21st Century Portfolios

Bei Helen Barrett habe ich nachstehend Abbildung zum Portfolio des 21. Jahrhunderts gefunden, das selbstverständlich ein elektronische Portfolio (E-Portfolio) ist.

21st Century Portfolio

Quelle: http://electronicportfolios.org/blog/2007/10/21st-century-portfolios.html

Helen Barrett hat diese Abbildung deshalb gestaltet, weil Sie die Beziehungen zwischen den neuen ISTE NETS standards, content standards, and effective assessment, teaching and learning zeigen möchte.

5. Tag in Katowice (Polen): Rückreise in die Schweiz

Nach vier tollen und erlebnisreichen Tagen in Polen treten wir heute nun die Rückreise in die Schweiz an. Welche Eindrücke sind mir besonders geblieben?!

Zum einen sind dies sicherlich die Eindrücke vom Land Polen und im Speziellen der Besuch im KL Auschwitz, der mich sprachlos und traurig stimmte. Von der Konferenz ecoMEDIA Europe zum Thema "Lifelong Learning - ePortfolios an Open content" hat mich am meisten der belgische Beitrag "The web 2.0: relation between quality an open content" von Valère Awouters inspiriert!
Katowice 22
Silesian University of Katowice: Wo ist nur die Steckdose im Hörsaal für mein Tablet-PC; es gibt genau eine :-)

Unvergesslich bleibt auch die Erfahrung, wie die Vertreter der über 20 Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) in diesem Comenius III Projekt stets das gemeinsame Ziel einer Einheit vorleben, ja gar zelebrieren bzw. besingen (siehe Lied unten). Trotz der riesigen Unterschiede, die zwischen den einzelnen EU-Ländern vorherrschen; dies gilt natürlich ganz besonders für die enormen Unterschiede im ICT-Bereich an den Schulen der einzelnen Mitgliedstaaten. Zum ersten Mal habe ich auch erfahren, was es heisst, nicht zu dieser Europäischen Gemeinschaft zu gehören. Nicht etwa, dass wir zwei schweizer ExotInnen in diesem europäischen Umfeld von den EU-KollegInnen gemieden worden wären. Genau das Gegenteil war der Fall - wir haben vom obersten Comenius-Vertreter sowie vom ecoMEDIA-europe Projektleiter eine herzliche Einladung für nächstes Jahr an die Konferenz nach Riga erhalten! Nur sind wir aber leider als NICHT EU-Land trotz hohem Interesse zahlreicher EU-Länder an unsere E-Portfolio Projekt kein wählbarer Partner für ein gemeinsames Comenius III Projekt. Sehr gerne hätten wir beispielsweise mit Valère Awouters aus Belgien ein gemeinsames E-Portfolio-Projekt gestartet!

Comenius III Song
When we'll meet together in Autumn
We'll be laughing and singing for joy
Widely smiling and feeling happy
We'll be breezy an eager to learn

Let's go again and remember the rainbow
'Cause we're missing the beauty of Sun
Slowly walking with our teachers
We are telling them about holiday time

When we meet together at the Project
We are laughing and smiling at friends
We are breaking the border of fear
We are building the Comenius plan

Let's go again looking towards the rainbow
'Cause the future belongs to the peace
We are telling the partners of Europe
That they have to forever join in.

Composed by teachers and pupils of private school in Poland / Dabrowa Gornicza
http://www.serceszkole.iq.pl

4. Tag in Katowice (Polen): Ausflug ins KL Auschwitz

Während meinem Geschichtsstudium hatte ich mich mehrfach intensiv mit dem Nationalsozialismus und dem Völkermord in Auschwitz auseinandergesetzt. Auch später als Geschichtslehrer an der Kantonsschule am Brühl St.Gallen habe ich mit meinen SchülerInnen immer wieder das Thema "Genozid" behandelt. Allerdings nicht "nur" jener an den Juden, sondern Völkermorde von der Antike bis heute. Noch nie habe ich bis heute aber ein Konzentrationslager (KL) wie jenes in Auschwitz besucht, das zugleich als das grösste Massen-Vernichtungslager mit rund 1.2 Millionen ermordeter Menschen in die Geschichte eingegangen ist.

Auschwitz kann man einfach nicht beschreiben - mir fehlen die Worte! Daher lasse ich Bilder und meine Gefühle sprechen - ich bin unendlich traurig!



