Musik kopieren und herunterladen: Was ist erlaubt?

Die neue Handlungshilfe des Konsumentenschutz zum Thema Musik herunterladen und kopieren, sollte eigentlich eine obligatorische Bettlektüre für alle Musikbegeisterten sein. Fragen wie "Darf ich Musik von einer CD, von einer Tauschbörse oder von einem kostenpflichtigen Download-Portal auf meinen mp3-Spieler oder mein Musikhandy laden? Welche Schwierigkeiten können entstehen?" werden kurz und bündig im der 5-seitigen Bröschüre beantwortet.

Die Stiftung für Konsumentenschutz informiert über drängende juristische Fragen zum Thema Musik herunterladen und kopieren. Nicht nur das geltende Urheberrecht, sondern auch das zukünftige wird in Betracht gezogen.

Über die Rechtslage in Sachen Musikdownload und -vervielfältigung herrscht in vielen Fragen Unsicherheit in der Bevölkerung. Hinzu kommt, dass sich das geltende Recht ohnehin bald ändern wird: Zurzeit wird im Parlament über ein neues Urheberrechtsgesetz debattiert.

Die Stiftung für Konsumentenschutz SKS informiert in einer Broschüre, was Sie im Alltag dürfen und was verboten ist. Sie gibt präzise Antworten auf Fragen wie: «Darf ich Musik aus Tauschbörsen herunterladen?» Oder: «Darf ich Kopiersperren von CDs und DVDs umgehen?» Dabei wird nicht nur die heutige Rechtslage geschildert, sondern auch, was sich mit dem neuen Urheberrechtsgesetz (voraussichtlich) ändern wird. Die Broschüre lässt sich auf der Webseite der SKS herunterladen. (lee)

Quelle: PCtipp-Newsletter vom Mittwoch, 11. April 2007.

Download: Handlungshilfe der SKS ; Handlungshilfe (pdf, 59kb)

Switzerland - Staatsgründung in Second Life

In der 3-D-Simulation Second Life wird die Schweiz ins Leben gerufen.

Die Schweizer Gemeinschaft der virtuellen Welt Second Life bekommt am Sonntag 15. April 2007 um 20 Uhr ein Zuhause. Mit «Switzerland» entsteht ein virtueller Treffpunkt, der verschiedene Dienstleistungen bietet. Zum einen soll neuen Second-Life-Anwendern geholfen werden. Im Swiss House finden kulturelle Anlässe statt, so auch die Eröffnungsfeier. Dann präsentiert dort die Tessiner Künstlerin Viviana Chiosi ihre Werke, die in der realen Welt in der Galerie Rencotre Culturel zu sehen sind. (idg)

Quelle: PCtipp-Newsletter vom Donnerstag, 12. April 2007.


Fazit:
Second Life gefällt und fasziniert mich immer weniger! Ich habe das Gefühl, das Second Life zunehmends von der sogenannt neuen zweiten, eben virtuellen Welt, in ein simples Online Game der ersten Welt mutiert. Total Residents: 5,488,422.

 

Spielfilme in 5 Minuten untertiteln

Eine französische Webseite ermöglicht, Filmsequenzen aus Bollywood- und anderen Filmen selbst zusammenzustiefeln und mit Untertiteln zu versehen.

Auf der Bombay-TV-Seite wählen Sie einige kurze Filmsequenzen aus und bilden daraus eine Geschichte mit eigenen Untertiteln. Der so entstandene Film lässt sich als Link an Freunde versenden. Mit den indischen Bollywood-Ausschnitten ist das besonders lustig, weil man ohnehin kein Wort versteht, die Schauspieler aber eine überdeutliche Gestik und Mimik an den Tag legen. Es muss aber nicht Bollywood sein: Über die Buttons unten auf der Seite gelangen Sie zu anderen Sparten, wo Sie beispielsweise Ausschnitte von James-Bond-Filmen, alten Klassikern oder Fussballspielen rezyklieren können.

Quelle: PCtipp-Newsletter vom Dienstag, 10. April 2007.

