Was ist eLearning? - ein Definitionsversuch!

Nach der Suche nach DER Defintion von eLearning hat die Arbeitsgruppe eLearning der SKPH (Schweizerische Konferenz der Rektorinnen und Rekoren der Pädagogischen Hochschulen) sich an ihrer letzten Sitzung in Brig - an der ich leider wegen andersweitiger Verpflichtungen nicht teilnehmen konnte - eine Empfehlung zu einer E-Learning Definition verabschiedet; diese geht nun zur Vernehmlassung an den Vorstand der SKPH:

Ausgangslage:
Der Begriff E-Learning ist in der Fachliteratur nicht eindeutig definiert und somit herrscht auch im allgemeinen Sprachgebrauch mehr Verwirrung als eine gemeinsame Basis vor. Begriffe wie Telelearning, Computer-Aided Learning (CAL), Computer Aided Instruction (CAI), Distance Learning, Web-Based Training Blended-Learning oder vereinzelt gar Knowledge-Management werden in diesem Zusammenhang durchaus auch synonym verwendet, wobei die inhaltliche Ausprägung sehr variieren kann.

Empfehlung:
Nach Sichtung einer Vielzahl von E-Learning Definitionen beschliesst die AG eLearning SKPH den PH für den Begriff E-Learning folgende Definition zu empfehlen:

Unter E-Lernen bzw. E-Learning (englisch electronic learning – elektronisch unterstütztes Lernen) werden Formen von Lernen verstanden, bei denen digitale Medien für die Übertragung von Lernmaterialien für die Kommunikation und für die Kollaboration zum Einsatz kommen.

 Le terme e-learning (apprentissage en ligne ou e-formation) désigne les formes d'apprentissage intégrant les médias numériques pour transmettre des contenus pédagogiques, communiquer et collaborer. Le terme e-learning (apprentissage en ligne ou e-formation) désigne les formes d'apprentissage intégrant les médias numériques pour transmettre des contenus pédagogiques, communiquer et collaborer.

Wer liefert eine italienische Fassung?!

Quelle: Empfehlung Def Elearning_2007-03-15.doc 

 

Bundesrat Moritz Leuenberger bloggt

Nun hat auch der Bundesrat oder zumindest einer seiner Vertreter nämlich Bundesrat Moritz Leuenberger das Medium Blog für sich entdeckt.

Blog Bundesrat 

Quelle: http://moritzleuenberger.blueblog.ch 

 

Hierzu schreibt Herr Bundesrat Moritz Leuenberger:

Ich habe mich schon einige Male über Blogs geäussert, jedoch nie in einem Blog. Als Kommunikationsminister interessiert mich, ob sich ein Blog für den Meinungsaustausch eines Bundesrates mit anderen Menschen eignet oder nicht.

Dies ist nicht selbstverständlich. Ich kann beispielsweise nicht Bundesratsbeschlüsse zur Diskussion stellen. Ich könnte sie allenfalls erklären. Ich kann auch nicht neue wichtige Vorhaben oder Berichte im Blog kundtun. Die Öffentlichkeit will rechtsgleichen Informationszugang. Ich kann aber doch Einblick in die manchmal etwas vertrackten Zusammenhänge geben, gegenwärtig in die Diskussion um die künftige Energiepolitik:

 

Ach ja, natürlich handelt es sich hier um einen Blog der Firma Kaywa AG mit Sitz in Zürich, Switzerland.

Neues von Google for Educators

Ich habe bereits früher mal kurz über Google for Educators berichtet. Inzwischen hat sich bei Google for Educators einiges getan. Es scheint, dass es Google wirklich ernst ist mit ihrem Engagement für die Lehrerinnen und Lehrer!