Auschwitz 1

Auschwitz 2

Auschwitz 3

Alle weiteren Fotos zum KL Auschwitz finden sich im Picasa Webalbum unter http://picasaweb.google.ch/hofmannboos/KZAuschwitz
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3. Tag in Katowice (Polen): Zweiter Konferenztag

Der zweite Tag der Konferenz "Lifelong Learning - ePortfolios an Open content" war dem Thema "Open Content" gewidmet. Erwähnen möchte ich zum einen das Referat Open Learn: giving away 5'400 hours of Open University UK content von Nial Sclater, Open University Virtual Learning Environment Programm (UK). Die Open University UK, welche ihre Inhalt kostenlos frei zugänglich macht - mit der zusätzlichen Option die Inhalt wiederum auch für eigene Zwecke anzupassen - hat realisiert, dass es nicht genügt, einfach nur Open Content zur Verfügung zu stellen. Für die Lernenden seien Accreditation, Assessment, Schedule, Tutor support und Learning Community ebenso zentral. Die Die Open University UK, seit zwei Jahren auf dem Markt, hat von der Firma Hewlett-Packard den schönen Betrag von $ 10 Mio als Startkapital erhalten, was zumindest die Wichtigkeit des Themas "Open Content" für die Wirtschaft unterstreicht. Welche guten und schlechten Absichten stecken wohl dahinter?!


Den sicherlich ertragreichsten Kongressbeitrag von heute hat der Belgier Valère Awouters zum Thema The web 2.0: relation between quality an open content gehalten. Besonders eindrücklich hat Valère Awouters deutlich gemacht, wo die drei zentralen Probleme bezüglich Web 2.0 liegen: Ownership: e.g. slideshare; Quality (control), e.g. wikipedia und Changing into new didactical approaches:
A new didactical approach
  • Learning to evaluate information resources: Compare online with offline ressources.

  • From an objectivist view on learning into a social-constructivist one.

  • Students start on a "work an learn" scheme from the very first semester they start in teacher training at university
Die belgische Lehrerbildungsstätte Katholieke Hogeschool Limburg (KHL), an der Valère Awouters als Dozent unterrichtet, versucht nach dem PAUZE-Modell zu leben: Personlijk (Individual), Authenthiek (Authentic), Zelfstandig (independent) und Emancipatorisch (Empowerment). Konkret heisst dies, dass dort zukünftige LehrerInnen nach dem folgenden Drei-Phasen-Modell ausgebildet werden. Andrea und ich sind uns einig, dass dieses didaktische Setting, dass die vielverbreiteten konstruktivistischen Annahmen durch notwendige und effektive(re) instruktionale Lerndesigns ergänzt und damit sehr gut zu unserer E-Portfolio Strategie passen würde.

Three-phase learning approach
  • 1st phase: objectives an learning materials are given by lectures.

  • 2nd phase: objectives are given an learning materials are the responsability of the students.

  • 3rd phase: students formulate their own objectives an search appropriate learning materials.
Valère Awouters beendet seinen Vortrag mit der nachstehenden Schlussfolgerung:
The use of open content in education demands a great effort as well from the students as teachers/lectures. An appropriate didactical approach that opens possibilities for integreting open content seems necessary.
Weil mich Valère Awouters Aussagen beeindruckten, habe ich etwas zu seiner Person recherchiert: Er ist mit Jan Schuer Autor des Buchs Digitale didactiek - De elektronische leeromgeving als krachtig hulpmiddel bij competentieleren; wirklich schade, dass ich kein Belgisch kann! Im Tagungsband zur EDEN 2006 Annual Conference: E-Competencies for Life, Employment and Innovation fand ich nochmals seinen didaktischen Ansatz zu E-Portfolios:
PPDP and E-Portfolio, Instruments for Life-Long Learning: When, What & How in Regular Education? (Katja Bongaerts, Valère Awouters)
Die Entwicklung von e-Competences für ein lebenslanges Lernen erfordert einen neuen Zugang zum Lernen sowie eine neue Haltung von Seiten der Studierenden wie auch der Lehrenden. ePortfolios und PPDPs (Personal and Professional Development Plan) sind hilfreiche Instrumente. Dabei sollen PPDPs den Studierenden helfen, über sich selber zu reflektieren und darüber, was sie erreichen wollen. In ePortfolios wird festgehalten, was gelernt wurde; sie dienen zudem auch als Prüfungsinstrumente. Die Einführung einer Innovation kostet jedoch Zeit: sowohl den technischen als auch den pädagogischen Aspekten muss Rechnung getragen werden. Ferner müssen sämtliche Institutionen, mit welchen die Lernenden in Kontakt stehen, involviert werden. So sind ePortfolios nicht nur Instrumente sondern werden zu einer Lern-Strategie.
(vgl. Tagungsband, pp 224-227)

Zurück bleibt für mich nun noch die Frage:
Wie kommen wir zum PPDPs (Personal and Professional Development Plan), passend zu unserem E-Portfolio-Projekt an der Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Gallen?!


