Schul-Suchmaschine für gratis Online Lernprogramme

Andres Streiff, Reallehrer und Schweizer Schul-Wiki-Pionnier hat in Zusammenarbeit mit Google unter www.lernklick.ch eine Schul-Suchmaschine erstellt, die gezielt nach kostenlosen Online-Lernangeboten sucht und alle vom Bildungserver empfohlenen Webseiten durchkämmt.

Viele Lehrpersonen und SchülerInnen kennen das Problem, wenn es darum geht im Internet ein passendes Lernprogramm zu einem schulrelevanten Thema zu finden. Häufig scheitern wir an der Informationsflut, da die Suchmaschinen zu einem bestimmten Begriff hunderte von Treffern liefern; die meisten davon sind leider für den Unterricht häufig unbrauchbar. Gibt man nun beispielsweise den Begriff "Römer" in die Suchmaschine lernklick.ch ein, dann findet diese sofort interessante Online Lernprogramme. Die Liste mit den Webseiten, welche die Suchmaschine durchforstet, ist hier zu finden. Zudem lässt sich das Suchfenster einfach auf der eigenen Schulhomepage einbauen; Andres Streiff stellt den Code hier gratis zur Verfügung.

[video] TV@Google - Die Sendung rund um Google

Jeden ersten Montag vom Monat ist neu auf YouTube eine Folge von TV@Google zu sehen, in der Tipps rund um Google erläutert werden.

In der ersten Sendung von TV@Google erklärt Stefan Keuchel, Pressesprecher von Google Deutschland, die fünf nachstehende Tipps zur Google-Suche:
- EGO Googlen
- Taschenrechner
- Währungsrechner
- Kino
- Zugverbindungen

iLearnIT.ch - Sprichst du computerisch?

iLearnIT.ch möchte das Interesse von Kindern und Jugendlichen an Informatik wecken und wesentliche Konzepte - langlebiges Konzeptwissen statt kurzlebiges Produktwissen - stufengerecht und spielerisch vermitteln.

Ende 2009 soll iLearnIT.ch aus zwölf Themenbereichen bestehen, in jeweils drei verschiedenen Schwierigkeitsstufen (leicht, mittel, schwer) und in deutsch und französisch verfügbar sein. iLearnIT.ch richtet sich an Kinder ab 10 Jahren und ist primär als Selbststudienmaterial gedacht. Das Projekt bietet aber auch Anregungen, wie die allgemeinbildenden Konzepte und fundamentalen Ideen der Informatik im Unterricht behandelt werden können sowie weitere Informationen für Lehrpersonen. iLearnIT.ch wird unter der Leitung von Beat Doebeli, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Medien und Schule (IMS) der PHZ Schwyz entwickelt und im Schweizer Jahr der Informatik informatica08 von der Hasler Stiftung finanziell unterstützt.

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Hauptmenü: Hier können die Rätsel (Themen) in den Schwierigkeitsstufen leicht, mittel und schwer ausgewählt werden.

Das erste Rätsel (Thema) von iLearnIT.ch behandelt unter dem Titel "Sprichst du computerisch?" die Codierung von Information am Beispiel des Binärcodes.
Dabei begleiten die drei Roboter bit, byte und nibble die Lernenden durch die Lerneinheit. Jedes Thema enthält im "Intro" eine Geschichte, Begebenheit oder eine Problemstellung aus der Lebenswelt der Kinder. Das Intro soll zum Nachdenken, Ausprobieren und Weitermachen einladen. Unter dem Menü "Lösung suchen" wird ein Rätsel präsentiert, das zum Ausprobieren und experimentieren einlädt. Zudem können "Tipps zur Lösung" abgerufen werden. iLearnIT.ch legt besonderen Wert darauf, dass die Kinder gewisse Dinge auch selber programmieren können. Hierfür wird die einfache, grafische Programmierumgebung Scratch verwendet. Mit dem kostenlosen Programm Scratch können Kinder und Jugendliche interaktive Geschichten, Animationen, Spiele und Musik erstellen, sich untereinander austauschen und die Werke online präsentieren. Unter "Ohne PC" soll das Thema nach Möglichkeit ohne Hilfe von Computern oder anderen elektronischen Geräten erlebbar gemacht werden. Dabei sollen die Lernenden selbst mit realen Objekten aktiv werden und das Konzept enaktiv (selbst handelnd) erfahren. Zum ersten Rätsel "Sprichst du computerisch?" fehlen hier allerdings noch die Inhalte. Zu jedem Thema existiert ein "Forum", "Links" mit Hinweisen auf andere passende Webangebote. Unter dem Punkt "Infos für Lehrpersonen" sind ausserdem didaktische Hinweise und Lektionsideen zum Thema der Lerneinheit zu finden. Im ersten Rätsel "Sprichst du computerisch?" fehlen allerdings noch die Hinweise zum "Flüsterspiel".

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Erstes Rätsel (Thema): Sprichst du computerisch?


