Erfolgreiche 1. Ostschweizer Medientagung in Rorschach

Medientagung (4) 

Die 1. Ostschweizer Medientagung in Rorschach - durchgeführt von der FHS St.Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften (FHS), der Pädagogischen Hochschule Rorschach (PHR) und der Firma Namics - war gestern ein wirklich gelungener Anlass! Vielen Dank und herzliche Gratulation an das Organisationsteam Reto Eugster und Selina Ingold! Mehr als 100 TeilnehmerInnen hatten die Gelegenheit zum Thema "Mehr Internet, mehr Partizipation?" einen spannenden Nachmittag mit zahlreichen Medienexpertinnen und Medienexperten aus dem In- und Ausland zu verbringen.

Zu Beginn der Medientagung stellte Reto Eugster, Mitglied der Leitung des Instituts für Soziale Arbeit (FHS) - Reto führte als Moderator gekonnt mit viel Fachwissen und Humor durch die Medientagung - die jeweiligen ReferentInnen so vor, indem er deren Präsenz im Internet "ergoogelte". Weiter zum Programm gehörten Start-Inputs, in denen die ReferentInnen Sebastian Wörwag, Selina Ingold, Reto Eugster und Martin Hofmann ihre Gedanken zum Thema "Mehr Internet, mehr Partizipation? - Szenarien im Jahr 2015" skizzierten.

Medientagung (1) 

Start-Input Szenario von Martin Hofmann, PHR

 

Anschliessend folgten drei Workshops, in denen sich die TeilnehmerInnen in den nachfolgenden Themen vertiefen konnten:

Workshop 1: Das Web als Lebensraum
Referent: Dani Fels, FHS

Workshop 2: Pessimismus als Antwort?
Referenten: Martin Hofmann, PHR & Rolf Deubelbeiss, PHR

Workshop 3: Pessimismus als Antwort?
Referentin: Anja Ebersbach, Universität Regensburg

Medientagung (2) 

Medientagung (3)

Ergebnisse aus dem Workshop 2: Pessimismus als Antwort?

Im dritten Teil lieferten Jürg Stucker, CEO Namics AG, und Jan Schmid, Universität Bamberg sowie die weiteren ReferentInnen in einer Talkrunde eine spannende Schlussdiskussion, in der Fragen wie "“Werden Bilder und andere Daten im Internet auf ewig zugänglich sein?” oder “Führt das Internet zum sozialen Ausschluss von Menschen?” diskutiert wurden. Diese Schlussdiskussion sowie einzelne Statements zur Tagung können als Podcast unter http://www.ifsa.ch/ angehört werden. Sara Bühlmann, Studentin an der FHS übernahm das Live-Blogging und Podcasting zur Veranstaltung.

Medientagung (5)

TeilnehmerInnen in der Pause 

 

Weitere Informationen zur 1. Ostschweizer Medientagung

 

Wiki-Lexikon für Bildungsthemen

Der Deutsche Bildungsserver ist mit einem Wiki-Lexikon zu Bildung und Pädagogik online. Die Wiki-Plattform will allen an Bildung interessierten NutzerInnen die Mitarbeit an diesem Lexikon ermöglicht.

BildungsWiki 

Quelle: http://wiki.bildungsserver.de

 

BildungsWiki?

"Wo sind die Schwachstellen? Auf dem Gebiet der Geisteswissenschaften.", so der Wikipedia-Begründer Jimmy Wales in einem Interview über die Online-Enzyklopädie.

Verbesserungen lassen sich bei der inhaltlichen Abdeckung geisteswissenschaftlicher Themen, der Qualität einzelner Artikel und der noch sehr zurückhaltenden Beteiligung professioneller Communities aus geisteswissenschaftlichen Disziplinen erzielen: hier setzt das BildungsWiki ein.

Das Wiki-Lexikon zum Bildungswesen startet mit einem Grundbestand von etwa 500 Artikeln, die auf Basis einschlägigen Fachvokabulars aus dem Artikelbestand von Wikipedia gefiltert und in das BildungsWiki importiert wurden (Wikipedia-Fork). Die Artikelkollektion soll mit redaktioneller Unterstützung des Deutschen Bildungsservers, aber vorrangig mit Unterstützung von Akteuren des Bildungswesens kontinuierlich verbessert, erweitert und mittels gemeinschaftlicher Verschlagwortung („Social Tagging“, „Folksonomy“) fachspezifisch erschlossen werden.

 

[video] TeacherTube - Videoplattform für Teachers

Die Videoplattform TeacherTube. Teach the World bietet eine Fülle an Videos zum Thema Lehren und Lernen und richtet sich primär - wie der Name schon sagt - an Lehrpersonen.

Nachstehend ein interessanter Video-Beitrag zu "How do your students learn".

TeacherTube



Quelle: http://www.teachertube.com/view_video.php?viewkey=40c570a322f1b0b65909

 

Game based Learning - nur ein weiterer Hype?!

