Merry Christmas, God Jul and 圣诞快乐 - Google Talk mit Dolmetscherfunktion

Den Menschen in 24 Sprachen "Fröhliche Weihnachten" wünschen! Das ist nun mit dem Übersetzungsdienst in Google Talk in Form eines eigenen Dolmetsch-Bots möglich. Dieser Dolmetscher muss in die Kontaktliste aufgenommen werden und kann dann als Übersetzer eingesetzt werden. Wer Deutsches ins Englische übersetzen möchte, nutzt folgenden Bot: de2en@bot.talk.google.com. Umgekehrt, also vom Englischen ins Deutsche: en2de@bot.talk.google.com. Von Deutsch ins Französische: de2fr@bot.talk.google.com und von Französisch ins Deutsche: fr2de@bot.talk.google.com.

Google Talk boot

Folgende Übersetzungen stehen zur Verfügung:
"[from language]2[to language]@bot.talk.google.com", and the supported language pairs are: ar2en, de2en, de2fr, el2en, en2ar, en2de, en2el, en2es, en2fr, en2it, en2ja, en2ko, en2nl, en2ru, en2zh, es2en, fr2de, fr2en, it2en, ja2en, ko2en, nl2en, ru2en, zh2en.

Web 2.0 fördert Lernmotivation

Im aktuellen Newsletter E-Learning des Learning Center der Universität St. Gallen von Prof. Dr. Andrea Back lese ich gerade erfreuliche folgende Mitteilung:

Web 2.0 fördert Lernmotivation
Der Pilotversuch an neun österreichischen Hauptschulen belegte die positiven Effekte neuer Technologien auf Motivation und Medienkompetenz der Schüler. Am breiten Einsatz muss aber noch gefeilt werden.

Das im Juni diesen Jahres gestartete E-Learning-Projekt der Telekom Austria und des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur liefert nun erste Ergebnisse. An neun österreichischen Hauptschulen haben Schüler und Lehrer Technologien wie Social Software, Wikiwebs und Weblogs eingesetzt, um ihr Wissen virtuell teilen zu können. Die beteiligten Schulen ziehen ein halbes Jahr danach positive Bilanz.

"Die Schüler hatten grosse Freude daran, im Team an einer gemeinsamen Aufgabe zu arbeiten. Der Einsatz von Web 2.0 führte so zu einer höheren Lernmotivation und letztendlich zu einem grösseren Lernerfolg", zieht Ingrid Paus-Hasebrink, Leiterin der Abteilung für Audiovisuelle Kommunikation am Fachbereich Kommunikationswissenschaft der Universität Salzburg, Resümee. Die Mehrzahl der Schüler würde das Projekt Web-2.0-Klasse besser bewerten als Schule im Allgemeinen. Laut den beteiligten Lehrern habe sich auch die Medienkompetenz der Schüler gestärkt. So könnten sie nun die Qualität von Informationen besser beurteilen und Gefahren besser einschätzen.

Laut Paus-Hasebrink müsse noch viel geschehen, damit Web 2.0 fest im Lehrplan verankert werden könne. Die beteiligten Lehrer wünschen sich eine Änderung der Unterrichtsstruktur, die mehr Freiräume für projektorientiertes Arbeiten lässt. Zudem müsse es möglich werden, Projekte nicht mehr als Einzelperson, sondern in einem interdisziplinären Lehrerteam durchführen zu können. Nicht zuletzt müsse der Umgang mit neuen Technologien auch in der Lehrerausbildung berücksichtigt werden.

Die Ergebnisse des Pilotprojektes können auf http://web20klasse.at begutachtet werden. Zum Thema "Die Nationalparks Österreichs" haben die Schüler individuelle Fragestellungen untersucht und die Ergebnisse im zentralen Wiki im Internet veröffentlicht. Begleitend dazu führten die Lehrer ein Forschungstagebuch.

(Quelle: http://www.telekom-presse.at)

Videoportal für Unterrichtsvideos

Update (22.10.2010): Das Videoportal wird weitergeführt unter www.unterrichtsvideos.ch

unterrichtsvideos.ch


Auf dem Videoportal des Lehrstuhls Pädagogische Psychologie und Didaktik des Pädagogischen Instituts der Universität Zürich finden sich zahlreiche Unterrichtsvideos.

Die Unterrichtsvideos, welche im Rahmen der schweizerisch-internationalen Videostudie, der schweizerisch-deutschen Videostudie und des Projekts "Geschichte und Politik im Unterricht" entstanden sind, lassen sich hervorragend für die Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen nutzen. Für die meisten Unterrichtsvideos stehen ergänzend zum Video eine Lektionsübersicht (Steckbrief, Lektionsbeschreibung), das Transkript (schriftliche Übertragung des Unterrichtsgesprächs) sowie die verwendeten Unterrichtsmaterialien zur Verfügung. Die Videos lassen sich zudem in die universitäre Lernplattform OLAT einzubinden, um den Unterricht im Diskussionsforum online kommentieren und diskutieren zu können.

Test-Video

{movieViewer:url=rtsp://hollywood.unizh.ch/~paed/reusser/HK_001_0.mov|displayduration=00:34:33}HK-001-0{movieViewer}

EduCamp2008 - A BarCamp for E-Learning and Corporate Learning

Vom 18. bis 20. April 2008 findet an der Technischen Universität Ilmenau in Thüringen das erste deutsche EduCamp zum Thema "Lehren und Lernen 2.0" statt. Erwartet werden Knowledge-Worker, Wissenschaftler, Entscheider und Agenturen, die sich mit innovativen Formen, Formaten, Technologien, Strategien etc. des mediengestützen Lernens auseinandersetzen. Die Organisatoren haben eine attraktive Social Web-Plattform aufgeschaltet, die es den Teilnehmenden am EduCamp 2008 erlaubt, vorher miteinander virtuell in Kontakt zu treten und Themenvorschläge fürs Programm einzubringen. Wirklich eine sehr innovative Form, die dem Bedürfnis dieser Zielgruppe sicherlich entgegen kommt. Ich bin gespannt, was das EduCamp 2008 bringen wird!