Besuch einer polnischen Messe am Samstagabend:
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2. Tag in Katowice (Polen): Erster Konferenztag

Unser 2. Tag in Katowice (Polen) startete mit einer Eröffnungsfeier im Schlesischen Parlament (Silesian Parliament): Im Parlamentssaal wurde zuerst die polnische Nationalhymne gespielt, danach beglückte uns die schlesische politische Prominenz mit zahlreichen Grussworten. Nach dem offiziellen Teil folgte schliesslich eine tolle folkloristische Tanzvorführung einer Schulklasse und zum Abschied gaben drei junge polnische SängerInnen englischsprachige Lieder zum Besten. Dieser herzliche Empfang im polnischen Parlament ist keineswegs selbstverständlich; zumal derzeit das Verhältnis wegen dem Wahlkampf in Polen zwischen der Europäischen Union und Polen etwas gespannt ist.

Die eigentliche Konferenz von EcoMedia Europe Lifelong Learning - ePortfolios an Open content startete dann wohl im modernsten Gebäude der Schlesischen Universität von Katowice. Leider brachte der erste Konferenz-Tag für mich nur wenig Neues bezüglich dem Einsatz von E-Portfolios. Erwähnenswert ist sicherlich das Einstiegsreferat The very short History of ePortfolio in the EU von Erwin Bratengeyer (AT), dem verantwortlicher Programmleiter der Konferenz. Eher enttäuschend hingegen war der Beitrag Digital Portfolios as a Window into the Learners' Mind: Multiple Intelligences, Multi-Media & Multiple Assessments von Evangeline H. Stefanakis von der Bosten University (USA). Die Begriffe "Digital Portfolio" und "E-Portfolio" sind anscheinend nicht synonym zu verwenden: So zeigte uns die Assistenzprofessorin Stefanakis zahlreiche "Digital Portfolio" von Lernenden - bestehend aus eingescannten handschriftlich ausgefüllten Dokumenten -, die nicht viel mehr als ein Datenspeicher für Papier-Portfolios auf CD-ROM darstellten. Des Weiteren zeigte sie uns einfache Powerpoint-Präsentationen von bostener Kindern, die in den Slides Apekte zu Ihrer Person und einzelnen Lerninhalten festhielten; sicherlich die einfachste Stufe eines "Digital Portfolios". Neben Ruben Jans (BE) Referat Digital Portfolio: a strategy for Teachers professional development vermochte auch der Beitrag von Primoz Trcek (SI) Cross-curricular integration using the web diary (blog) zu überzeugen. Ein echter "Knaller" hingegen war der Kongressbeitrag Implementation of e-portfolio in the first academic year at the university of teacher education St.Gallen (phsg, Switzerland). Two empirical Studies von Andrea Christen. Die Vermutung liegt nahe, dass ich hier wohl nicht ganz unbefangen bin. Jedoch zeigt die hohe Aufmerksamkeit der KongressteilnehmerInnen deutlich - es herrschte neben der klaren Stimme von Andrea absolute Stille im Hörsaal -, dass das Referat auf sehr hohes Interesse stiess! Ein weiteres Indiz dafür, dass das Referat auf grosses Interess stiess ist, dass alle aufgelegten Papers wie warme "Weggli" weggingen. Schade, dass wir uns an keinen Comenius III Projekten zu E-Portfolios beteiligen können, da wir als Schweiz ja bekanntlich nicht in der Europäischen Union (EU) sind, so jedenfalls äusserte sich nach dem ersten Kongress-Tag Jean-Michel Boullier, Head of the Comenius Sector. Den Abschluss bildete ein tolles Konferenz-Banquet mit polnischer Live-Musik und vielen tanzenden KongressteilnehmerInnen.

Wie gestern folgt auch heute eine Fotoserie mit einigen persönlichen Eindrücken vom Tag:

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Aussicht vom Hotelzimmer.

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Silesian Parliament (1): Rednerpult im Parlamentssaal


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Silesian Parliament (2): Parlamentssal


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Silesian Parliament (3): Kuppeldach

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Silesian Parliament (4): Wandelhalle

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Silesian Parliament (5): Aufführung einer polnischen Tanzgruppe

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Silesian Parliament (6): Begeisterte KongresssteilnehmerInnen


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Silesian Parliament (7): Music-Star von Schlesien?

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Silesian Parliament (8): Kurze Visite auf dem Parlaments-WC


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University of Silesian (1): Mensa


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University of Silesian (2): Konferenzbeginn


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University of Silesian (3): Andrea am Rednerpult


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University of Silesian (4): Andrea erklärt die Zusammenhänge


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Conference Banquet: Nach der Arbeit die wohlverdiente Ruhe.