Fazit:
Mit "Sprichst du computerisch?" wurde eine durchwegs gelungene erste Lerneinheit auf iLearnIT.ch entwickelt, die es den Kindern erlaubt, auf spielerische Weise die Grundlagen des Binärsystems zu entdecken! iLearnIT.ch fordert heraus, mehr über die "Computerei" erfahren zu wollen, Neues zu entdecken und enthält auch für die Lehrperson eine Fülle nützlicher Hinweise und wertvoller Tipps. Besonders die Möglichkeit Scratch für eigene Experimente zu verwenden, finde ich sehr gelungen! Es bleibt zu hoffen, dass die Lehrpersonen die notwendige Unterrichtszeit zur Verfügung stellen, damit iLearnIT.ch auch wirklich sein Potential entfalten kann. Langlebiges Konzeptwissen statt kurzlebiges Produktwissen und entdeckendes Lernen stehen im Vordergrund - und das braucht einfach auch sein (Unterrichts-)Zeit!

Moreganize oder Doodle: Terminplaner und Koordinator im Vergleich

Doodle ist wohl der am meisten verbreitete Terminplaner und Koordinator, wenn es darum geht, auf einfache und schnelle Weise einen idealen Termin für eine Vereinsversammlung, eine Teamsitzung, einen Filmabend, eine Pokerrunde oder für sonst einen Gruppenanlass zu finden. Doodle erhält nun von Moreganize Konkurrenz!

Mit Moreganize lassen sich ähnlich wie mit Doodle bequem und einfach Termine, Umfragen, Tod-do-Listen und Meinungsumfragen organisieren. Registrierte Mitglieder können zudem wie mit MyDoodle ihre Umfragen online verwalten, Kontakte ins Adressbuch importieren oder sich den E-Mail-Versand von Moreganize abnehmen lassen. Moreganize verträgt sich angeblich auch mit Outlook, Google Calendar und Lotus Notes; was ich aber ich noch nicht ausgetestet habe.

Als Promo-Aktion haben sich die Macher von Moreganize etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Die Benutzer/innen können nämlich ihr eigenes EM-Tippspiel einrichten.


Fazit:
Moreganize ist wirklich eine gelungener Clone von Doodle. Mir persönlich gefällt Moreganize vom look&feel sogar um einiges besser. Zudem lassen sich mit Moreganize einige persönliche Einstellungen vornehmen. Ob es Moreganize allerdings gelingt, Doodle den Rang abzulaufen, scheint mir doch eher fraglich. "Doodeln" ist jedenfalls in meinem privaten Umfeld beinahe so geläufig wie "Googeln".
Von Fussball (siehe meine Tipps) habe ich ehrlich gesagt wirklich nicht viel Ahnung ;-)

Plagiatserkennung - Wer liest schon gerne zweimal dasselbe?

Das Mittelschul- und Berufsbildungsamt des Kantons Zürich hat zusammen mit fri-tic - L'intégration des TIC dans l'école fribourgeoise eine Website mit drei Dienstleistungen zur Plagiatserkennung aufgeschaltet: www.digithek.ch (Recherchierwebsite), www.copy-stop.ch (Plagiatprävention) und www.sinapsis.ch (schulinterner Austausch von Unterrichtsmaterialien).

Dabei wird die Plagiaterkennung mit Hilfe der Antiplagiats-Software Docolog automatisiert, wobei auch alle Semester- und Abschluss-Arbeiten in eine Datenbank eingespiesen und mit früheren Jahrgängen und andern Schulen auf Voll-Plagiate verglichen werden.


Nachstehend noch ein Hinweis auf den Online-Kurs über Plagiat "Fremde Federn Finden", der von Prof. Dr. Debora Weber-Wulff entwickelt wurde und auf den Spiegel-Online Artikel "Plagiat 2.0: Was taugen die Anti-Abschreiber-Programme ...".

Online Kurs Plagiat

Quelle: http://plagiat.fhtw-berlin.de/ff/startseite/fremde_federn_finden


Weitere Ressourcen zu Plagiate
- http://www.e-teaching.org/didaktik/recherche/plagiat/index_html

[video] Web 2.0 - Der Film

Dieser Film über Web 2.0 entstand an der Hochschule der Medien in Stuttgart im Rahmen der Studioproduktion des Studiengangs Medienwirtschaft im Wintersemester 2007/08. Im Film werden in Form von Interviews zahlreiche Begriffe aus der Web 2.0 Welt erläutert wie Barcamp, Bloggen, ...:

Link: sevenload.com


Quelle: http://www.web2null-derfilm.​de

Web 2.0 Werkzeuge im Schulalltag

Das Bullino-Blog hat hier bereits ausführlich über die Website "Schule ZWO null - Zukunfts Wissen Online" des Lehrers Alfons Musolf berichtet:

Die Website"Schule ZWO null - Zukunfts Wissen Online" wendet sich an LehrerInnen, die sich nicht scheuen, freie Programme, die im Internet angeboten werden, in der Schule und im Unterricht einzusetzen.

Diese Programme
- können zu Erleichterungen bei der täglichen Schul-Arbeit führen,
- ermöglichen eine einfache Zusammenarbeit über das Internet,
- sind von jedem Computer mit Internetanschluss aus zu nutzen,
- müssen nicht auf dem eigenen Rechner installiert werden,
- sind kostenlos.

