Killergames erzielen kaum Umsatz

In der heutigen Ausgabe vom St.Galler Tagblatt ist nachstehender Artikel zu unserem Mediengetwitter – Talk mit Game-Experte Peter Züger - vom letzten Donnerstag im Kornhausbräu Rorschach erschienen.

Mediengetwitter Games

Die Gamebranche lebt nicht von Killergames. 80 Prozent des weltweiten Umsatzes werden durch Renn-, Strategie- und Sportspiele erzielt. Dies teilt ein Experte in einer Gesprächsrunde über Videospiele der Talkreihe «Mediengetwitter» mit.

RALF RÜTHEMANNRORSCHACH.

In der Brauerei Kornhausbräu in Rorschach hat eine Gesprächsrunde über das Thema Videogames stattgefunden. Organisiert wurde dieser Anlass im Rahmen des Zertifikatlehrgangs Medienpädagogik der Fachhochschule und der Pädagogischen Hochschule St. Gallen. Talkgast war der Game-Experte Peter Züger, Geschäftsführer der Swiss Interactive Entertainment Association (Siea).

Gamebranche blüht auf

Nachdem die Studenten ein Bier bestellt haben, beginnt Zügers Vortrag. Zuerst macht er Angaben zu seiner Firma und der Gamebranche: «Die Siea wurde im Jahr 2003 gegründet, um eine Anlaufstelle für die Gesellschaft zu schaffen, wenn es um das Thema Videospiele geht.» Weltweit werde in der Gamebranche ein jährlicher Umsatz von 80 bis 86 Milliarden Franken erzielt. In der Schweiz gebe es 2,5 Millionen Gamer. Durchschnittlich verbringe jeder davon sechs Stunden pro Woche mit gamen.

«Pegi» bewertet nicht nur Inhalt

Laut Züger sind die am meisten gespielten Games aber nicht Killergames wie Rainbow Six. «Renn-, Strategie- und Sportspiele machen 80 Prozent des Gesamtumsatzes aus», sagt er. Danach erzählt er von der Partnerfirma Pan European Game Information (Pegi), die für Videogames die Alterseinstufungen vornimmt. Die Firma schaue dabei nicht nur auf den Inhalt der Games, ob gewaltfördernd oder pornographisch, sondern gibt laut Züger auch Empfehlungen an Eltern betreffend Spieldauer ab. Am Schluss können die Studenten Fragen stellen. «Ich habe vor zwölf Jahren mit dem Spielen von Renngames begonnen. Zusammen mit meinem Sohn macht das viel Spass», antwortet er auf die Frage, ob er sich auch mit Gamen beschäftige.

Diesen Artikel finden Sie auf St.Galler Tagblatt Online unter:

http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/stgallen/rorschach/tb-ot08/Killergames-erzielen-kaum-Umsatz;art2889,2797077

Das Poster zur Diskussion über Digitale Medien im Schulalltag

Am Rigi-Workshop vom 23.09.2011 wurde vom Team des Instituts für Medien und Schule IMS der PHZ Schwyz die erste Version vom Poster "Schule in der Informationsgesellschaft"vorgestellt und auf Basis der Rückmeldungen der Workshop-Teilnehmenden überarbeitet. Das Poster eignet sich hervorragend zur Diskussion über Digitale Medien im Schulalltag und steht nun öffentlich als „creative commons“ zum Download zur Verfügung. Eine Übersetzung ins Englische (und möglicherweise auch ins Französische) ist geplant. Weitere Informationen unter www.schuleinderinformationsgesellschaft.ch .

Poster_Schule in der Informationsgesellschaft

Interview mit medienbewusst.de

Auf dem Online-Portal "medienbewusst.de – kinder. medien. kompetenz" ist ein kurzes Interview mit mir unter dem Titel "Lernen findet nicht mehr ohne Medien statt" erschienen.

medienbewusst.de

Neue Medien erfordern auch neue Lerntechniken. Doch wie lassen sich mobile Endgeräte sinnvoll in den Schul‑ und Lernalltag integrieren? Wir haben dazu Martin Hofmann gefragt, Dozent an der Pädagogischen Hochschule in St. Gallen. Nebenbei ist er auch Betreiber des Weblogs mobile at school. Dort stellt Hofmann neueste Produktinnovationen vor, verarbeitet eigene Erfahrungen und übt Kritik.

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Geheimnisvoller Start im Zertifikatslehrgang Medienpädagogik 2011-2012

Die Reise geht los: Am Freitag und Samstag, 25./26. November 2011, startet mit dem Prolog der nächste Weiterbildungskurs im Zertifikatslehrgang Medienpädagogik. Medienkompetenz im digitalen Zeitalter, der bereits zum dritten Mal von der FHS St.Gallen. Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Gallen (PHSG) durchgeführt wird.

CAS Medienpädagogik

Aus der Einladung an die Teilnehmenden:
In medias res. Kaum angekommen, ereilt Sie ein erster Auftrag: Inspiriert von ungewohnten Zugängen zum Thema werden über Nacht erste medienpädagogische Projektideen ausgebrühtet. Die Inspirationsquelle liegt in Lenzburg (Aargau). Deshalb startet der Zertifikatslehrgang nicht in Rorschach, sondern vor Ort in Lenzburg. Wir erwarten Sie beim Bahnhof Lenzburg zum Check-In auf dem Bahnsteig 2, Sektor B, im Wartehäuschen...