Es scheint so, dass zunehmend auch andere FachkollegInnen mit dem Thema Game Based Learning beschäftigen:

So startet heute im Portal e-teaching.org die zweite virtuelle Ringvorlesung zum Thema Game Based Learning. Als Experte zum Thema Game Based Learning steht der Medienpsychologe Prof. Dr. Stephan Schwan vom Institut für Wissensmedien Rede und Antwort. In einem Vortrag erläutert Prof. Dr. Stephan Schwan aktuelle Forschungsansätze rund um Game Based Learning. Zur Vorbereitung finden Sie zudem eine Linkliste sowie einen Artikel Game Based Learning – Computerspiele in der Hochschullehre des Autors im Portal.

Game Based Learning (0)

Guided Tour Game Based Learning hier starten!

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Die Medientagung vom 30. Mai rückt näher

Wie bereits an anderer Stelle in edublog-phr mitgeteilt, findet am Mittwochnachmittag, den 30. Mai 2007 ab 14:00 in Rorschach eine Medientagung zum Thema "Mehr Internet, mehr Partizipation?" statt. In Kooperation mit der FHS St.Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften, und der Firma Namics AG ist es uns gelungen, ein ansprechendes Programm zu gestalten: Rolf Deubelbeiss und Martin Hofmann werden u.a. mit einem Start-Input: Szenarien 2015 und dem Workshop "Pessimismus als Antwort?" als Referenten für die Pädadogische Hochschule Rorschach vertreten sein.
Medientagung: mehr Internet, mehr Partizipation

Der Versprechungen sind viele: Vom Internet wird erwartet, dass es eine Art Dorfplatz sei, zu dem unterschiedliche Akteure Zugang hätten. Bürgerjournalismus, Community-Bildung, SecondLife sind Schlagworte, die für neue gesellschaftliche Teilnahme-Chancen stehen. Doch dies ist nur die eine Seite der Medaille, deren andere grau ist. Tatsächlich funktioniert die Aufmerksamkeitsregulierung im Internet nach harten Kriterien, die wenig durchschaubar sind. Und wer nicht über die nötige Medienkompetenz verfügt, gewinnt keine gesellschaftlichen Teilnahme-Chancen, sondern verliert Möglich­keiten der Partizipation.

Quelle: Flyer Medientagung 2007.

Die Resonanz auf die Medientagung ist bisher sehr gut, wir haben jetzt fast schon 100 Anmeldungen! Wer sich also noch für die Medientagung anmelden möchte (letzte Gelegenheit), findet auf der Tagungsplattform unter http://www.medientagung.ch weitere Informationen.

Warum wir durch Computerspiele und TV klüger werden

Während den Auffahrtstagen habe ich im Tessin zwischen Zelten, Baden und Fussballspielen mit den Kindern das Buch von Steven Johnson (2006): Neue Intelligenz. Warum wir durch Computerspiele und TV klüger werden. KiWi Paperback gelesen. Obwohl ich hier in Losone TI weder mit dem Computer gespielt noch TV geguckt habe, bin ich durch das Studium dieses Bestsellers aus den USA, Originaltitel Everything Bad Is Good For You nun hoffentlich einiges klüger geworden:

Computerspiele und Fernsehgucken machen dumm - wissen Eltern und Lehrer schon lange. Alles falsch, sagt Steven Johnson. Viele Computerspiele trainieren das Gehirn und steigern die Intelligenz! Fernsehserien fördern unsere Selbstkompetenz! So kommt es, dass wir immer intelligenter werden...
Steven Johnson will die Leserschaft davon überzeugen, dass die populäre Unterhaltungskultur im Laufe der letzten dreissig Jahre im Allgemeinen immer komplexer und intellektuell anspruchsvoller geworden ist. "Im Gegensatz zu allen Mahnern und Warnern, die befürchten, dass wir uns rasend schnell dem Abgrund nähern und unsere Gesellschaft verblödet - eine 'zunehmend infantile Gesellschaft' wird, wie George Will es nennt - sehe ich eine positive Entwicklung: Die Massenkultur wird immer anspruchsvoller und verlangt Jahr für Jahr grössere kognitive Leistungen von uns."

Johnson nennt diesen Aufwärtstrend die "Schläferkurve" (Slepper Curve).

Web 0.0 - US-Schulen schwören Computern ab

SPIEGEL-ONLINE hat darüber berichtet:

"Seit Jahren rüsten deutsche Schulen digital auf. Das Ziel: ein Computer für jeden Schüler. Ausgerechnet in den USA beginnt eine Kehrtwende: Erste Schulen nehmen Teenagern die teuren Laptops wieder weg - auch weil Schüler die Geräte gern für Pornos statt für Mathe nutzen.

Sie sollten das Bildungswesen verändern, den Unterricht moderner machen und die Teenager auf das digitale Zeitalter vorbereiten: Viel haben sich Bildungspolitiker von neuen Medien an Schulen erhofft, Klassenzimmer haben sie in Hightech-Labore umgebaut, und die Industrie trommelt emsig für 'Laptops für alle'.

Doch langsam macht sich die Erkenntnis breit, einer Illusion aufgesessen zu sein. Ausgerechnet in den USA, dem Weltzentrum des technischen Fortschritts, vollziehen einige Schulen eine Kehrtwende: Sie schaffen ihre Schullaptops wieder ab. (...)"

