14. Juni 2011
30. Mai 2011
Medienpädagogik Network. Community zum Zertifikatslehrgang Medienpädagogik
Im Medienpädagogik Network (http://medienpaedagogik.mixxt.ch/) können sich Interessierte und Teilnehmende des Zertifikatslehrgangs (CAS) Medienpädagogik vernetzen und sich aktiv untereinander austauschen. Zudem erhalten Mitglieder Informationen zu den wichtigsten Aktivitäten (Wiki, Weblog, ...) des laufenden Lehrgangs. Die Community ist offen für alle an Medienpädagogik interessierten Menschen. Weitere Informationen unter http://www.fhsg.ch/fhs.nsf/de/cas-medienpaedagogik-kurzbeschrieb .

Medienpädagogik Network. Community zum Zertifikatslehrgang Medienpädagogik

Medienpädagogik Network. Community zum Zertifikatslehrgang Medienpädagogik
Facebook, Twitter & Co. Die Macht des Schwarms
Von Reto Eugster wurde ich via Twitter darauf aufmerksam, dass in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift stern, Nr. 22 vom 26.5.2011, sich die Titel-Story "Facebook, Twitter & Co. Die Macht des Schwarms. Massenproteste, Aufstände und Jagd nach Plagiaten: Wie soziale Netzwerke die Welt verändern." findet. Nachdem ich mir gestern die Zeitschrift am Kiosk gekauft hatte, sah ich anschliessend, dass es zur Zeitschrift stern nun auch eine passende kostenlose iPad-App stern eMagazine gibt. Eine Ausgabe des stern eMagazine kostet hingegen CHF 4.40 (EURO 2.99) und ist gute 220MB schwer. Der Kauf hat sich gelohnt. Spannende, hochauflösende Fotos und ein interessanter Artikel zieren meinen iPad-Bildschirm. Ich vermisse einzig, dass der Text im stern eMagazine sich nicht wie bei anderen E-Books individuell in der Grösse anpassen lässt. Zudem scheint mir die Schriftart (mit Serifen) eher wenig geeignet, um am Bildschirm zu lesen. Die App selber ist noch verbesserungsfähig, der Inhalt aber hingegen absolut top!

Die nachstehende Abbildung zeigt Twitternachrichten von Aktivisten der Demokratiebewegung in Ägypten. Jeder Kreis bezeichnet eine Person oder Organisation, die in den Tagen der Revolution Anfang des Jahres Meldungen über die Nachrichtenbörse Twitter auf Englisch (blau) oder Arabisch (rot) versandten. Die Abbildung stammt vom Computerexperten Kovas Bogota.

Das nachfolgende Abbildung zeigt die Kommunikationsströme der Internetplattform Facebook, der mittlerweile über 600 Millionen Menschen angehören. Auffallend, dass Chinas Internetnutzer, weite Teile Russlands, Brasiliens und Afrikas fast keine Trafic aufweisen, während etwa Tunesien und Ägypten, wo die Menschen ihre Diktaturen stürzten, wie Leuchttürme aus der Dunkelheit hervorleuchten.

Die folgende Grafik gibt einen Einblick in den Schwarm von "Gutenplag", wo nach verdächtigen Passagen in der Doktorarbeit von Karl-Theodor zu Guttenberg gefahndet wird. Farbig markiert sind auf dieser Homepage jene Absätze und Seiten, die Guttenberg nicht genannt hatte. Insgesamt hat "Guttenplag (www.gutenplag.wikia.com) auf 371 Seiten 135 verheimlichte Quellen und 1218 plagiierende Fragmente festgestellt.

In der folgenden Grafik haben Forscher des Max-Planck-Instituts Saarbrücken die Verbreitung einer Twitternachricht unter mehr als 14'000 Nutzern nachgebildete. Der türkisfarbene Kreis zeigt den Start der Verbreitung; jede Farbe kennzeichnet eine Ausbreitungsstufe.

Zu sehen ist im folgenden Schaubild das Netzwerk von 500 nichtsahnenden Haustierfreunden, die sich während zwei Wochen regelmässig via Twitter mit einem Roboter ("JamesMTitus" - kein Mensch, sondern der Tarnname einer von Neuseeländern programmierten Software) unterhalten haben. In dieser Zeit erhielt das künstliche Profil fast 200 Antworten von anderen Nutzern und konnte 107 "Follower" gewinnen. Soziale Netzwerke lassen sich demnach effektiv unterwandern.

