16. Dezember 2011
Killergames erzielen kaum Umsatz
In der heutigen Ausgabe vom St.Galler Tagblatt ist nachstehender Artikel zu unserem Mediengetwitter – Talk mit Game-Experte Peter Züger - vom letzten Donnerstag im Kornhausbräu Rorschach erschienen.


Die Gamebranche lebt nicht von Killergames. 80 Prozent des weltweiten Umsatzes werden durch Renn-, Strategie- und Sportspiele erzielt. Dies teilt ein Experte in einer Gesprächsrunde über Videospiele der Talkreihe «Mediengetwitter» mit.
RALF RÜTHEMANNRORSCHACH.
In der Brauerei Kornhausbräu in Rorschach hat eine Gesprächsrunde über das Thema Videogames stattgefunden. Organisiert wurde dieser Anlass im Rahmen des Zertifikatlehrgangs Medienpädagogik der Fachhochschule und der Pädagogischen Hochschule St. Gallen. Talkgast war der Game-Experte Peter Züger, Geschäftsführer der Swiss Interactive Entertainment Association (Siea).
Gamebranche blüht auf
Nachdem die Studenten ein Bier bestellt haben, beginnt Zügers Vortrag. Zuerst macht er Angaben zu seiner Firma und der Gamebranche: «Die Siea wurde im Jahr 2003 gegründet, um eine Anlaufstelle für die Gesellschaft zu schaffen, wenn es um das Thema Videospiele geht.» Weltweit werde in der Gamebranche ein jährlicher Umsatz von 80 bis 86 Milliarden Franken erzielt. In der Schweiz gebe es 2,5 Millionen Gamer. Durchschnittlich verbringe jeder davon sechs Stunden pro Woche mit gamen.
«Pegi» bewertet nicht nur Inhalt
Laut Züger sind die am meisten gespielten Games aber nicht Killergames wie Rainbow Six. «Renn-, Strategie- und Sportspiele machen 80 Prozent des Gesamtumsatzes aus», sagt er. Danach erzählt er von der Partnerfirma Pan European Game Information (Pegi), die für Videogames die Alterseinstufungen vornimmt. Die Firma schaue dabei nicht nur auf den Inhalt der Games, ob gewaltfördernd oder pornographisch, sondern gibt laut Züger auch Empfehlungen an Eltern betreffend Spieldauer ab. Am Schluss können die Studenten Fragen stellen. «Ich habe vor zwölf Jahren mit dem Spielen von Renngames begonnen. Zusammen mit meinem Sohn macht das viel Spass», antwortet er auf die Frage, ob er sich auch mit Gamen beschäftige.
Diesen Artikel finden Sie auf St.Galler Tagblatt Online unter:
http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/stgallen/rorschach/tb-ot08/Killergames-erzielen-kaum-Umsatz;art2889,2797077