  • Inzwischen haben zahlreiche Blogs das Thema kommentiert; nachstehend eine Zusammenstellung der Reaktionen:

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Förderpreis für Florian A. Schmidt (2006): Parallel Realitäten

Der Text von Florian A. Schmidt zu Parallel Realitäten hat den Wilhelm Braun-Feldweg Förderpreis "Designkritische Texte" erhalten und wurde im Niggli-Verlag veröffentlicht.

In seinem Text gibt Florian A. Schmidt einen spannenden Einblick in die sozioökonomischen Zusammenhänge computergenerierter Welten wie "Second Life" oder "World of Warcraft" - für die einen eine eher abseitige Spiel und Lebensform zwischen "Avataren" und "Linden Dollars", für die anderen eine der gegenwärtig möglichen parallelen Realitäten. Im Resümee der Jury heisst es: "Der scheinbar mühelos geschriebene Text räumt mit dem Trugschluss auf, dass die In-Game-Welten nur in den Vorstellungen der User existieren. Die parallelen Realitäten haben in der Tat längst unsere Welt erreicht (...)."

Lesenswert ist auch die Einführung von Francois Burkhardt. Der Text "Parallel Identitäten. Ein Einblick in die Funktion, Design und Bedeutung computergenerierter Welten" ist nicht nur für Design-Interessierte sehr empfehlenswert. Nachstehend einige Textauszüge zu Spielend Lernen, Vom Web 2.0 zum Web 3D, Eingeborene Digitaliens:

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Nivio - ein komplett eingerichtetes Desktop via Browser

Ich habe soeben ein Nivio-Account beantragt. Das Angebot, einen komplett eingerichteten Desktop via Browser benutzen zu können, scheint mir revolutionär! Längerfristig braucht es dann nur noch deinen Dummy-PC mit Browser. Selbstverständlich stellt sich hier - wie auch bei den webbasierten Softwareapplikationen wie beispielsweise Google Text & Tabelle - letztlich die Frage, wer hat die Kontrolle?! Was geschieht mit meinen Daten, etc.?! Zuerst jedoch freue ich mich mal darauf, den Nivio mal auszutesten!

Nivio

Quelle: http://www.nivio.com

 

Desktop auf Achse

USB-Sticks herumtragen ist Geschichte. Nivio bietet einen Desktop, auf den von überall her via Browser zugegriffen werden kann.

Die Schweizer Firma SMX iNet Global Services betreibt Nivio.com. Dieser Service ermöglicht den Zugriff auf einen komplett eingerichteten Desktop via Browser. Zurzeit befindet sich der Dienst noch in einer Beta-Phase, nach dem Abschluss kostet der Betrieb des Browsers monatlich 12.99 US-Dollar. Anwender haben Zugriff auf insgesamt fünf Gigabyte Datenspeicher, das komplette Office 2003 von Microsoft, diverse Open-Source-Software und vieles mehr. Eine Übersicht über die angebotenen Dienste finden Sie unter «What do I get». Grosser Vorteil davon: Zum Datenaustausch zwischen verschiedenen PCs müssen lediglich die benötigten Daten in den Web-Browser geladen werden und schon ist der Zugriff von überall auf der Welt gewährleistet. Nach der Registrierung warten Sie einen Moment auf eine Einladung zum Download, danach kann der Browser bereits getestet werden. (rv)

Quelle: PCtipp-Newsletter vom Dienstag, 8. Mai 2007.

Was wollen unsere PH-Studierenden wirklich?

Folgende Abbildung, welche ich im e-Learning-Blog zum Beitrag Was will die Google Generation? gefunden habe, irritiert mich!

Ist es wirklich so, dass die Studierenden mehr Online-Tests und Übungsaufgaben, mehr Foren zu Lehrveranstaltungen, mehr Virtuelle Arbeitsräume, Chats, Blogs zur Vernetzung mit anderen Studenten und Virtuelle Sprechstunden wünschen?! Natürlich setzen auch wir an der Pädagogischen Hochschule Rorschach (CH) in den Veranstaltungen Blogs, Wikis und Podcasts ein; jedoch habe ich von meinen Studierenden noch nie gehört, dass sie von sich aus solche Wünsche nach mehr Online-Angeboten geäussert haben. Ist das an euerer Hochschule anders?!

Pressegrafik_Studie

 

Eine weitere Studie erwähnt Martin in seinem Blog, welche die obige Aussage noch unterstreicht:

Was will die Google-Generation

… titelt der campus-innovation Blog eine Umfrage:

Die Noten auf das Handy geschickt, die Veranstaltung durch Blogs ergänzt, die Lehrveranstaltung virtuell, interaktiv und als Webcast aufgezeichnet - Studierende haben nach einer Studie von TNS Infratest sehr klare Vorstellungen von den IT-Services einer Hochschule. Im Auftrag von Microsoft waren 200 Studierende verschiedener Fachrichtungen und Semester befragt worden.

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