Skype-Gründer lancieren Internet-TV-Dienst "Joost"

Wer hat bereits ein Joost Beta-Konto und kann mir eine Einladung als Beta-Tester zukommen lassen - vielen Dank?!

Joost

 Quelle: http://www.joost.com/screenshots/

Was Niklas Zennstrom and Janus Friis bislang angepackt haben, wurde meistens ein Erfolg. Daher gilt es sicherlich auch den neuen Internet-TV-Dienst Joost im Auge zu behalten. Was mir besonders gefällt, sind die ambitiösen Visonen:
Goodbye, television. Hello Joost!

Joost™ is a new way to watch TV, free of the schedules and restrictions that come with traditional television. Combining the best of TV with the best of the internet, Joost™ gives you more control and freedom than ever before - control over what you watch, and freedom to watch it whenever you like. We're providing a platform for the best television content on the planet - a platform that will bring you the biggest and best shows from the TV studios, as well as the specialist programs created by professionals and enthusiasts. It's all overlaid with a raft of nifty features that help you find the shows you love, watch and chat with friends, and even create your own TV channels.

Quelle: http://www.joost.com/about.html

Kein Modegag: Der von den Skype-Gründern lancierte Internet-TV-Dienst erhält den Namen Joost. 
Der neue und von den Skype- und Kazaa-Gründern entwickelte Peer-to-Peer-Videodienst wurde jetzt auf den Namen Joost getauft. Das noch in der Entwicklung befindliche Projekt trug bisher den Codenamen The Venice Project.
Joost soll es jedermann ermöglichen, hochauflösende Video-Inhalte über das Internet anzubieten. Dazu sollen ebenso Filmstudios, TV-Sender aber auch private Anwender gehören. Mittlerweile befindet sich das Projekt seit 10 Monaten in der Entwicklung und hat die (geschlossene) Beta-Phase erreicht.

Quelle: PCtipp-Newsletter vom Dienstag, 16. Januar 2007.

LEARNTEC 2007 mit Themensektion "E-Portfolio"

Wer reist mit mir an die LEARNTEC 2007?!
Ups, vielleicht bleibe ich dann halt doch Zuhause - 420 EURO für eine Tageskarte ist schon etwas teuer. Hat jemand einen Gratiseintritt ;-)

Update: Gratiseintritte gibt es leider keine. Aber ich reise dennoch an die LEARNTEC. Das wird aber wirklich ziemlich teuer; zum Preis hinzu kommen sage und schreibe 19% Mehrwertsteuer! LEARNTEC ich komme trotzdem :-)

 

An der LEARNTEC findet am 15. Februar 2007 eine Themensektion zu "E-Portfolios - Strategien und Anwendungen" statt:

Learntec E-Portfolio

Quelle:  LEARNTEC - Kongress - Didaktik - Didaktik 4

Blog von Erwin Bratengeyer

Tipp via education & media

AppleTV holt Videos, Musik, Podcasts und Fotos vom Mac/PC ins Fernsehgerät

AppleTV

Ihr Computer bildet den Mittelpunkt Ihrer digitalen Welt, Ihr Fernsehgerät den Mittelpunkt Ihrer Unterhaltungswelt. Aber was machen Sie, wenn Sie Filme, Filmtrailer, Podcasts und Fotos von Ihrem Computer auf Ihrem Fernseher ansehen möchten? Bühne frei für Apple TV! Die neue Apple TV Set-Top-Box bringt iTunes Inhalte auf Ihren Fernsehbildschirm - und ist für nur CHF 429.- erhältlich.

Quelle: http://www.apple.com/chde/appletv

Eigentlich eine wunderbare Erfindung! Doch, was mache ich nur mit all meinen weiteren Multimedia-Dateien, die ich auf meinen Community-Plattformen wie Flickr, YouToube, MySpace oder den E-Learning Plattformen bzw. meinen Blogs gespeichert habe? Ach ja, was ist eigentlich mit den weiteren Dateien auf meinen Computern (Powerpoint, Word, etc.), die ich vielleicht auch mal gerne am Breitbild-Fernseher - ich habe leider noch keinen - betrachten möchte? Ausserdem, wie wärs mit einem Zugang aufs Web von meinem Fernseher?! Ich werde also mein Geld noch nicht investieren - AppleTV ist erst auf dem Weg.

 

Evaluation einer Open Source E-Learning Plattform

Switch Evaluation LOR

Heute fand in Zürich bei SWITCH der Workshop Evaluation of a national E-Learning Plattform statt. Auf nachstehendem Wiki finden sich die wesentlichen Informationen zum aktuellen Stand des Projekts. Getestet wurden primär nachstehende Open Source Plattformen: Moodle, OLAT, WebCT, other LMS's. Die Test Results of Feasibility Study können über die folgende URL http://www.edutech.ch/lms/2006LOR/ eingesehen werden.