1. Tag in Katowice (Polen): Anreisetag

Nach einer mehrstündigen Flugreise mit Zwischenstopp in Düsseldorf sind Andrea und ich nun endlich am Flughafen in Katowice (Polen) angekommen. Nach einer stündigen Busfahrt ins Zentrum von Katowice haben wir unser Hotel Novotel erreicht und einen ersten Tripp in die City unternommen. Natürlich durfte auch eine Visite in einer der 23 Universitäten und Hochschulen mit rund 80'000 Studierenden von Katowice nicht fehlen. Mit Spannung erwarten wir nun den Beginn der morgigen Konferenz "Lifelong Learning - E-portfolios and Open Content". Da ich zum ersten Mal in Polen bin, möchte ich hier auch einige persönliche Bildeindrücke publizieren:

Katowice 1
Andrea beim Warten auf den Bus vor dem Flughafen Katowice.


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Bezaubernde Umgebung in der Nähe unseres Hotels Novotel ;-)


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Visite im Computerraum der Silesian University of Katowice.


Katowice 4
Übergrosse Werbung an den Hausfassaden von Katowice.

Google Spezialseite zu Goethe

Die Google Spezialseite zu Goethe ist bestimmt für alle Goethe-Freunde eine schöne Bereicherung! Besonders gefällt mir, dass mit Hilfe von Google Maps die wichtigsten Stationen in Johann Wolfgang von Goethes Leben sowie seine Italienreise (1786-1788) erkundet werden können.

Googles Goethe

Quelle: http://www.google.de/googlebooks/goethe/index.html


Eine spezielle Google-Seite rund um Johann Wolfgang von Goethe bietet Zugriff auf seine Werke und einige Zusatzfunktionen.

Anlässlich der Frankfurter Buchmesse hat Google eine Spezialseite zum Schriftsteller Goethe aufgeschaltet. In erster Linie wird die Buchsuche integriert, mit der die Werke durchsucht und auch als PDF heruntergeladen werden können. Der Google-Kartendienst zeigt Stationen aus Goethes Leben und den Verlauf der Italienreise mit entsprechenden Hintergrundinformationen. Wer eine angepasste Google-Webseite mit iGoogle benützt, kann dort für jeden Tag ein neues Goethe-Zitat automatisch einfügen lassen.

Quelle: PCtipp-Newsletter vom Donnerstag, 11. Oktober 2007.

Teilnahme am Kongress "Lifelong Learning - E-portfolios and Open Content" in Katowice (Polen)

Zusammen mit Andrea Christen, Wissenschaftliche Leiterin des Projekts E-Portfolio an der Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Gallen, werde ich an der Konferenz "Lifelong Learning - E-portfolios and Open Content" vom 12.-14. Oktober 2007 in Katowice (Polen) teilnehmen.

Nachfolgend unser Beitrag für die Konferenz:

Referat Katowice

Ich werde dann live von der Konferenz meine Eindrücke hier bloggen.

"Second Life" am ersten LEARNTEC Forum Schweiz

Heute nahm ich am ersten LEARNTEC Forum Schweiz "Nachhaltige Lernkultur als strategische Herausforderung" teil. Der Anlass war gut besucht und fand im Raiffeisenzentrum St.Gallen statt.

LEARNTEC Forum Schweiz

In ihrer Begrüssungsrede stellte Prof. Dr. Sabine Seufert, Uni St.Gallen (SCIL), die ersten Ergebnisse der Trendstudie 2007 vor. Dabei wurden Bildungsverantwortliche von 250 deutschen und schweizerischen Unternehmen zu ihrer Weiterbildungsstrategie befragt. Zu den erfagten Bereichen der Trendstudie gehören Organisation und Didaktik, aber auch Lernkultur, Bildungsökonomie sowie der Einsatz von Bildungs- und Wissensmanagementtechnologien. Die ersten Trends zeigen, dass die Bildungsverantwortliche voriwegend im Bereich Lernkultur grosses Potential für die Zukunft sehen. Für mich nicht verwunderlich ist auch der Befund, dass die Unternehmen den noch jungen Technologien wie Blogs, Wikis und Podcast eher geringe Bedeutung zumessen. Dies hängt sicherlich primär damit zusammen, dass viele Unternehmen noch stark mit der Implementation von Technologien aus der Web 1.0-Welt (Lernplattformen) beschäftigt sind.

Ein besonderer Genuss war es deshalb dem Vortrag von Philipp Felix, Verantwortlicher für E-Learning bei Manor AG, zu lauschen, der das Thema "Second Life" - betriebliches Lernen im Jahr 2010 aufgriff. Noch hat die Schweizer Firma Manor AG den Sprung nach "Second Life" nicht gewagt. Derzeit ist man aber bei Manor AG dabei, Szenarien für Verkaufstrainings in Second Life zu prüfen.
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