Die letzte Abbildung zeigt die "Geburt" eines Schwarms. Diskussionen via Twitter entstehen rasch, wie die nachstehende Visualisierung "revisit" von Moritz Stefaner aus Worpswede aufzeigt. Jedes Kästchen steht für eine Twitter-Nachricht, je weiter es in der Mitte zu finden ist, desto öfter wurde der Tweet weitergeleitet.


«Das Zeitalter des Schwarms. Aufstände in Nordafrika, Wutwellen in Spanien, Lügenjagd auf Politiker: Dank FACEBOOK, ZWITTER UND CO. können sich Menschen im Netz spontan verbünden und so die Welt verändern - im Guten wie im Bösen (Stern 22/2011, S. 30).»
Die nachstehende Abbildung zeigt Twitternachrichten von Aktivisten der Demokratiebewegung in Ägypten. Jeder Kreis bezeichnet eine Person oder Organisation, die in den Tagen der Revolution Anfang des Jahres Meldungen über die Nachrichtenbörse Twitter auf Englisch (blau) oder Arabisch (rot) versandten. Die Abbildung stammt vom Computerexperten Kovas Bogota.

«Jeder konnte mitmachen. Keiner stach heraus, keiner suchte nach Anerkennung.» Wael Ghonim, 30, Kairo, Marketingexperte von Google, Symbolfigur der ägyptischen Revolution
Das nachfolgende Abbildung zeigt die Kommunikationsströme der Internetplattform Facebook, der mittlerweile über 600 Millionen Menschen angehören. Auffallend, dass Chinas Internetnutzer, weite Teile Russlands, Brasiliens und Afrikas fast keine Trafic aufweisen, während etwa Tunesien und Ägypten, wo die Menschen ihre Diktaturen stürzten, wie Leuchttürme aus der Dunkelheit hervorleuchten.

«Alles ist denkbar. Wir ahnen nicht mal, was noch auf uns zukommt.» Professorin Debora Weber-Wulff, 54, Medieninformatikerin, im Internet "Wise-Woman"
Die folgende Grafik gibt einen Einblick in den Schwarm von "Gutenplag", wo nach verdächtigen Passagen in der Doktorarbeit von Karl-Theodor zu Guttenberg gefahndet wird. Farbig markiert sind auf dieser Homepage jene Absätze und Seiten, die Guttenberg nicht genannt hatte. Insgesamt hat "Guttenplag (www.gutenplag.wikia.com) auf 371 Seiten 135 verheimlichte Quellen und 1218 plagiierende Fragmente festgestellt.

In der folgenden Grafik haben Forscher des Max-Planck-Instituts Saarbrücken die Verbreitung einer Twitternachricht unter mehr als 14'000 Nutzern nachgebildete. Der türkisfarbene Kreis zeigt den Start der Verbreitung; jede Farbe kennzeichnet eine Ausbreitungsstufe.

«Wenn man seine Stimme mit anderen verbindet, wird das ein mächtiger Chor.» Christoph Bautz
Zu sehen ist im folgenden Schaubild das Netzwerk von 500 nichtsahnenden Haustierfreunden, die sich während zwei Wochen regelmässig via Twitter mit einem Roboter ("JamesMTitus" - kein Mensch, sondern der Tarnname einer von Neuseeländern programmierten Software) unterhalten haben. In dieser Zeit erhielt das künstliche Profil fast 200 Antworten von anderen Nutzern und konnte 107 "Follower" gewinnen. Soziale Netzwerke lassen sich demnach effektiv unterwandern.

«Das Vertrauen ins Kollektiv hat sich in der Geschichte als fatal erwiesen.» Jaron Lanier, 51, Informatiker, Essayist und Professor an der Eliteuniversität Berkley, USA
Die letzte Abbildung zeigt die "Geburt" eines Schwarms. Diskussionen via Twitter entstehen rasch, wie die nachstehende Visualisierung "revisit" von Moritz Stefaner aus Worpswede aufzeigt. Jedes Kästchen steht für eine Twitter-Nachricht, je weiter es in der Mitte zu finden ist, desto öfter wurde der Tweet weitergeleitet.