Neu hinzugekommen ist u.a. das Blog Infinite Thinking Machine (ITM), welches sich zur Aufgabe gemacht hat "to help teachers and students thrive in the 21st century". Das Blog enthält zahlreiche spannende Beiträge; u.a. auch in Form von Video-Podcasts. Zudem hat Google seinen NutzerInnen das Tool Google for Educators Discussion Group spendiert, um den Lehrpersonen zu helfen, eine Teachers Community zu bilden. Besonders nützlich sind die Classroom activities (Einsatzbeispiele) und Classroom posters (Poster); beide helfen den Lehrpersonen die mittlerweile zahlreichen Google-Tools erfolgreich im Klassenzimmer einzusetzen.

Google for Educators 2

Quelle: http://www.google.com/educators

Ich denke ernsthaft darüber nach, künftig an der Pädagogischen Hochschule Google for Educators einzuführen. Ein grosser Vorteil von Google for Educators ist, dass alle Tools und Hilfsmittel einerseits konstenlos und andererseizts an einem Ort auffindbar sind. Bislang als Handicap erweist sich, dass das Angebot von Google for Educators sich vorwiegend auf den englischsprachigen Raum beschränkt. Sobald die Tools for your classroom und die Hilfsmittel auch in deutscher Sprache vorliegen, dürfte Google for Educators schon bald in jedem Klassenzimmer anzutreffen sein.

Mindomo - webbasiertes Mindmapping-Tool

Mindomo ist ein kostenloses Mindmapping-Tool, welches direkt im eigenen Browser läuft. Allerdings ist die Installation von Flashplayer 9 erforderlich. Eine kostenlose Mindmapping-Software für den Desktop ist übrigens Freemind. Leider gibt es beide Mindmapping-Tools nicht in deutscher Sprache; daher sind beide für den Einsatz im Unterricht nur bedingt tauglich.

 

Mindomo 

 

Quelle: http://www.mindomo.com 

EPICT - The European Pedagogical ICT Licence

Ist EPICT eine Alternative zu ECDL?!

EPICT

Quelle: http://www.epict.org/

 

The European Pedagogical ICT Licence (EPICT) ist im Gegensatz zur European Computer Driving Licence (ECDL) eher für Lehrkräfte gedacht, um technische Kenntnisse in pädagogische Konzepte im Unterricht umzusetzen. Anscheinend wird EPICT bereits in Dänemark, Ungarn und United Kingdom oder auch in Ungarn verpflichtend in der Lehrerfortbildung eingesetzt. Gemäss medienpaedgogik.at soll nun dieses Modell auch in Österreich in die Lehrkräfteaus- und Fortbildung integriert werden.

Lernplattform "Lilibu.ch" zum Leselehrwerks "Das Buchstabenschloss"

Buchstabenschloss 1

 

Die Lernplattform "Lilibu.ch" beinhaltet Kernaufgaben des Leselehrwerks "Das Buchstabenschloss". Die Aufgaben decken die Bereiche "Buchstabenschlüssel", "Sehen", "Hören", "Lesen", "Schreiben" ab. Die Plattform entstand im Rahmen des "Good Practice".

Buchstabenschloss 2 Buchstabenschloss 3

 

Quelle: http://lilibu.ch/bst/index.php

Aktualisierte Strategie des Bundes zu ICT und Medien

Computer, Internet, neue Medien: die EDK bekräftigt ihr Engagement und setzt neue Schwerpunkte

Leider kann ich der aktualisierten Strategie des Bundes nicht viel abgewinnen! Zu viel bleibt zu unverbindlich. Während der Bund in den letzten Jahren mit wirklich gelungenen Initiativen eine Vorreiterrolle spielte, scheint sich das künftige Engagement auf das Verwalten - sprich Koordinieren - zu beschränken. Das ist leider viel zu wenig - und NICHT wirklich nachhaltig!

