Web 2.0 - hä?

Der PCtipp-Newsletter vom Donnerstag, 28. Februar 2008 berichtet über eine Online-Umfrage, welche unter 400 SchweizerInnen zum Thema Web 2.0 durchgeführt wurde. Anscheinend sind die Schweizer Internetnutzer/innen bezüglich Web 2.0 ziemlich versiert und probierfreudig. Oder könnte das positive Resultat auch dadurch entstanden sein, dass primär Web 2.0-User an dieser Online-Umfrage teilnahmen bzw. überhaupt Interesse hierfür zeigten?!


Während viele ausländische Medien lamentieren, dass die Mehrheit von Web 2.0 und den dazugehörigen Begriffen null Ahnung hat, zeigen sich die Schweizer sehr versiert und probierfreudig.

400 Personen (davon 75 Prozent Männer) nahmen an einer freiwilligen Online-Umfrage teil. Dabei hatte jeder den Begriff Web 2.0 schon zumindes einmal gehört. Bekannt wurde den Umfrage-Teilnehmern das Wort durch klassische Medien wie Fernsehen und Print. Vor allem werden mit Web 2.0 Blogs und soziale Netzwerke assoziiert.

Weitere Studienergebnisse waren, dass beinah alle der Teilnehmer das Internet täglich zur Informationsbeschaffung heranziehen, knapp weniger als die Hälfte hat einen RSS-Feed abonniert.

Mehr als 25 Prozent der Befragten liest täglich in einem Blog, 28 Prozent betrachten täglich Online-Videos und Podcasts werden von 12 Prozent konsumiert.

Durchgeführt wurde die Umfrage wurde von konsumfreu(.)de, styropor.digital und web2com AG.

Bloggen für BerufsberaterInnen und DokumentalistInnen

Heute führte ich einen Kurs zum Thema Bloggen für BerufsberaterInnen und DokumentalistInnen aus dem Kanton St.Gallen durch. Als Blog-Tool habe ich erstmals in einer Weiterbildung Blogger von Google verwendet. Mein persönliches Ziel war es während diesem tägigen Einführungskurs die Teilnehmenden nicht mit Powerpoint zu langweilen. Passend zum Thema sind das Kursprogramm und alle Kursinhalte auf dem Kurs-Blog http://careers-officer-blog.blogspot.com zu finden.

Kurs-Blog

Quelle: http://careers-officer-blog.blogspot.com

"Dumme" Studie: Zuviel Medienkonsum macht dumm

Der heutige PCtipp-Newsletter verbreitet gerade die Nachricht, dass laut einer neuen deutschen Studie ein Zusammenhang zwischen Medienkonsum und PISA-Ergebnis bestehe: Zuviel Konsum zu früh macht dumm:

Das Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) vergleicht in einer Studie den Medienkonsum von Jugendlichen mit den Ergebnissen der letzten PISA-Studien. Die Schlussfolgerung der Forscher lautet: Der Medienkonsum beeinträchtigt die schulischen Leistungen. PISA-Verlierer hätten schon als Viertklässler die erheblich grössere Ausstattung im Kinderzimmer gehabt als die erfolgreichere Vergleichsgruppe. Je mehr Zeit sie damit verbringen und je brutaler die Inhalte sind, desto schlechter fallen die Schulnoten aus.

Leider fehlen weitere Angaben zur oben genannten Studie. Die monokausale Aussage "Zuviel Konsum zu früh macht dumm" erinnert mich jedoch stark an Manfred Spitzers Aussagen, der als Forscher immer wieder geflissentlich Kausalität und Kohärenz für seine Zwecke verwechselt.

Zu klären wären wohl zuerst folgende Punkte:
Welcher Medienkonsum: Fernsehen, PC, Computerspiele, Mobiltelefon, Bücher, etc. ;-) ist überhaupt gemeint? Wie viel Medienkonsum pro Tag mit welchen Bildschirmmedien? Wie alt sind die getesteten Kinder? Wie gross ist die untersuchte Zielgruppe und Vergleichsgruppe? Was sind brutale Medieninhalte und wie hängt dies mit schulischen Leistung zusammen? Wurde das soziale Umfeld miteinbezogen? usw.

[video] To Blog or not to Blog, that is the question?

Natürlich stellt sich für mich als Blogger von gleich 3 Blogs (bodensee edublog, mobileatschool blog, e-portfolio blog) diese Frage nicht wirklich!