28. Mai 2011
Internet-Diskussionen: Sechs Herausforderungen für das Bildungswesen im digitalen Zeitalter
Heute habe ich nachstehende Einladung zur Teilnahme an den Internet-Diskussionen: Sechs Herausforderungen für das Bildungswesen im digitalen Zeitalter erhalten:
Unsere Gesellschaft ist durch die wachsende Komplexität und den raschen Wandel, der unsere Zeit charakterisiert, stark gefordert. Im Zentrum der Veränderungen steht die Entwicklung der Wissensgesellschaft mit ihrer allgegenwärtigen Kommunikation, die von den Einzelnen die Fähigkeit verlangt, sich kreativ und innovativ neuen Anforderungen anzupassen. Im Fokus stehen die Bildungssysteme. Wie sollen diese ausgestaltet und weiterentwickelt werden, damit in einer immer komplexeren, durch die Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) angetriebenen Welt zukunftsweisende Wege aufgezeigt werden können? Welchen Herausforderungen haben sich die Bildungssysteme zu stellen?
Im Rahmen eines Projekts der SATW und im Anschluss an eine Internet-Diskussion (2010) und einen Workshop in Münchenwiler im April 2011, wurden sechs Diskussionsgruppen gebildet. Diese werden zwischen Mai und Oktober 2011 sechs Herausforderungen diskutieren, die sich in Verbindung mit den ICT dem Bildungswesen stellen. Zwei dieser Internet-Diskussionen finden in französischer Sprache, die weiteren gemischtsprachlich in deutscher, französischer und/oder englischer Sprache statt, und zwar auf L4D: http://L4D.ch.
Die sechs Themen sind:
1. Informelles Lernen und wie es mehr Gewicht erhält
2. Multi-sensorial environments: Auf dem Weg zu einem alle Sinne ansprechenden, auf Erfahrung basierenden integrierten Lernen
3. Lernen angesichts sich auflösender Schranken zwischen Disziplinen, Schule, Arbeit und Freizeit, zwischen Experten- und Laienwissen…
4. Die Zukunft des Lernens beginnt jetzt: Vielversprechende Erfahrungen rücken in den Vordergrund
5. Transversale Fähigkeiten: Kooperation, Kommunikation, Lernstrategien, kreatives und reflexives Denken
6. Die neue Rolle von Lehrpersonen als Begleitung der Lernenden (Coach).
Interessiert? Diskutieren Sie mit auf L4D.ch. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.
Die Internet-Gruppen sind für alle offen, aber setzen eine einfache und kostenlose Registrierung auf L4D voraus, und man muss sich als Gruppenmitglied eintragen (auf „Join group“ klicken), um die Beiträge lesen und eigene schreiben zu können. Ein Link auf der Einstiegsseite der Plattform führt zur Anleitung für die Registrierung.
Bereits im Jahr 2010 wurden in zehn Internet-Foren der SATW Bildungstrends diskutiert. Die Ergebnisse standen am Swiss Forum für Educational Media (SFEM 2010), durchgeführt im Rahmen der WORLDDIDAC Basel 2010, zur Debatte. Anschliessend entstanden verschiedene Ergebnisberichte. Sie finden das jüngste dieser Papiere, ein Positionspapier der SSAB, mit dem Titel „Lehren und Lernen mit ICT. Welche Massnahmen?“ auf http://www.ict-21.ch/l4d/pg/groups/2977/.
26. Mai 2011
Der App-Boy. Kindern braucht man das iPad2 nicht zu erklären
Anfangs Woche erschien im St.Galler Tagblatt der Zeitungsartikel "Der App-Boy" von Bruno Knellwolf, einem befreundeten Journalisten. Dabei durfte ich eine Stellungnahme zur Frage "Ist das iPad2 vor allem ein gutes Spielzeug?" abgeben und gleich auch auf die Vorzüge des iPads für die Schule und das Lernen eingehen. Weil es sich um ein unvorbereitetes Telefon-Interview zwischen Tür und Angel handelte - ich war wirklich gerade dabei das Haus zu verlassen-, hatte ich keine Zeit mir alle Argumente im Vornherein zu überlegen. Deshalb findet sich im Text die eine oder andere Passage, die ich im Nachhinein sicherlich etwas differenzierter formulieren würde. Auch fehlt im Text ein wichtiger Hinweis auf die Bedeutung des iPads für das Lernen und Arbeiten mit dem Internet. Der Kerngedanke bleibt aber bestehen: Das iPad ist ein sehr geeignetes Werkzeug für die Schule und das Lernen. Meine Argumente hierzu können hier im Zeitungsartikel nachgelesen werden...