Hier mein Selbstversuch mit einem meiner Lieblingsfilme von Bond 007:

Bombay-TV

Ich bin sicher, dass sich das Spilefilme untertiteln mit der Bombay-TV-Seite hervorragend für den (Fremd-)Sprachunterricht auf der Mittelstufe bzw. Oberstufe eignet und den Lernenden grossen spass bereitet. Ausserdem lassen besonders die Filmausschnitte aus Bolywood - weil man hier ja sowieso nichts versteht - besonders viel Raum fürs kreative Arbeiten. Mein Tipp: Einfach mal ausprobieren - hat aber auch Suchtcharakter :-)

PostZertifikat - meine elektronische Sig

Virtuelle Portfolios im Bildungsbereich

Eine hervorragende Zusammenstellung mit wichtigen Aspekten zu ePortfolios im Bildungsbereich liefert m.E. nach wie vor Alfred Klampfer in seinem 2005 publizierten Artikel "Virtuelle Portfolios im Bildungsbereich". Bereits in einem früheren Beitrag habe ich auf Klampfers hervorragende Ausführungen zu ePortfolios im Bildungsbereich hingewiesen.

Nach erneutem Lesen des Artikels möchte ich nun den Fokus auf die "Persönliche Lernlandschaft" bzw. die „personal learning landscape“ legen. Diese "persönliche Lernlandschaft" besteht nach Klampfer aus vier Modulen und einem Zusatzmodul, welche für eine erfolgreiche ePortfolioarbeit in Schule und Studium und eventuell sogar für ein lebenslanges Lernen notwendig sind. Die folgende Abbildung soll diese Module übersichtsartig darstellen.

Diagramm einer persönlichen Lernlandschaft

Diagramm einer persönlichen Lernlandschaft.

  • Modul 1: System zur Verwaltung digitaler Objekte
  • Modul 2: Content Management System
  • Modul 3: Reflexives Lernen
  • Modul 4: Kommunikation und Social Networking
  • Zusatzmodul: Kompetenz-Lernzielkatalog

    Die persönliche Lernlandschaft sollte um den Bereich „Social Networking“ erweitert werden. „Social Networking“ bedeutet, dass Lernende Online-Profile mit ihren Interessen zusammenstellen und Kontakte mit anderen Studenten und Freunden (und den Freunden ihrer Freunde) aufnehmen können, die sich für ähnliche Dinge interessieren. Dadurch entsteht mit der Zeit ein persönliches Netzwerk, eine persönliche Lerngemeinschaft, wo gemeinsame Kontakte gepflegt, die Erfahrungen ausgetauscht, Probleme diskutiert und Ressourcen geteilt werden.

    Fazit:

    Noch fehlt in unserem Entwicklungsprojekt "ePortfolio. Portfolioarbeit mit einem ePortfolio auf einem Blog mit Studierenden im 1. Semester an der Pädagogischen Hochschule Rorschach (Switzerland) das Modul 4; insbesondere der Bereich Social Networking. Alle anderen Module sowie auch das Zusatzmodul haben wir mit unseren KAYWA-Blogs als ePortfolio-Tools und der Verortung der Portfolioarbeit im Studienbereich "Berufs- und Studienkompetenzen" mit entsprechender Begleitung und Bewertung durch Dozierende erfüllt. Alternative ePortfolio-Werkzeuge wie beispielsweise ELGG, welche dieses Social Networking anbieten, erfüllen m.E. dann aber die Grundbedingung betreffend der Einfachheit in der Bedienung nicht mehr. Zumal in dieser ELGG-Community natürlich nicht mehr nur Studierende unserer Hochschule vertreten sind. Alternativ müsste dann vermutlich ein eigener ELGG-Server aufgesetzt werden; was m.E. wiederum viel administrativen und technischen Aufwand nach sich zieht - oder täusche ich mich hier?! Ein grosses Plus für die Wahl eines externen (ePortfolio-)Anbieters wie die Fa. KAYWA AG ist, dass die Lernenden auch nach dem Verlassen der (Hoch-)Schule noch Zugriff auf ihre Artefakte haben. Bei einer schulischen Lösung ist dies dann nur schwer realisierbar.