Vielen Dank an Martin vom E-Learning-Blog, der wieder mal eine echte Trouvaille gefunden hat. Das nachstehende Video werde ich mit Sicherheit für die Blog-Weiterbildung verwenden, welche in gut 10 Tagen ansteht; die ich aber leider noch nicht vorbereitet habe :-(


Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=WczaqwhyYvk

Online-Hörtest als Kinder- und Jugendschutz

Die Fähigkeit hohe Töne hören zu können, nimmt mit dem Alter gut messbar ab. Diesen Umstand nutzen die Entwickler von Soundcheck, um eine Online-Altersverifikation im Internet zu ermöglichen. Soundcheck ist also nicht einfach ein simpler Hörtest, sondern soll primär als Kinder- und Jugendschutz im Internet zum Einsatz kommen. Folgende Einsatzszenarien wären möglich:

A) Minderjährigen den Zugang zu Adult-Content zu verweigern.
B) Und umgekehrt Erwachsenen den Zugang zu Kinder- und Jugend-Communities zu verweigern.

Soundcheck

Quelle: http://www.soundcheck.net.tc/

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Mein Lieblingsort - mit dem Handy unterwegs fürs E-Portfolio

Seit gut einem Jahr führen die Primarschüler/innen der Projektschule Im.Puls an der PHSG Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Galen (CH) ein persönliches E-Portfolio (Talentportfolio) und sammeln darin für sie wichtige Artefakte.

Am Montag starteten die Kids ausgerüstet mit einem Mobiltelefon (Handy) eine Erkundungstour rund ums Hochschulgebäude Mariaberg. Der Auftrag lautete von den schönsten Plätzen Fotos mit der Handykamera zu machen und dann ein ausgewähltes Foto noch vor Ort via MMS auf dem eigenen E-Portfolio zu publizieren.

Erkungstour1

Zurück im Schulzimmer mussten die Schüler/innen dann das eigene E-Portfolio aufstarten und einen passenden Titel und Text zum publizierten Foto schreiben. Diese Erkundungstour diente als Vorbereitung für das bevorstehende Thema "Mein Lieblingsort". Während dieser Übung wurde die Medienkompetenz im Umgang mit dem Mobiltelefon (Fotos machen, Fotos via MMS auf dem E-Portfolio publizieren) eingeübt. Die Kids hatten keinerlei Probleme die Aufgabe zu erledigen. Während den nächsten 2-3 Wochen müssen nun die Schüler/innen selbständig von ihrem Lieblingsorten der Stadt Rorschach mehrere Beiträge auf dem E-Portfolio publizieren.

Erkundungstour2

Das Mobile-Blogging wird von unserem E-Portfolio-System (Konvergenz-Blog der Firma Kaywa) unterstützt und ermöglich den Schüler/innen auch ausserhalb des Schulzimmers Fotos (Texte und Videos) auf dem eigenen E-Portfolio zu publizieren. Der Zugang zu den E-Portfolios der Schüler/innen ist aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes gegen aussem mit einem Passwort geschützt.

Nachstehend einige Ergebnisse:

Erkundungstour3

Erkundungstour4

Erkundungstour5

Erkundungstour6

Erkundungstour7

[video]: Wenn Internetseiten Menschen wären

Das nachstehende Video zeigt, wie es zu und her gehen könnte, wenn die bekanntesten Webseiten der Welt (Google, MySpace, eBay, Wikipedia & Co) Menschen wären und sich auf einer Party treffen würden:


Quelle: http://www.liveleak.com/view?i=035_1200618707

Büchersterben - der gedruckte Brockhaus hat ausgedient

Das klassische, gedruckte Nachschlagewerk Brockhaus hat ausgedient und wird in Zukunft nicht mehr produziert.

Brockhaus

Unter www.brockhaus.de soll ab Mitte April die komplette, multimedialen Brockhaus Enzyklopädie frei zugänglich sein. Die Aufgabe der Print-Version sei eine Folge des massiv eingebrochenen Geschäfts im laufenden Jahr. Die Generation unter 30 würde fast nur mehr im Netz leben, so die Begründung. Die Online-Redaktion hat sich für den Brockhaus einige ambitiöse Ziele gesetzt: Rund 300.000 Stichwörter, tagesaktuelle und medienrelevante Themen und das Einfliessen von Inhalten der Brockhaus-Themenlexika, kombiniert mit multimedialen Funktionen und Inhalten der digitalen Brockhaus-Version (Audio, Videosequenzen und Bilder, Diagramme, Karten). Zudem sei später eine mp3-Vorlese- und Downloadfunktion geplant.

Online Brockhaus

Quelle: PCtipp-Newsletter vom 12. Februar 2008.


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Quelle: Tomorrow 2/2008.


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Sprachrohr ohne Ende

Adrian Albisser, Journalist bei der Zeitschrift Bildung Schweiz 2/2008 vom LCH - Dachverband Schweizer Lehrerinnen und Lehrer, hat einen sehr lesenswerten Beitrag zum Thema Sprachen und das Internet in der Rubrick Bildungsnetz verfasst: "Die UNESCO widmet das Jahr 2008 den Sprachen. Da hat das Internet ein Wörtchen mitzureden, zum Beispiel wenn's um gutes Deutsch geht.

Der Artikel bietet zudem eine Fülle von nützlichen Internet-Links zum Thema Deutsche Sprache:
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