Kindern braucht man das iPad2 nicht zu erklären. (Bild: Kn.)

Kindern braucht man das iPad2 nicht zu erklären. (Bild: Kn.)
Mit dem neuen iPad2 lässt sich vortrefflich spielen, nicht nur Kinder schätzen das. Doch für den Medienpädagogen ist das flache Gerät von Apple mehr als nur ein schmucker «Game Boy».
18. Mai 2011
Medienpädagogische Modellschule Altstätten SG
Die rheintaler Schule Altstätten SG entwickelt sich zunehmend zu einer medienpädagogischen Modellschule. So hat der Schulrat beispielsweise als eines von zwei Jahreszielen die Förderung der Medienpädagogik definiert. Im Schulprogramm 2010/11 heisst es: "Die Aufgabenstellung 'Medienpädagogik fördern' sind wir bereits im letzten Jahr – zusammen mit unserem Elternrat – angegangen. In einem zweitägigen Workshop haben wir uns bereits mit den Chancen und Gefahren der neuen Medien in Theorie und Praxis auseinandergesetzt. Der Schwerpunkt in diesem Jahr liegt nun in der nachhaltigen Installierung von zukünftigen Fixpunkten im Bereich der Medienpädagogik."
Als eine der ersten St.Galler Volksschulen hat die Schule Altstätten zudem mit Christian Krüsi einen Lehrer angestellt, der explizit für die Förderung der Medienpädagogik einen konkreten Auftrag hat. Christian Krüsi hat sich sein medienpädagogisches Wissen u.a. im Zertifikatslehrgang (CAS) Medienpädagogik angeeignet, der wiederum im Herbst 2011 von der Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Gallen in Kooperation mit der FHS St.Gallen. Hochschule für Angewandte Wissenschaften angeboten wird.



Als eine der ersten St.Galler Volksschulen hat die Schule Altstätten zudem mit Christian Krüsi einen Lehrer angestellt, der explizit für die Förderung der Medienpädagogik einen konkreten Auftrag hat. Christian Krüsi hat sich sein medienpädagogisches Wissen u.a. im Zertifikatslehrgang (CAS) Medienpädagogik angeeignet, der wiederum im Herbst 2011 von der Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Gallen in Kooperation mit der FHS St.Gallen. Hochschule für Angewandte Wissenschaften angeboten wird.

Der Umgang mit neuen Medien ist eine Grundvoraussetzung für das Leben im Medienzeitalter und wird in Zukunft für unsere Schüler/-innen immer wichtiger werden. Medienpädagogische Ziele sind zwar im Lehrplan 2008 des Kantons St. Gallen im Kapitel 5 "Fächerübergreifendes Arbeiten" vorhanden, aber die Lehrkräfte werden bei der Umsetzung der sehr groben Ziele alleine gelassen. Daher hat eine Arbeitsgruppe mit Vertreter/-innen aller Stufen eine Umsetzungshilfe für alle Lehrkräfte erstellt. Es wurde zu allen Zielen des Lehrplans eine mögliche Umsetzung vorgeschlagen. Diese Vorschläge sollen als Mindestumsetzung zur Förderung der Medienkompetenz verstanden werden. Somit soll sichergestellt werden, dass alle Schüler/-innen der Schule Altstätten eine medienpädagogische Grundausbildung erhalten. Damit andere Schulen für ihre Umsetzung von unserer Arbeit profitieren können, stellen wir sie hiermit zur freien Verfügung.