Poster-Präsentation zum Forschungsprojekt E-Portfolio PHSG

Erstmals präsentieren Andrea Christen und Martin Hofmann am Internationalen Workshop "ePortfolios in Studium und Lehre - Visionen, Konzepte, Erfahrungen" das neue Poster zum Forschungsprojekt E-Portfolio PHSG. Der ePortfolio-Workshop findet am 18./19. November 2011 statt und wird vom Schreibzentrum an der Pädagogischen Hochschule Freiburg (Deutschland), in Kooperation mit AAEBL (The Association for Authentic, Experiential and Evidence-Based Learning) organisiert. Wir sind gespannt auf die Feedbacks der Teilnehmenden am Poster-Market.

Poster E-Portfolio PHSG

Download Poster E-Portfolio PHSG als PDF (514KB).


Abtract:
Reflexive ePortfolios, group ePortfolios and career ePortfolios at the University of teacher education, Rorschach (Switzerland)

All students of the University of teacher education in St. Gallen write an ePortfolio during each of the three years of their studies (platform: Mahara). In the first year, reflections about the future profession in the field of professional and study skills are posted (reflexive ePortfolio). In the second year, group activities concerning different professional projects are documented (4 to 6 members; for instance: gardening with school classes; group ePortfolio). In the third year, the ePortfolio contains a personal video, a personal profile, personal objectives, experiences, education, qualifications, activities and references (career ePortfolio). The career ePortfolio can be sent with an encoded short link to any employer to access. During the poster session visitors can have a look at different ePortfolios. Information’s about accompanying research results are given.

Speakers
Andrea Christen, Prof. Lic. Phil.
Dozentin in den Studienbereichen Erziehungswissenschaften sowie Berufs- und Studienkompetenzen, ePortfolio Forschung seit 2005.

Martin Hofmann, Prof. Lic. Phil.
Dozent für Mediendidaktik und Medienpädagogik, Leiter Kompetenzzentrum E-Learning. ePortfolio Forschung seit 2005.

Contact
University of teacher education St.Gallen
Pädagogische Hochschule des Kantons St.Gallen
Müller-Friedberg-Str. 34
CH-9400 Rorschach
http://www.eportfolio-phsg.ch

Cloud Computing - Willkommen in der Wolke

Als Beilage zur Coopzeitung, Nr. 44 vom 1. November 2011, ist diese Woche der einfach verständliche und sehr lesenswerte Beitrag "Cloud Computing - Willkommen in der Wolke" von Matthias Zehnder erschienen.

LearningApps.org - interaktive und multimediale Lernbausteine

LearningApps.org ist eine Web 2.0-Anwendung zur Unterstützung von Lern- und Lehrprozessen mit kleinen interaktiven Bausteinen. Bestehende Bausteine können direkt in Lernprozesse eingebunden, aber auch von den Nutzenden selbst online erstellt oder verändert werden. Ziel ist es, wiederverwendbare Bausteine zu sammeln und öffentlich zur Verfügung zu stellen. Bausteine (Apps genannt) enthalten aus diesem Grund keinen speziellen Rahmen oder ein konkretes Lernszenario, sondern beschränken sich ausschliesslich auf den interaktiven Teil. Die Bausteine für sich stellen also keine abgeschlossene Lerneinheit dar, sondern müssen in einem entsprechenden Unterrichtsszenario eingebettet werden.

LearningApps.org


Im Gegensatz zu den meisten anderen computergestützten Lernumgebungen, welche sich auf "Drill and Practice"‐Aufgaben beschränken (Multiple‐Choice‐Tests, Zuordnungsübungen, Lückentexte) gehen die Learning-Apps einen Schritt weiter, indem auch Ton und Filmobjekte integriert werden können. Somit sind auch neue Szenarien für den Unterricht denkbar, wie z.B. Lückenaudios im Fremdsprachenunterricht oder Zuordnungsübungen zwischen Video‐ und Tonsequenzen.

Mit Hilfe von einfachen Vorlagen können Lernende auch selber einfache interaktive und multimediale Lernobkjekte erstellen und diese wiederum auf der Plattform LearningApps.org für andere verfügbar machen. Zudem können Werkzeuge wie eine multimediale Pinwand, ein Rechentisch, ein Etherpad, Bildermarker, ein Notepad, ein Chat, ein Painter oder ein Notizbuch verwendet werden, die später wiederum in Wikis, Blogs oder eine Lernplattformen eingebettet werden können.

horizobu: Erkunden statt suchen

Rückblick auf 2 Kurstage zum Pädagogischen Support: ICT-Beratung für Informatikverantwortliche

Im Rahmen des Zertifikatslehrgangs Informatikverantwortliche an der Volksschule fanden gestern und heute an der Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Gallen zwei Präsenztage zum Thema "Pädagogischer Support: ICT-Beratung" für Informatikverantwortliche statt.