Web 2.0 Applikationen oder Social Software spielten bei dieser Evaluation keine Rolle. Auch Plattformen wie Drupal und dgl. wurden nicht in die Evaluation miteinbezogen. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob die Evaluation of a national E-Learning Plattform so überhaupt noch den Zeitgeist trifft. Ein wichtiges Kriterium für die Arbeitsgruppe war die Austauschbarkeit von Learning Objects - ein Learning Object Respository und eigentlich weniger die Suche nach einer nationalen E-Learning Plattform. Natürlich ist dies aus Ressourcen-Gründen wünschenswert. Besonders dann, wenn es darum geht zwischen den Hochschulen die Learning Objects auszutauschen. Auf der technischen Ebene tönt das alles sehr gut. Ich frage mich aber, ob diese Form des Lernens mit "fremden" Austauschlernmaterialien wirklich Fuss fassen wird. Ist es in der Realität nicht so, dass diese Learning Objects eine massiv kurze Halbwertszeit haben. Selbst dann, wenn ich nun einen Kurs aus einer Vielzahl kleineren Learning Objects zusammenstellen kann, passen die einzelnen "fremden" Kursteile selten wirklich zu einem befriedigenden Ganzen zusammen. In diesem Fall empfehle ich meinen Studierenden wohl besser eine Standardlektüre. Inzwischen stellen ja bereits einige Hochschulen ihren gesamten Wissenspool gratis zur Verfügung. Wäre es also nicht sinnvoller, anstelle eines Learning Object Respository eine entsprechende optimierte Suchmaschine zu entwickeln, die im Internet ausschliesslich nach solchen Learning Objects (Internet = globales Learning Object Respository) sucht?

Letztlich stellt sich für mich auch die Frage, ob die Lernenden diese Form von "Konserven"-Lernen mit E-Learning Plattformen überhaupt annehmen werden. Oder geht es nicht vermehr in Richtung Lernen in Social Networks mit individualisierten Learning Objects?! In diesem Zusammenhang empfehle ich den Blogeintrag von Will Richardson Kids + Social Networks = Learning (?) als Lektüre.

 PS: Ach ja, der technikgeprägte Switch-Workshop fand natürlich in englischer Sprache statt ;-)

Internet am HB Zürich

Schüler fordert Mitschüler per Mail zum Selbstmord auf

Das St. Galler Tagblatt hat heute mit dem Artikel Demütigung via Internet. Schüler forderte Mitschüler per Mail zum Selbstmord auf über einen Konflikt zwischen zwei Sekundarschüler des Oberstufenzentrums Schönau berichtet. Dabei hatte ein Schüler im Dezember einen Mitschüler massiv via Mail beleidigt:

Als "Missgeburt" hat ein Sekundarsschüler des Oberstufenzentrums Schönau seinen Mitschüler in einem E-Mail bezeichnet. Als jemanden, der kein Recht auf Leben habe. Und er hat ihm geraten, sich umzubringen. Dem Vorfall vorausgegangen ist eine Streiterei zwischen den beiden Knaben, die schliesslich in den massiven Beleidigungen via Internet gipfelte.

Dass es zwischen SchülerInnen zu solch verbalen Verfehlungen kommt, ist sicherlich schlimm, aber leider auch nichts Neues. Allerdings bieten Handy und Internet heute neue Möglichkeiten, um MitschülerInnen massiv zu beleidigen bzw. gar zu bedrohen. Dass jede elektronische Mitteilung, sei es ein SMS/MMS oder ein Mail, eben auch digitale Spuren hinterlässt, musste nun auch der fehlbare Jugendliche und letztlich die gesamte SchülerInnenschaft des Oberstufenzentrums lernen. Hätte der Schüler seine Beleidigung und Drohungen lediglich mündlich geäussert - was natürlich die Sache keinen Deut akzeptabler macht -, wäre es sicherlich nicht zu diesem Zeitungsartikel und den entsprechenden Sanktionen für den fehlbaren Schüler gekommen.

Bemerkenswert und lobenswert ist die professionelle Reaktion seitens des Schulleiters, der diesen Vorfall nicht einfach als "Bagatelle" unter den Tisch gekehrt hat, sondern mit Unterstützung der Schulsozialarbeit das Vergehen mit adäquaten Konsequenzen für den fehlbaren Schüler (schriftlicher Verweis) aufdeckte. Als Reaktion auf diesen Vorfall ist im Frühling zudem eine Informationsveranstaltung mit Fachleuten geplant, um die Eltern darüber aufzuklären, was Jugendliche heute mit Handy und Computer anstellen können.