13. Mai 2011
Google Chromebook ab 15. Juni 2011
Das Chromebook kommt am 15. Juni in den USA und in mehreren europäischen Ländern auf den Markt. Hierzu gehören neben Deutschland auch noch UK, Frankreich, Spanien, Italien und die Niederlande. Leider ist über das Erscheindatum in der Schweiz mir nichts bekannt.
Löst das Chrombook die Notebooks/Netbooks in den Schulen ab?! Ein grosser Vorteil des Chrombook und seiner Nachfolger dürfte sein, dass fast kein technischer Support mehr notwendig sein wird. Gehören dann die endlosen Hardware- und Softwareprobleme in den Schulen der Vergangenheit an?!
Weitere Informationen unter http://www.google.com/chromebook
Löst das Chrombook die Notebooks/Netbooks in den Schulen ab?! Ein grosser Vorteil des Chrombook und seiner Nachfolger dürfte sein, dass fast kein technischer Support mehr notwendig sein wird. Gehören dann die endlosen Hardware- und Softwareprobleme in den Schulen der Vergangenheit an?!
Weitere Informationen unter http://www.google.com/chromebook
Onilo - Bilder- und Erstlesebücher als Boardstorys erleben
Boardstorys sind digitale Versionen von Kinderbüchern mit animierten Illustrationen und sukzessiv eingeblendetem Text. Diese lassen sich jederzeit auf www.onilo.de abspielen und können so am Interaktiven Whiteboard oder Beamer von der ganzen Klasse erlebt und gelesen werden.

Bildquelle: http://www.onilo.de
Albert Hoffmann ist Grundschulrektor a.D., Erfinder von Antolin und Initiator von Onilo. Die meisten Boardstorys gibt es auch in einer Teilversion. Diese ist etwas kürzer als die Vollversion, denn sie bricht an der spannendsten Stelle ab und lässt den Ausgang der Geschichte offen. Die Boardstory endet mit dem Verweis aufs Buch, in dem das Ende der Geschichte selbstständig nachgelesen werden kann. So bleibt es den SchülerInnen überlassen sich z.B. ein eigenes Ende auszudenken oder jeder für sich das Ende selbst nachzulesen. Zu diesem Zweck sollte gemäss Hoffmann mindestens eine physische Buchausgabe im Klassenzimmer vorhanden sein. Zu den Boardstorys können Lehrpersonen kostenlos Unterrichtsmaterial (Arbeitsblätter als PDF) herunterladen. Zudem lassen sich die Aufgaben direkt am Interaktiven Whiteboard (SMART-Board) bearbeiten. Ohne Interaktives Whiteboard können die Aufgaben auch direkt am Computer mit der Maus bedient werden und sind dann via Beamer für alle SchülerInnen sichtbar. Ausserdem erhält man mit dem Erwerb einer Onilo-Lizenz (Euro 399.- pro Jahr) die Möglichkeit, mithilfe von Schülercodes den Kindern den Zugang zu einer bestimmten Boardstory einzurichten. Somit können die SchülerInnen die Boardstorys zu Hause am Computer nochmals anschauen. Zwei Boardstorys können während 14 Tagen kostenlos und unverbindlich getestet werden.
Prof. Dr. Christina Schenz, Inhaberin des Lehrstuhls für Grundschulpädagogik und -didaktik an der Universität Passau, ist der Meinung, dass mit Hilfe von Boardstorys beim gemeinsamen Zuhören und Weiterlesen auf einer grossen Bildfläche beispielsweise das Verstehen von textbasierten Momenten unterstützt werde: «Lesen wird zum gemeinsamen Erlebnis, der Akt des (teilweise mühevollen und deshalb abschreckenden) Erlesens für die Kinder zur Nebensache. Im Vordergrund stehen zunächst Inhalt und Entwicklung der Geschichte. Die Kinder können anfangs nur zuhören (oder auch mitlesen) und beginnen erst danach sukzessive selbständig weiter zu lesen. Dass es dann aber ein intensives Lesetraining ist, fällt den Kindern gar nicht auf, denn sie haben nun Interesse an der Sache gefunden - und ganz nebenbei üben die Kinder ihre Medienkompetenz im Umgang mit dem Computer.»
Fazit: Ich bin noch etwas skeptisch, ob das gemeinsame Lesen mit Boardstorys am Interaktiven Whiteboard oder über den Beamer wirklich zu einem Mehrwert für Erstleser/innen führt und Boardstorys den Weg in die Klassenzimmer finden werden.