Der FREITAG, 17.6.2011, war dem Inhalt Coaching und Beratung von Lehrpersonen im ICT-Bereich gewidmet. Durch diesen Kurstag führten unterhaltsam und sehr informativ die beiden engagierten ExpertInnen Heidi Paulsen, Dipl. Psychologin und Psychotherapeutin, und Theo Byland, ehem. Mittelschullehrer, ICT-Didaktiker und Educoach. Brillant waren ihre Inputs und Erklärungen zu den Themen: Wie werden Fleischliebhaber Vegetarier? (Zur Frage der Motivation), Die Beratung als kommunikativer Akt (Mit vier Ohren hören), Beratungswerkzeuge sowie Die Beratungssituation: bedeutsame psychologische Aspekte. Diese Inputs lieferten den Kursteilnehmenden die Basis zu den Atelier-Aufgaben mit konkreten Beratungssituationen, welche sie in Gruppen am Nachmittag in Rollenspielen einübten und einzelne Szenen als Kurzvideos selber filmten. Die Videos mit den Rollenspielen wurden anschliessend im Plenum angeschaut und teils heftig und kontrovers diskutiert. Im Rückblick zum Tag wurde mir nochmals bewusst, dass es ein absoluter Glückfall war, einen Fachmann für Fragen zum Coaching im Bildungsbereich (Educoach) und eine Fachfrau für Beratungsfragen (Psychologin) als Kursleitungs-Team gefunden und engagiert zu haben. So gelang es Paulsen/Byland immer wieder, uns wichtige Hintergrundinformationen und Erklärungen zu schwierigen Beratungssituationen im Alltag eines Informatikverantwortlichen zu vermitteln.

Sie sind auf dem Nachhauseweg. Vor dem COOP treffen Sie K, der bei Ihnen letzthin Rat gesucht hat betreffend Herstellung und Gestaltung einer Klassenwebsite.
- Und? Hat‘s geklappt? Steht die Site im Web? fragen Sie.
- Klar doch! Toll! sagt K leicht betrübt.
Beispiel einer Atelier-Aufgabe


Am SAMSTAG, 18.6.2011, tauschten sich die Teilnehmenden in stufenspezifischen Gruppen zu Fragestellungen rund um den ICT-Einsatz aus: Welche Erfahrungen mache ich bei der Umsetzung von Ideen auf meiner Stufe? Wie organisiere ich den Unterricht? Wo hole ich mir Knowhow? Wie tauschen wir uns im Kollegium aus? Wo sind Stolpersteine? Jede Gruppe wurde von einer Stufenvertretung moderiert, die Erfahrung im Einsatz von ICT im Unterricht hat. Danach beschäftigten sich die Kursteilnehmenden mit dem Thema "Unterrichtsoftware" - hierzu kam einmal mehr die Methode Gruppenpuzzle zum Einsatz.

Am Nachmittag erhielten die Teilnehmenden eine praktische Einführung ins Thema "Social Media - Twitter, Facebook & Co" und diskutierten anschliessend Themen wie "Gesichtserkennung auf Facebook", "Twitter for Educators" oder "Facebook for Kids". Die Diskussion wurde zeitgleich von einzelnen Kursteilnehmenden via Twitter begleitet, deren Tweets über eine Twitterwall (http://twittbee.de/cas10/) auch gleich für alle sichtbar wurden. Eine spannende Einsatzmöglichkeit zu Twitter in der Schule präsentierte der Kursteilnehmende Jürg Germann, der schnell und unkompliziert auf seiner Klassenhomepage (passwortgeschützt) regelmässig für seine SchülerInnen relevante Nachrichten (z.B. Hinweise zu den Hausaufgaben, zur Unterrichtsorganisation, zu bevorstehenden Exkursionen und dgl.) über ein Twitter-Widget publiziert.
Germann-Web
Twitter als Newsbörse für die eigene Klasse

Besonders viel Diskussionsstoff lieferte hingegen der aktuelle "Fall Flurina": Als gut-gemeintes, aber sicherlich misslungenes, Präventionsprojekt hatte sich ein Pädagoge (Student der Fachrichtung Soziale Arbeit) unter falschem Namen auf Facebook als 16 jährigen Flurina ausgegeben, um zukünftige MitschülerInnen auszuhorchen.
Twitterwall cas10
Twitterwall (Ausschnitt aus der Diskussion)

Zum Abschluss der beiden Kurstage kam die Methode "Lernapéro" zum Einsatz, bei der Lernen und Apéro(stimmung) eine Einheit bilden. An fünf Stehtischen präsentieren einzelne Teilnehmende ihr Knowhow zu einem frei gewählten Thema mit Bezug zum Pädagogischen Support ("Ich zeige mein Knowhow"). Die übrigen Teilnehmenden inkl. Studienleitung verteilten sich auf die verschiedenen Tische. Die Knowhow-Träger an den Tischen lancierten während rund 15 Minuten das Thema und regten zur Diskussion an. Alle Tische wurden im Turnus von den Teilnehmenden besucht.

[video] Seid Ihr Digital Natives? - Studenten der TU Ilmenau zur Arbeitswelt der Zukunft

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