Einbezug von ICT-Instrumenten ins Selbststudium

Das (begleitete) Selbststudium wird künftig auch an den Pädagogischen Hochschulen zunehmend an Bedeutung gewinnen. Daher habe ich in meinem Blog eine neue Kategorie "Selbststudium" eröffnet und gleich zwei neue Bücher besorgt, die sich mit dem Selbststudium beschäftigen:

Norbert Landwehr / Elisabeth Müller (2006): Begleitetes Selbststudium. Didaktische Grundlagen und Umsetzungshilfen. hep.

Hermann Forneck (2006): Selbstlernarchitekturen und Lehrerbildung. Zur inneren Modernisierung von Lehrerbildung. hep.

Begleitetes Selbststudium                  Selbstlernarchitekturen

ICT-Instrumente (Tools) erlauben das Lernen unabhängig von den vor Ort stattfindenden Lehrveranstaltungen zu realisieren. Weil die zeitliche und örtliche Unabhängigkeit des Lernens auch ein wesentliches Merkmal des begleiteten Selbststudium ist, kommt dem Einsatz von ICT-Tools ein besonderes Gewicht zu.

Weiter ...

Poster Informelles Lernen

Poster Informelles Lernen

Quelle: http://www.jaycross.com/informal_book/poster.htm

Update
http://www.e-teaching.org/didaktik/theorie/informelleslernen/

 

Stephen Downes erinnerte zwischen den Jahren daran, dass auch informelles Lernen nur im Handeln relevant wird, oder kurz: "Informal learning isn't 'water cooler learning'." (Albert Ip, "Informal Learning - some definitions", 27. Dezember 2006). 

Quelle: http://www.weiterbildungsblog.de

Fachtagung "Web 2.0 in der Schule"

Am 23. März 2007 findet in Arth-Goldau an der PHSchwyz die Fachtagung "Web 2.0 in der Schule" statt.

Fachtagung Web 2.0

Ich freue mich, dass ich dort aktiv mit einem Beitrag zum Thema ePortfolio in der Lehrerbildung als Referent vertreten sein darf. Nachstehend das Abstract zu meinem Referat/Workshop:

Mit einem ePortfolio-Blog auf Lernreise –
über den Einsatz von ePortfolios an der Pädagogischen Hochschule Rorschach.

Bisher vom Web 2.0-Boom ausgenommen waren ePortfolios - eine Art elektronischer Sammelmappen, mit deren Hilfe sich Lernprozesse steuern, gestalten und bewerten lassen. Zunehmend werden ePortfolios auch an deutschsprachigen (Hoch)Schulen als eine zukunftsträchtige Lernmethode propagiert, bei der ausgewählte eigene Lernerfahrungen gesammelt, reflektiert und multimedial präsentiert werden können.
An der Pädagogischen Hochschule Rorschach (PHR) führen Studierende im ersten Studienjahr ein ePortfolio, in dem sie Aspekte des eigenen Lernens und Lehrens im Halbtagespraktikum und im Modul „Berufs- und Studienkompetenzen“ in einem ePortfolio-Blog dokumentieren. Das Projekt wird durch die Forschungsabteilung begleitet und liefert erste wertvolle Erkenntnisse, wie ePortfolios in der Lehrerbildung und allenfalls in den Schulen erfolgreich eingeführt werden können.

Ein neues Internetportal für die Organisation eines Klassenlager, einer Schulreise oder Exkursion

Gruppenreisen

Quelle: http://klassenlager.topin.travel/

Vier Studentinnen der Pädagogischen Hochschule Rorschach (PHR) haben im Rahmen einer Projektarbeit einen Leitfaden für die Organisation eines Klassenlagers, einer Schulreise oder Exkursion erstellt. Dank der Unterstützung einer Internetfirma stellen die Studierenden die ganze Arbeit gleich online auf dem Internet zur Verfügung. *Herzliche Gratulation zur wirklich gelungenen Arbeit! Auf dieser Website finden Lehrerinnen und Lehrer eine praktische Zusammenstellung aller relevanter Informationen wie Checklisten, Berechnungstabellen, Briefvorlagen und viele Tipps & Tricks, um ein Klassenlager, eine Schulreise oder eine Exkursion  erfolgreich organisieren und durchführen zu können. Die Informationen für ein Klasenlager, eine Schulreise oder eine Exkursion können auch direkt über die nachstehenden Internetadressen aufgerufen werden:

* Nein, ich war in diese Projektarbeit nicht involviert; also hier kein Eigenlob :-)

Flyer Klassenlager-Schulreise-Exkursion.pdf‎(64KB)‎

Beiträge 11 - 20 / 24