EduCamp2008

Quelle: http://educamp2008.mixxt.de/

Minipodium.ch - und noch eine Videoplattform für die Schule

Mir scheint, dass wir zur Zeit an einer gewaltigen Inflation an neuen Web 2.0-Plattformen für den Bildungsbereich leiden! Vor kurzem hat nun auch das BIAS, Beratungsstelle für Medienpädagogik und Informatik, der Fachhochschule Nordwestschweiz minipodium.ch - Videoplattform für Filme der Schülerinnen und Schüler aufgeschaltet. Lobenswert ist sicherlich, dass mit dieser neuen Videoplattform auch Hilfestellungen für die Produktion, Ansprechpersonen für Probleme, einige zusätzliche Funktionen für eine effiziente Übersicht über die Videos und etwas später auch didaktische Unterrichtshilfen und Ideen angeboten werden sollen. Trotzdem, wäre es nicht sinnvoller, man würde sich auf den grossen internationalen Videoportalen wie YouTube oder TeacherTube einen Kanal einrichten und dort den Bestand an wertvollen Filmbeiträgen für das deutschsprachige Zielpublikum erhöhen?!

minipodium.ch
Quelle: http://www.minipodium.ch

Willkommen auf www.minipodium.ch
Die Videoplattform für Filme der Schülerinnen und Schüler regt einerseits die Kreativität und andrerseits die Diskussion über das Filmen und Publizieren im Internet an. Kurze Filme bis zu einer Länge von zwei Minuten werden von Schülerinnen und Schülern realisiert, von ihnen ausgewählt und auf www.minipodium.ch hochgeladen.


YouTeach! - Social Web Plattformen buhlen um Lehrerinnen und Lehrer

Soeben habe ich die Social Web Plattform YouTeach! - Du bist der Lehrer entdeckt:

YouTeach
Quelle: http://video.youteach.de/index.php

Mit dem Slogan "Klasse statt Masse, das sind wir!" wirbt YouTeach! um primär deutschsprachige Lehrerinnen und Lehrer, die hier Ihre Medien mit Gleichgesinnten tauschen sollen. Im Gegensatz zu YouTube und TeacherTube bietet YouTeach! nicht nur Videos zum Tausch, sondern gleich die ganze Medienpalette: Video, Ton, Bild, Docs. Verfügbare Datei-Formate sind: avi wmv mov mpg mpe mpeg 3gp flv mp4 m4v (Video), mp3 (Ton); jpg gif png (Bild) sowie pdf txt xls doc xlsx docx (Doc's). Maximale Dateigrösse: 100 MB. Rechtlich geschütztes oder anstössiges Material ist nicht erlaubt. Zudem können den hochgeladenen Medien frei wählbare Tags oder vorgegebene Kategorien zugeordnet werden. Auch bietet YouTeach! den Nutzer/innen Pinnwand, Forum und Blog für den Infotausch.

Das YouTeach! noch eine sehr junge Social Web Plattform ist, zeigt die Anzahl verfügbarer Medien: 351 Video, 43 Ton, 21 Bilder, 6 Doc's; bei 43 BenutzerInnen (Stand 3.11.2007). Ich bin allerdings sehr kritisch, ob es YouTeach! gelingen sich zu etablieren! Bislang konnte YouTeach! das Chemieunternehmen BASF gewinnen, das nun auf diesem Medienportal seine Podcasts präsentiert. Entscheidend wird sein, ob es den Betreibern von YouTeach! in den nächsten Monaten gelingt, weitere namhafte Partnerschaften mit Bildungsinstitutionen und Firmen einzugehen. Ansonsten sehe ich wenig Zukunft!

Gratis Internetzugang für Studierende an Schweizer Hochschulen

Seit dieser Woche haben Studierende von neun Hochschulen an über 2'000 öffentlichen Plätzen kostenlosen Internetzugang in der ganzen Schweiz. Den gratis Internetzugang an den sogenannten ''Hotspots'' ermöglicht die Stiftung Switch. Um Zugang zum Uninetz zu erhalten, müssen sich die Studierenden natürlich an einem Ort mit Funkverbindung befinden und auf dem Notebook die VPN-Software installiert haben. Zudem muss die entsprechende Hochschule dem Projekt SWITCH PWLAN Hochschulen angeschlossen sein. Bis Ende 2008 soll das Angebot an allen Hochschulen der Schweiz ausgebaut werden. Mit dem kostenlosen Internetzugang auf dem PHSG-Campus, dem kostenlosen Netz in der Stadt St.Gallen und neu mit dem gratis Internetzugang von Switch werden die Studierenden der Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Gallens (PHSG) nun praktisch überall Zugang zum Internet haben. Zumindest können die Studierenden dann an vielen wichtigen Aufenthaltsorten surfen; ob sie dort dann auch studieren und arbeiten, bleibt abzuwarten. Jedenfalls wird der nahezu jederzeit und überall verfügbare Zugang zum Internet dessen Nutzung - hoffentlich positiv fürs Studium - nochmals massiv intensivieren!

Quelle: Switch-News vom 26.11.2007.