In der aktualisierten ICT-Strategie vom 1. März 2007 bekräftigen die 26 kantonalen Erziehungsdirektorinnen und -direktoren ihr Engagement für die Integration von ICT und Medien auf allen Schulstufen und für alle Schülerinnen und Schüler und sie legen die Prioritäten für die gesamtschweizerische Zusammenarbeit im ICT-Bereich für die kommenden Jahre neu fest:

  • Lehrpläne / Unterricht: Die Integration von ICT und Medien in die geplanten sprachregionalen Lehrpläne ist vorgesehen und liegt in Verantwortung der Sprachregionen. Auf nationaler Ebene die EDK die Entwicklung von ICT-Standards im Rahmen des HarmoS-Konkordats prüfen.
  • Ein neuer Schwerpunkt wird bei der Produktion von elektronischen Lehr- und Lerninhalten (e-Content) gesetzt. Die EDK sieht ihre Rolle in der Vernetzung der Anbieter. Weiter will sie bestehende Produkte, pädagogisches Wissen und "Good Practice" über den Schweizerischen Bildungsserver zugänglich machen.
  • Die EDK will 2008 den Stand der Umsetzung ihrer 2004 erlassenen Empfehlungen zur Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen in ICT erheben. Eine wichtige Massnahme in diesem Bereich betrifft die regional koordinierte Ausbildung von Lehrpersonen, welche ihrerseits Lehrpersonen in ICT und Medienpädagogik ausbilden. Bis im Juli 2007 werden rund 1500 Lehrerinnen und Lehrer eine solche Ausbildung absolviert haben. Die Anerkennung dieser Zusatzausbildung erfolgt gesamtschweizerisch
    durch die EDK.
  • Seit mehreren Jahren unternehmen Kantone, Bund und Privatwirtschaft gemeinsam Anstrengungen, um den Schulen günstige Voraussetzungen bei der ICT-Infrastruktur zu bieten (Hard- und Software, Zugang zum Internet). Die bestehenden Verträge mit den privaten Anbietern sollen weitergeführt und wo nötig durch neue ergänzt werden. Weiter spricht sich die EDK in ihrer ICT-Strategie dafür aus, auch den technischen und pädagogischen Support über die kantonalen Fachstellen (in allen Kantonen vorhanden) zu erhalten und auszubauen.
  • (...)
Quelle: www.edk.ch/Aktuell_d_f_e/mainPresse_d.html

Test Flashplayer (Video)

Mein Blog hat seit heute den Flashplayer für Video integriert.

Hier ein zweiter Test:

gelungen :-)

Instrumente raten

Mit Instrumente raten kommt ein letzter Tipp für die Unterrichtspraxis aus dem aktuellen BIAS-Newsletter 60, Ausgabe 2/2007:

Instrumente raten 


Könnt Ihr alle Instrumente an ihrem Klang erkennen? Probiert es doch einfach mal aus. Mit unserem Spiel «Instrume nte Raten» könnt Ihr das tun: Erst hört Ihr ein Instrument aus unserem Orchester, und dann müsst Ihr das dazu passende Symbol finden.
http://www.junge-klassik.de/inhalt.php?nr=68

 

Bio-Foto-Quiz

Da Bio-Foto-Quiz ist eine sehr empfehlenswerte Seite für den Unterricht im Fach Mensch und Umwelt (Biologie). Also, unbedingt reinschauen und lernen!

 

Bio-Quiz

 

Das Bio-Foto-Quiz: Training bietet weitere Informationen zu Wikipedia-Seiten.

Bio-Quiz 2

Das Bio-Foto-Quiz bietet diverse Quiz-Möglichkeiten (Vier Bilder Quiz, Memory mit 18 Bildern, etc.).

Bio-Quiz 3

Das Bio-Foto-Quiz, kurz BFQ, ist eine viersprachige Online-Plattform zur Förderung der Artenkenntnisse von Pflanzen und Tieren. BFQ entstand im Rahmen von «Good Practice». Es sind bereits über 2300 Bilder von Vögeln und Samenpflanzen online (600 Lernbilder und 1700 alternative Zufallsbilder für die Quizzes). Projektteam: Hans Egg, Projektleiter; Programmierung Florence Rüegger, Botanik; Beat Rüegger, Ornithologie
http://www.bfq.ch/biofotoquiz/

 

Quelle: Bias-Newsletter 60, Ausgabe 2/2007.

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