibt die Möglichkeit, die Chancen, aber auch die Gefahren des Computers im Kinderzimmer zu erkennen und Massnahmen zu ergreifen, damit unsere Kinder einen sinnvollen Umgang mit diesem faszinierenden Medium pflegen. Beim anschliessenden Umtrunk beantwortet Martin Hofmann gerne persönliche Fragen. (mf.)

[referat] Einführung zu Mobile Tagging

Gestern fand an der Kantonsschule am Brühl St.Gallen der erste WMI-Tag statt in der Jugendbeiz Talhof in St.Gallen statt. An dieser Veranstaltung wurden den rund 70 Schüler/innen der Wirtschaftsmittelschule mit Schwerpunkt Informatik (WMI) diverse Referate angeboten. So präsentierte Microsoft neue Software und Trends, Lenovo Entwicklungen im Notebookbereich und apple das Betriebssystem Leopard. Über Mittag stellten die WMI-SchülerInnen dann ihre Mulitmedia-Projekte vor. Ich durfte bei diesen Anlass meines früheren Arbeitgebers zum Thema "Mobile Tagging" sprechen. Nachstehend meine SlideShare-Folien zum Referat.

[video] Vorlesung 2.0

An der Technischen Universität Graz wurde im Rahmen einer Vorlesung ein Feldversuch gestartet, der zum Ziel hatte, den Einsatz von Notebooks in traditionellen Lehrveranstaltungen auszuloten. Dabei hatten die Studierende die Möglichkeit, live während einer Vorlesung die Folien des Referenten zu kommentieren oder Ihre Meinungen, URLs und Weiteres online abzulegen. Gleichzeitig konnte auch der Referent auf diese Inhalte zugreifen und sie in den Unterricht einbeziehen. Herausgekommen ist ein sehenswertes Kurz-Video, welches aufzeigt, wie in Zukunft Notebooks in Lehrveranstaltungen an Hochschulen als sinnvolles Medium von Studierenden genutzt werden könnten. Leider wird im Video nicht erwähnt, welche Infrastruktur und Software für den Feldversuch eingesetzt wurde. Das Video zeigt zudem mir bestens bekannte Szenen aus Vorlesungen. Nämlich, was Studierenden sonst noch alles während einer Vorlesung mit Ihren persönlichen Notebooks anfangen. Weitere Informationen finden sich im e-Learning Blog von Martin Ebner.

[video] Was ist ein Blog?

Im Video "6 & 7 Year Olds and BLOGS!" auf TeacherTube erklären Kinder im Alter von 6 und 7 Jahren der Nelson Central School auf die beiden nachstehenden Fragen:
- So What's a Blog?
- Why do you like having a Blog?

Digitale Medien als Schreibanlass: Ein Klassen-Weblog in der Primarschule

Zunehmend entdecken nun auch Lehrer/innen Weblogs (Blogs) für den Unterricht in der Primarschule (Grundschule). Michael Gros, Lehrer an der Deutschen Grund- und Ganztagsgrundschule Saarlouis "Im Vogelsang", berichtet auf lehrer-online. Unterrichten mit digitalen Medien, wie er mit seinen Schüler/innen ein Klassen-Weblog als Tagebuch führt.

Klassen-Weblog
Quelle: Tagebuch der Klasse 4 der GGS Saarlouis


Nachstehende Ziele sollen mit diesem Klassen-Weblog verfolgt werden:

Fachkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler sollen...
- ...ihre Ausdrucksfähigkeit beim Schreiben des Blogs schulen.
- ...ihre Erlebnisse in der richtigen Reihenfolge und grammatikalisch korrekt aufschreiben können.
- ...grundlegende Regeln der Aufsatzerziehung beachten (zum Beispiel keine Wiederholungen, Tempus einhalten).
- ...einfache Rechtschreibregeln während des freien Schreibens anwenden können.
- ...Einsichten in die Funktionalität von Rechtschreibhilfen erhalten.

Medienkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler sollen...
- ...im grundlegenden Umgang mit dem Computer (Anschalten, Programm starten, Herunterfahren) geschult werden.
- ...die Arbeitsoberfläche des Blogs kennen und nutzen können.
- ...Einsichten in Urheberschutz und Urheberrecht beim Verwenden von Bildern im Blog erlangen.
- ...Erkenntnisse über sichere und unsichere Passwörter beim Anmelden im Blog erhalten.

Sozialkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler sollen...
- ...sich bei Problemen im Umgang mit dem Blog gegenseitig helfen.
- ...in Schreibkonferenzen Mitschülerinnen und Mitschülern ihre Meinung zu dem Geschriebenen äußern und diese auch begründen können.

Hilfreich ist auch der nachstehende tabelarische Verlaufsplan, welcher die wesentlichen Schritte zur Einführung eines Klassen-Tagebuchs festhält:

Klassen-Weblog 2

Ausserdem finden sich einige nützliche Hinweise, wie das Klassen-Weblog in den Deutschunterricht eingebunden werden kann, seine Überlegungen zur Auswahl des Weblog-Anbieters, Überlegungen zur Einrichtung des Blogs, Hinweise zum Datenschutz sowie eine Skizze des Unterrichtsablaufs.

Tipp: via Bullino-Blog

Webbasierte Schulplattform S i L - ein Arbeitsmittel für individualisierenden Unterricht

Die Webbasierte Schulplattform S i L wurde an der Zürcher Privatschule Schule für individuelles Lernen S i L entwickelt und wird dort bereits im dritten Jahr praktisch erpobt. Dabei handelt es sich um ein modular aufgebautes, umfangreiches Schul-Management-Informationssystem, welches über die Steuerung von individualisierten Lern- und Lehrprozessen hinaus eine Bibliothek mit Lerninhalten zur Verfügung stellt und die direkte Interaktion zwischen Lernenden, Lehrenden und Eltern unterstützt.

Die Lernjob-Bibliothek ist eine auf Kompetenzrastern und Checklisten beruhende umfangreiche Sammlung von Lernaufgaben, Übungen und Tests, welche von den Lehrer/innen im Team erstellt wird. Die webbasierte Schulplatform S i L scheint eine zeitgemässe Antwort auf heterogene Lerngruppen und die deutlich gestiegenen Anforderungen an Selbständigkeit, Selbstorganisation und Kommunikationsfähigkeit zu sein. Kinder und Jugendliche sollen dadurch lernen, ihren individuellen Lernprozess eigenverantwortlich zu organisieren.

SiL 1
Im webbasierten Wochenplan wird für alle Beteiligten ersichtlich, wo die Lernenden stehen, wie und was sie gearbeitet haben und woran sie arbeiten werden.

Dominik Petko weist in seinem Artikel "Das virtuelle Klassenbuch" auf die Problematik von solchen webbasierten Schulplattformen hin. SchülerInneninformationssysteme können für Lehrpersonen und Lernende einen erhöhten Leistungsdruck bedeuten, wobei die pädagogischen Potenziale möglicherweise ungenutzt bleiben. Eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen der Implementierung einer webbasierten Schulplattform ist, dass sich die gesamte Schule auf eine ICT-gestützte, transparente Schulkultur einlässt.

Weiter Informationen zur Schulplattform S i L
- Webbasierte_Schulplattform_S_i_L.pdf
- Das_virtuelle_Klassenbuch.pdf
- Die_Toolbox_fuer_die_Schule_mit_Zukunft.pdf
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