Bildquelle: http://www.onilo.de
Albert Hoffmann ist Grundschulrektor a.D., Erfinder von Antolin und Initiator von Onilo. Die meisten Boardstorys gibt es auch in einer Teilversion. Diese ist etwas kürzer als die Vollversion, denn sie bricht an der spannendsten Stelle ab und lässt den Ausgang der Geschichte offen. Die Boardstory endet mit dem Verweis aufs Buch, in dem das Ende der Geschichte selbstständig nachgelesen werden kann. So bleibt es den SchülerInnen überlassen sich z.B. ein eigenes Ende auszudenken oder jeder für sich das Ende selbst nachzulesen. Zu diesem Zweck sollte gemäss Hoffmann mindestens eine physische Buchausgabe im Klassenzimmer vorhanden sein. Zu den Boardstorys können Lehrpersonen kostenlos Unterrichtsmaterial (Arbeitsblätter als PDF) herunterladen. Zudem lassen sich die Aufgaben direkt am Interaktiven Whiteboard (SMART-Board) bearbeiten. Ohne Interaktives Whiteboard können die Aufgaben auch direkt am Computer mit der Maus bedient werden und sind dann via Beamer für alle SchülerInnen sichtbar. Ausserdem erhält man mit dem Erwerb einer Onilo-Lizenz (Euro 399.- pro Jahr) die Möglichkeit, mithilfe von Schülercodes den Kindern den Zugang zu einer bestimmten Boardstory einzurichten. Somit können die SchülerInnen die Boardstorys zu Hause am Computer nochmals anschauen. Zwei Boardstorys können während 14 Tagen kostenlos und unverbindlich getestet werden.
Prof. Dr. Christina Schenz, Inhaberin des Lehrstuhls für Grundschulpädagogik und -didaktik an der Universität Passau, ist der Meinung, dass mit Hilfe von Boardstorys beim gemeinsamen Zuhören und Weiterlesen auf einer grossen Bildfläche beispielsweise das Verstehen von textbasierten Momenten unterstützt werde: «Lesen wird zum gemeinsamen Erlebnis, der Akt des (teilweise mühevollen und deshalb abschreckenden) Erlesens für die Kinder zur Nebensache. Im Vordergrund stehen zunächst Inhalt und Entwicklung der Geschichte. Die Kinder können anfangs nur zuhören (oder auch mitlesen) und beginnen erst danach sukzessive selbständig weiter zu lesen. Dass es dann aber ein intensives Lesetraining ist, fällt den Kindern gar nicht auf, denn sie haben nun Interesse an der Sache gefunden - und ganz nebenbei üben die Kinder ihre Medienkompetenz im Umgang mit dem Computer.»
Fazit: Ich bin noch etwas skeptisch, ob das gemeinsame Lesen mit Boardstorys am Interaktiven Whiteboard oder über den Beamer wirklich zu einem Mehrwert für Erstleser/innen führt und Boardstorys den Weg in die Klassenzimmer finden werden.
06. Mai 2011
Seminarreihe Medienpädagogik - Einführung und Update

Die Teilnehmenden der "Seminarreihe Medienpädagogik - Einführung und Update" bringen sich in Medienkompetenz, Mediendidaktik sowie Medienrecht und Ethik auf den neusten Stand.
Die Seminare sind Teil des Zertifikatslehrgangs (CAS) Medienpädagogik - Medienkompetenz im digitalen Zeitalter (http://goo.gl/4X2RD). Die drei Seminare Medienkompetenz, Mediendidaktik und Medienrecht & Ethik können jedoch auch unabhängig vom Zertifikatslehrgang besucht werden und – bei Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen – zu einem späteren Zeitpunkt an den Medienpädagogik-Lehrgang angerechnet werden. Detaillierte Informationen finden sich in diesem Flyer Seminarreihe Medienpädagogik.
Seminar Medienkompetenz: Digitale Medien: Fluch oder Segen?
Daten: 08. bis 10. Dezember 2011 (3 Tage) Kosten: CHF 1‘000.–
Seminar Mediendidaktik: Das multimediale Lernen
Daten: 16./17. März 2012 (2 Tage) Kosten: CHF 700.–
Seminar Medienrecht und Ethik: Die Aufdeckung rechtlicher (Grau)-Bereiche
Daten: 29. bis 31. März 2012 (3 Tage) Kosten: CHF 1‘000.–
Weitere Informationen am Informationsanlass vom 11. Mai 2011 ab 18:00 in Rorschach. Anmeldung online unter http://goo.gl/wkN0U .






