Gerüstet für qualitätsvolle E-Portfolioarbeit als offene/offenes Bildungsmethode und/-werkzeug?
Leider konnte ich am Interaktiven E-Portfolio ExpertInnen Forum, welches an der EduMedia Fachtagung „Offene Bildung im/mit dem Web 2.0!?!" stattfand, nicht teilnehmen. Dem Tagungsband entnehme ich die Aussage, dass der elektronischen Form der E-Portfolioarbeit der Durchbruch zu gelingen scheint?!
Ist dem wirklich so?! Bisher sind mir neben unseren ePortfolio-Projekten ePortfolio BSK. Portfolioarbeit mit einem ePortfolio auf einem Blog mit Studierenden im 1. Semester an der Pädagogischen Hochschule Rorschach und dem Projekt ePortfoli4Kids. Erprobung von ePortfolio in der Volksschule (Der Zugang ist aus Gründen des Persönlichkeitsschutz Passwort geschützt) nur vereinzelte Projekte bekannt, in denen wirklich mit ePortfolios gearbeitet wird.
E-Portfolio – Chancen und ZieleDer Einsatz von E-Portfolios gewinnt im Kontext des selbstverantworteten und lebensbegleitenden Lernens und der Erreichung der Lissabon Ziele bis 2010 im gesamten europäischen Bildungsbereich an großer Bedeutung. Der rasante Anstieg von E-Portfolios ist ein globales Phänomen. Ausgehend von den USA und Kanada lässt sich in Australien wie auch in Europa ein beträchtliches Engagement feststellen, wobei sowohl bildungspolitische Ziele einerseits als auch individuelle Interessen von Lernenden und Lehrenden andererseits zugrunde liegen. E-Portfolios sind mittlerweile zu einem zentralen Element in einigen nationalen E-Learning Strategien geworden, wie in Wales (UK), in Victoria (AU) oder in Minnesota (US). Die Vision „ePortfolios für alle EU-Bürger bis 2010“, die vom European Institute for E-Learning in Umsetzung begriffen ist, bringt dies deutlich zum Ausdruck. Der Mehrwert, den Portfolios durch die Dokumentation und die Reflexion von Lernprozessen zu leisten im Stande sind, ist bereits seit längerem bekannt. Doch erst in seiner elektronischen Form scheint der E-Portfolioarbeit der Durchbruch zu gelingen.
Quelle: Tagungsband EduMedia 2007.


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