Karriereplaner E-Portfolio

Peter Baumgartner hat in der Zeitschrift upgrade 1.07 den lesenswerten Artikel Karriereplaner E-Portfolio verfasst:

E-Portfolios innovativ eingesetzt - was das konkret heisst, lässt Baumgartner wie so häufig offen -, können zu einem Katalysator für eine neue Lernkultur werden. Mit dem Begriff "Katalysator" mein Baumgartner wohl einfach die Bedeutung "Auslöser".

Karriereplaner E-Portfolio

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Wie sieht die "Schule der Zukunft" aus?!

Heinz Weber hat in der Zeitschrift Bildung Schweiz 4/2007 den sehr lesenswerten Artikel "School of the future" in schwierigem Umfeld verfasst, der in mir zahlreiche Fragen und Gedanken zur "Schule der Zukunft" ausgelöst hat.

Unterstützt vom Informatik-Unternehmen Microsoft entstand in der Stadt Philadelphia, USA, in schwierigem sozialem Umfeld eine "Schule der Zukunft". Nicht nur Hightech, sondern auch neue Wege in der Schularchitektur und der Schulentwicklung prägen diese Schule, die nach den Vorstellungen von Microsoft weltweit "Schule machen" kann.

School of the future

Motivierte Schülerinnen und Schüler, wenig Disziplinprobleme in einer flexiblen, auf Gemeinschaft, Kommunikation und Kooperation ausgerichteten "Lernumgebung". Allerdings blickt die "School of the Future" erst auf ein halbes Jahr Unterrichtserfahrung zurück.





Wie muss die "Schule der Zukunft" bei uns in der Schweiz aussehen?!

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Sonderwoche mit "Atelier Tagesschau" an der Primarschule in Mörschwil

Das St. Galler Tagblatt hat heute über die Sonderwoche mit "Atelier Tagesschau" an der Primarschule in Mörschwil (SG) berichtet: Schüler von der ersten bis sechsten Klasse profitierten von der Sonderwoche. In einem von 24 Ateliers erhielten sie einen vertieften Einblick in verschiedene Themen.

Atelier Tagesschau

Journalist spielen: Die Teilnehmer des Atelier "Tagesschau" hatten mit ihrem Journalisten-Ausweis freien Zugang zu anderen Ateliers.

Der FünftklässlerLivio, der Viertklässler Giogio und der Zweitklässler Ralf machen sich startklar. Ihr Auftrag ist, die Teilnehmer des Atelier Technik auszufragen. Sie sind professionell ausgerüstet mit Mikrophon und Kamera. Zielstrebig und motiviert gehen sie an ihre Arbeit, um nach vier Interviews herauszufinden, dass sie etwas Wesentliches vergessen haben: die Kassette für die Kamera.

Ein Thema der speziellen Sorte war das Erarbeiten einer Tagesschau, was mit viel Stress verbunden war. Denn die Kinder mussten die Aufträge fristgemäss abgeben. Sie hatten die Aufgabe gemeinsam eine informative und abwechslungsreiche Fernseh-Tagesschau zu kreieren, die jeweils den letzten Tag einzelner Ateliers zusammenfasste. 

Download: Zeitungsartikel "Blutjunge Redaktoren"

Schreiben lernen - besser von Hand!

Der Computer als Schreibwerkzeug ist allgegenwärtig – in Büros, Schulen, Kindergärten. Doch fürchten Bildungsforscher: Wer Lesen und Schreiben nur per Tastatur lernt, merkt sich Buchstaben schlechter – und gerät ins Hintertreffen.

Schreiben lernen

Bereits mehrfach wurde ich von Lehrpersonen und Kindern gefragt, ob es nicht sinnvoller wäre, wenn das Schreiben von Anfang an auf der Tastatur gelernt würde. Nachstehend einige Argumente von Jean-Luc Velay und Marieke Longcamp aus der Zeitschrift Gehirn&Geist 3/2007, die sich für das Schreiben lernen von Hand aussprechen:

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