Auf dieser Seite werden authentische Schulsituationen vorgestellt, in denen sich der Einsatz von Web 2.0 Werkzeugen anbietet. Unter den Navigationspunkten "Organisation, Unterricht, Förderung, Fortbildung, Präsentation" finden Sie nähere Erläuterungen zu einzelnen Web 2.0 - Werkzeugen, werden Ihnen kurze Video-Anleitungen (Tutorials) geboten, die interessierten LehrerInnen die Handhabung der Programme erleichtern sollen.

Web zwo Null 2

Quelle: http://www.schulezwonull.de

Digitale Bibliothek St.Gallen - Bücher, Filme, und Musik per Mausklick

Jetzt wagen die Bibliotheken den Aufbruch ins digitale Zeitalter! Zeitgleich mit der Stadt- und Kantonsbibliothek Zug sowie mit der Stadtbibliothek Burgdorf lancierten zwölf st.gallische Bibliotheken gemeinsam am 14. Mai die "Digitale Bibliothek St.Gallen". Das Angebot kann unter www.dibisg.ch problemlos von Zuhause auf den eigenen Computer heruntergeladen werden. Allerdings empfiehlt sich ein schneller Internet-Zugang; mein Testvideo (WMV-Datei) umfasste doch immerhin fette 575 MB zum Herunterladen.
dibisg.ch
URL: www.dibisg.ch

Die digitale Bibliothek umfasst rund 6'000 Titel, darunter den "Spiegel", Sachbücher, Ratgeber und Reiseführer, Hörbücher – auch englischsprachige –, zahlreiche klassische Musikaufnahmen sowie mehr als 200 Sachvideos. Medien aus der Schweiz werden besonders berücksichtigt. Grundsätzlich ist das Angebot mit E-Books, E-Videos, E-Audios und Software für die eingeschriebenen Benutzerinnen und Benutzer der beteiligten Bibliotheken kostenlos zugänglich. Für Interessierte, die es unverbindlich testen wollen, gibt es zudem die Möglichkeit einer Schnuppermitgliedschaft.

Fazit:
Ein erster Schritt ins digitale Zeitalter ist zwar geschafft! Dennoch muss das Angebot noch benutzerfreundlicher und web 2.0-fähiger werden. Schön wäre es, wenn besonders e-video und e-musik direkt auf der Online Bibliothek angeschaut werden könnten. Das vorherige Herunterladen von über 500 MB für ein Video ist nun wirklich nicht mehr zeitgemäss. Immerhin lässt sich vor dem eigentlichen Download eine Vorschau als Streaming-Video ansehen. Trotzdem fehlen mir all jene inzwischen vertrauten und liebgewonnen Funktionen aus Social Software Anwendungen. Ein mögliches Vorbild für die Digitale Bibliothek 2.0 könnte beispielsweise YouTeach (http://video.youteach.de/index.php ) bieten. Natürlich ist mir bewusst, dass die digitale Bibliothek primär das Problem mit den Urheberrechten lösen musste. Die digitale Biliothek St.Gallen ist eindeutig ein erster gelungener Schritt im Web 1.o. Der erhoffte und notwendige Sprung in Zeitalter von Web 2.o und somit in die Welt der Jugendlichen steht noch aus!

Blogs in Education

Frank Calberg zählt in seiner Präsentation "11 advantages of using a blog for teaching" auf:


Tipp: Mandy Schiefner

Abschluss des Lernateliers zum Thema Wasser

An fünf Samstagmorgen konnten interessierte SchülerInnen der Region Rorschach freiwillig am Lernatelier zum Thema Wasser teilnehmen. Das Lernatelier wurde von Studierenden der Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Gallen, Studiengang Kindergarten / Primarschulstufe, organisiert und durchgeführt. Bei der Arbeit mit den Kindern orientierten sich die zukünftigen Junglehrerinnen am Enrichment-Modell. Damit die Lernenden ihre Resulate einem grösserem Publikum - den Eltern, Geschwistern, SchulkollegInnen, ... - zeigen können, erhielt jede SchülerInnen-Gruppe ein eigenes E-Portfolio-Blog. Zudem sollten die Kinder auf dem E-Portfolio ihre Lerneindrücke festhalten. Nachstehend einige Screenshots einzelner E-Portfolios:

lernatelier3

lernatelier1

lernatelier2


Auch die Studierenden hielten ihre Reflexionen in einem E-Portfolio fest. Begleitet wurde das Lernatelier von Frau Marion Rogalla, Dozentin an der Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Gallen.

Hier noch die Internetadressen zu den E-Portfolios, die zum Einsatz kamen:
- http://frosch.eportfolio4kids.kaywa.ch
- http://seegras.eportfolio4kids.kaywa.ch
- http://forelle.eportfolio4kids.kaywa.ch
- http://qualle.eportfolio4kids.kaywa.ch
- http://regentropfen.eportfolio4kids.kaywa.ch
- http://schneeflocke.eportfolio4kids.kaywa.ch
- http://nemo.eportfolio4kids.kaywa.ch (Reflexions-E-Portfolio der Studierenden)

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